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Donnerstag, September 29, 2022
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NRW-Städte fordern Sofort- und Notprogramm für kommunale Verkehrswege

Die Stadt Bottrop schließt sich den heute (29. August) in Düsseldorf erhobenen Forderungen des Städtetages NRW zur Verkehrsinfrastruktur an. Denn viele Kommunen – auch Bottrop – blicken mit wachsender Sorge auf die Vielzahl sanierungsbedürftiger kommunaler Verkehrswege. „Wir brauchen nicht nur ein ‚Sonderprogramm Brückenmodernisierung‘ für die Bundesverkehrswege, sondern auch ein Sofort- und Notprogramm zur Sanierung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur“, betont Oberbürgermeister Bernd Tischler.

In Sachen Brückensanierung ist dabei in Bottrop schon Einiges passiert: In den vergangenen Jahren sind eine Reihe von Brücken (insbesondere die, die nach dem Bahngesetz von 1994 den Kommunen „geschenkt“ worden sind) in Ordnung gebracht worden. Doch musste für die Sanierung der Brücken an der Sterkrader Straße, Batenbrockstraße, Horster Straße (einmal DSK-, einmal Bahnbrücke) und Lütkestraße ein Eigenanteil der Stadt von über zwei Mio. Euro aufgebracht werden. „Geld, dass uns nun beim Auffangen des dringenden Sanierungsbedarfs an den Straßen in Bottrop fehlt“, stellt der Obebürgermeister fest. „Hier könnte ein von Bund und Land unterstütztes Sofort- und Notprogramm in die Bresche springen und uns beim Auffangen des vordringlichen Sanierungsbedarfes helfen.“

Denn von Seiten des städtischen Fachbereiches Tiefbau und Stadterneuerung wird auch darauf hingewiesen, dass bei in der Sanierung vernachlässigten Straßen schnell enorme Investitiossummen am Ende aufzubringen sind, wenn die Straßen nach Substanzverlust komplett erneuert und damit deutlich teurer wiederhergestellt werden müssen. Eine Aufstellung des Tiefbaubereiches zeigt außerdem, dass mit den bisher fünf sanierten Brücken erst ein Anfang geschafft ist. Nicht weniger als 17 weiteren Brücken im Bottroper Stadtgebiet harren mehr oder weniger bald ebenfalls einer Erneuerung.

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