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Samstag, Oktober 31, 2020
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Stadt verschickt 2.800 Fragebögen

Welche Sportarten betreiben die Bottroperinnen und Bottroper? Welche Sportanlagen nutzen sie und wie beurteilen sie deren Zustand? Wie wird das Image der Sportvereine bewertet? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt einer groß angelegten Befragung, die die Stadt Bottrop nun in Kooperation mit dem Bottroper Sportbund und der Bergischen Universität Wuppertal durchführt.

Diese Woche erhalten die ersten 2.800 zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bottrop im Alter von 10 bis 80 Jahren einen vierseitigen Fragebogen zugeschickt. „Wir möchten jeden, der einen Fragebogen erhält, herzlich bitten, ihn auszufüllen und an die Sportverwaltung zurück zu schicken“, betont Oberbürgermeister Bernd Tischler. „Die Aussagen der Bottroper – unabhängig davon, ob sie gegenwärtig sportlich aktiv sind bzw. sich nur selten oder gar nicht in ihrer Freizeit bewegen – stellen eine wesentliche Grundlage für Sportentwicklungsplanung dar, die wir zurzeit fortschreiben.“

Die Beantwortung der Fragen wird ca. zehn Minuten Zeit in Anspruch nehmen. Weitere 2.800 Personen bekommen den Fragebogen im November 2014 zugeschickt, um auch das Sportverhalten in der kalten Jahreszeit besonders zu berücksichtigen. „Eine große Beteiligung an beiden Befragungen ist sehr wichtig, denn sie ermöglicht genaue Ergebnisse zu den einzelnen Stadtbezirken und zu den saisonalen Unterschieden im Sporttreiben“, erklärt Prof. Dr. Horst Hübner von der Forschungsstelle „Kommunale Sportentwicklungsplanung“ der Bergischen Universität Wuppertal.

Mit der Erhebung möchten Stadt, Sportbund und Uni in Erfahrungen bringen, wie derzeit welche Sportstätten und Bewegungsräume in Bottrop in Anspruch genommen werden und wo in der Zukunft Handlungsbedarf besteht. Auch soll erfragt werden, welche neuen Sportarten Bürgerinnen und Bürger gern kennenlernen würden. Denn durch den allgemeinen gesellschaftlichen Wandel, die demografischen Entwicklungen sowie die Veränderungen im Bereich von Schule und Freizeit werden das Sporttreiben und auch die Nachfrage nach Sport- und Bewegungsräumen stark beeinflusst.

Zeitgleich zur Befragung erfolgt eine umfassende Analyse zum Bedarf und Angebot der Sport- und Bewegungsräume und zu den Bedingungen des Vereinssports. Die Untersuchungen werden bis zum Sommer des Jahres 2015 abgeschlossen sein. Die Ergebnisse werden in den entsprechenden sportpolitischen Gremien und der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt, damit auf dieser Basis über Maßnahmen für die Zukunft diskutiert und entschieden werden kann.

„Die angeschriebenen Bottroper haben es in der Hand, den Fragebogen auszufüllen und ihre Erfahrungen und Ansichten der Politik und Verwaltung mitzuteilen. Sie tragen damit tatkräftig zur Entwicklung von Bewegung, Spiel und Sport bei. Diese Chance sollten sie nutzen“, unterstreicht Oberbürgermeister Bernd Tischler.

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