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Montag, September 27, 2021

Fußgänger beim Überqueren der Straße angefahren

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„Segen bringen, Segen sein“

„Segen bringen, Segen sein“ ist das Motto der diesjährigen Sternsingeraktion, unter dem auch Oberbürgermeister Bernd Tischler mehr als 60 der insgesamt über 500 Bottroper Sternsinger heute (5. Januar) im Rathaus empfangen hat. Für den Oberbürgermeister ist diese Begegnung immer der erste festliche Termin im neuen Jahr, für die Kinder und Jugendlichen, die in 2015 für gesunde Ernährung von Kindern auf den Philippinen und weltweit sammeln, ist das Treffen im Ratssaal ein aufregendes Ereignis.

Bernd Tischler lobte die Sternsinger für ihren Einsatz bei Wind und Wetter und ihre Solidarität mit den Altersgenossen weltweit, denen es oft nicht so gut geht. Tischler: „Eure Hilfe ist wichtig, um Not in der Welt zu lindern. Und hier in Bottrop freuen sich viele Menschen über und auf Euren Besuch.“ Bernd Tischler wünschte den Kindern auch bei ihren noch ausstehenden Hausbesuchen offene Türen und offene Herzen. „Ich bin stolz auf Euch“, rief Tischler den bunt gewandeten Sternsingern im Ratssaal zu. Zur Unterstützung der Aktion warf der OB dann einen eigenen Spendenbeitrag in eine Sammelschatulle. Propst und Dechant Paul Neumann, der die Königsgruppen aus den verschiedenen Gemeinden begleitete, bedankte sich ebenfalls bei den Sternsingern: „Kinder können etwas bewirken: Wenn viele Kinder viel tun, kommt viel dabei heraus. Ihr werdet zum Segen!“

Nach den kurzen Ansprachen und gesungenen Liedern im Ratssaal zogen die Sternsinger zum Rathausportal, wo je eine Gruppe aus Alt-Bottrop und Kirchhellen den traditionellen Segensspruch (20*C+M+B*15) rechts und links neben dem Haupteingang anschrieben. Das „C+M+B“ steht dabei nicht für die Namen der heiligen drei Könige (Caspar, Melchior und Balthasar), wie viele Menschen glauben, sondern für den lateinischen Segen „Christus mansionem benedicat“, was übersetzt heißt „Christus segne dieses Haus“.

Festlich gekleidet, den Stern vorneweg, zogen und ziehen rund um den 6. Januar wieder Bottroper Kinder und Jugendliche durch die Stadt. Sie sangen das Sternsingerlied, brachten ihren Segen und sammelten für Kinder in Not. Die 57. Sternsingeraktion seit 1959 richtet in diesem Jahr den Blick besonders auf Kinder, die unter Mangel- und Unterernährung leiden. Denn weltweit hat jedes vierte Kind nicht genug zu essen oder ist einseitig ernährt. Dieser Mangel hat gravierende Folgen: Die betroffenen Kinder können sich nicht gesund entwickeln und sind anfälliger für Krankheiten.

Was das konkret bedeutet, macht die „Aktion Dreikönigssingen“ am Beispiel der Philippinen deutlich. In dem südostasiatischen Inselstaat ist jedes dritte Kind von Unter- oder Mangelernährung betroffen. Viele Menschen auf den Philippinen haben – trotz der fruchtbaren Natur und der fischreichen Gewässer – keinen Zugang zu einer ausgewogenen Ernährung. Die Hauptursache dafür ist die verbreitete Armut: So ernähren sich viele Familien ausschließlich von Reis, denn der ist günstig und macht satt. Hier setzt die Sternsingeraktion an und stellt Lösungsansätze der Projektpartner auf den Philippinen vor. Dazu gehören etwa eine fachkundige Betreuung und Begleitung gefährdeter Kinder und Jugendlicher sowie schwangerer Frauen, einem Schulfach Ernährung (dazu gehört auch die Mitarbeit in Schulgärten) oder einer Versorgung durch ausgewogene Mahlzeiten.

Im vergangenen Jahr sammelten die Sternsinger bundesweit 44,5 Mill. Euro für Projekte in der ganzen Welt. Träger der Aktion sind der Bund der Deutschen Katholischen Jugend und das Kindermissionswerk, die helfen möchten, gerechte Strukturen vor Ort aufzubauen, und die Bildungsprojekten einen besonderen Stellenwert einräumen. Ein weiterer Aspekt der Aktion mit Blick auf Deutschland ist die Freude, die der Sternsingerbesuch besonders bei alten, kranken und einsamen Menschen auslöst.

Die Bottroper Sternsingeraktion ist seit vielen Jahren die größte und erfolgreichste Hilfsaktion Bottroper Kinder für Kinder in Not. In 2014 erbrachte die Aktion 80.000 Euro. Insgesamt waren damals 560 Sternsinger aktiv, die von 240 jugendlichen und erwachsenen Helfern unterstützt wurden, die die Gruppen begleiten, Gewänder vorbereiten und die Logistik in den Gemeindeheimen organisieren.

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