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Dienstag, Juli 27, 2021

Defekte Klimatechnik | Taube findet den Ausgang nicht

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Bottrop bringt wieder eine große Opernproduktion auf die Halde

In Bottrop wird wieder eine große Opernproduktion umgesetzt – und dies ohne eigenes Opernhaus und entsprechender Infrastruktur. Auf der Halde Haniel, die bereits im Kulturhauptstadtjahr 2010 Schauplatz der „Aida“ war, soll diesmal Wagners „Fliegender Holländer“ aufgeführt werden. Der Startschuss für die Produktion hat begonnen. Städtisches Kulturamt, Sponsoren, die „Arbeitsgemeinschaft Bottrop Chöre“, die Neue Philharmonie Westfalen und Regisseur Thomas Grandoch stellten das Projekt jetzt der Öffentlichkeit vor.

Bürgermeisterin Monika Budke, die auch Vorsitzende des Kulturausschusses ist, freute sich darüber, dass so ein Projekt noch einmal in Bottrop umgesetzt werden kann. „Diese Oper passt an so einem Ort wie die Halde mit ihrer kargen Umgebung. Für Bottrop ist das ein bedeutendes Kulturprojekt, das Strahlkraft in der gesamten Region haben wird“, so Budke. „Besonders danke ich den Sponsoren und den vielen ehrenamtlichen Helfern, ohne die ein solches Projekt nicht möglich wäre.“

Kulturamtsleiteiter Dieter Wollek wurde nach der „Aida“-Aufführung im Jahr 2010 immer wieder gefragt, wann denn das nächste Projekt auf der Halde starten würde. „Ich wusste aber, wie schwierig es ist, dies umzusetzen“, sagte er rückblickend. Der städtische Haushalt lässt ein Projekt dieser Größenordnung derzeit nicht zu. „Es war daher von Anfang an klar, dass es ohne Sponsoren und ohne Hilfe von außen nicht machbar ist.“ Das Kulturamt war somit auf der Suche nach geeigneten Partnern und auch nach einem geeigneten Stück. Mit der Sparkasse und der Bottroper Brehmer-Stiftung konnten schließlich zwei Unterstützer gefunden werden, die überzeugt werden konnten, der Oper finanziell unter die Arme zu greifen. Der Bergbau wurde als dritter Partner ins Boot geholt und sichert wesentliche Teile der organisatorisch-logistischen Arbeit ab.

Als vierte Säule können die zahllosen ehrenamtlichen Helfer gesehen werden, die auch bei dieser Opernproduktion von Nöten sind. Dazu zählt die „Arbeitsgemeinschaft der Bottroper Chöre“ ebenso wie Mitwirkende etwa für Kostümausstattung, beim Bühnenbild und für sonstigen Aufwand, der zur Realisierung eines solchen Mammut-Projektes benötigt wird. Mit Thomas Grandoch als Regisseur kommt ein Halden-Erfahrener ins Spiel. Grandoch hat bereits bei der „Aida“ Regie geführt und auch zuvor Projekte in Bottrop beispielsweise auf der Halde Haniel durchgeführt. Für die Orchesterbegleitung wurde für das neue Projekt die Neue Philharmonie Westfalen gewonnen.

„Der ‚Fliegende Holländer‘ gehört zu den großen Opern, allein schon durch die Chormusik. Sie ist eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten“, sagt Thomas Grandoch. Das Wagnersche Frühwerk lässt die Naturgewalten, wie die schäumende See, durch das Orchester aufbrausen. Die Streicher schlagen sturmhohe, düstere Wellen. Pauken und Blechbläser ertönen wie Donner und Blitz. „Der „Fliegende Holländer‘ ist eine Oper, die musikalisch meisterhaft eine mystische Atmosphäre zu zeichnen vermag und fesselt durch ihre düstere, tragische Romantik“, so Grandoch.

Die Premiere soll am 31. Mai 2016 stattfinden. Danach gibt es Aufführungen am 2., 3., 5., 6., 8. und 9 Juni. Der Kartenvorverkauf beginnt im August. Sollte eine Aufführung beispielsweise wegen starken Unwetters auf der Halde abgesagt werden müssen, wird es eine Ersatzvorstellung im städtischen Saalbau geben. Der Preis der Karten soll zwischen 37 und 39 Euro liegen.

Foto: Stadt Bottrop

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