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Montag, Juni 21, 2021

Unfall mit zwei beteiligten Fahrradfahrern – eine leicht verletzte Bottroperin

Heute Morgen kam gegen 7.15 Uhr es an der Kreuzung Schützenstraße / Peterstraße zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Fahrradfahrerin. Ein...
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Unfall mit zwei beteiligten Fahrradfahrern – eine leicht verletzte Bottroperin

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Mit Erfolg in eine herausfordernde Zukunft

 

Anspruchsvolle Rahmenbedingungen haben im abgelaufenen Jahr den Geschäftsverlauf der Sparkasse Bottrop geprägt. Nie zuvor seit Einführung des Euro standen die Leitzinsen so tief wie 2014, zuletzt senkte die Europäische Zentralbank im September den Leitzins um weitere 0,1 Prozentpunkte auf 0,05 %. Bei der derzeitigen Entwicklung von Leitzins und Inflationsrate kann man von einer schleichenden Enteignung der Sparer sprechen.

 

„In diesem unverändert fordernden wirtschaftlichen Umfeld mit extrem niedrigen Zinsen und einer hohen Wettbewerbsintensität ist es uns dennoch gelungen, das Kreditgeschäft mit Kunden weiter auszubauen und das Einlagengeschäft zu steigern“, resümiert Thomas Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bottrop.

Die Bilanzsumme von Bottrops größtem Finanzinstitut stieg im vergangenen Jahr um 5,2 % auf 1.198 Mio. Euro, während sich die Kundeneinlagen von 771 auf 800 Millionen Euro (3,8 %) und das Volumen im Kreditgeschäft um 7 Millionen Euro auf nunmehr 757 Millionen Euro (0,9 %) erhöhten.

 

Ein deutlicher Belastungsfaktor bleiben allerdings die regulatorischen Anforderungen, von denen alle Kreditinstitute betroffen sind. „Dass nach der Finanzmarktkrise verschärfte Regelungen auf dem Bankensektor durchaus erforderlich waren, ist unbestritten“, äußert sich Thomas Schmidt. „Die Flut an Regulierungen, die uns jetzt aus Brüssel trifft, führt kleine und mittlere Institute an die Grenze ihrer Möglichkeiten.“ Während die Regelungen für international agierende Großbanken sinnvoll, notwendig und auf diese auch ausgerichtet sind, stellt sich die Frage, ob eine differenziertere Betrachtung für Sparkassen und auch Genossenschaftsbanken nicht zweckdienlicher wäre.

 

Betriebswirtschaftliche Entwicklung

 

Immobilieninteressierte Kunden lädt die anhaltende Niedrigzinsphase ein, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Das zeigt die positive Entwicklung bei den Baufinanzierungen: Wie im Vorjahr wurden wieder über 66 Millionen Euro Wohnungsbaukredite ausgeliehen und die Sparkasse konnte insgesamt 290 Immobilien in Bottrop finanzieren, darunter 119 Eigentumswohnungen und 171 Ein- und Zwei-Familien-Häuser. Eine große Anziehungskraft besitzt hier das Kirchhellener Baugebiet Schultenkamp, in dem zu Beginn des Jahres der zweite Bauabschnitt eröffnet worden ist. Bereits die Hälfte der von der Sparkasse exklusiv vertriebenen Häuser ist verkauft worden, und die Nachfrage ist konstant auf sehr hohem Niveau.

Auch insgesamt zeigte sich das Maklergeschäft bei der Sparkasse äußerst erfolgreich: Im vergangenen Jahr konnte das beste Ergebnis seit Bestehen des ImmobilienCenters erzielt werden.

 

Während im Kreditgeschäft von einer moderaten Steigerung im mittel- und langfristigen Bereich gesprochen werden kann, lag 2014 auf der Einlagenseite der Schwerpunkt auf kurzfristigen und flexiblen Anlageformen. Aber auch alternative Investments in Wertpapieren, schwerpunktmäßig Investmentfonds, gewinnen wieder an Bedeutung. Hier zeigt sich, dass die Investitionen der Sparkasse in die Beratungsqualität richtig und wichtig waren: Alle Berater wurden im zurückliegenden Jahr mit dem neuen „Beratungsprozess Anlageberatung“ vertraut gemacht, in dem sie ihre Kunden strukturiert durch die Vermögensanlage führen und je nach Risikoneigung zielgerichtete und individuelle Anlageempfehlungen aussprechen können. „Es ist uns im vergangenen Jahr gelungen, unsere Kunden davon zu überzeugen, dass im derzeitigen Niedrigzinsumfeld Wertpapiere zu einem nachhaltigen Vermögensaufbau zwingend dazugehören und man so der Realzinsfalle aus dem Weg gehen kann“, informiert Vorstandsmitglied Burkhard Klanten.

 

Die Entwicklung des DAX trägt hierzu bei: Im Juni 2014 hat der DAX erstmals in seiner Geschichte die 10.000 Punkte überschritten. Inzwischen etabliert sich der Kurs deutlich darüber und ist kurz davor, mit dem Überschreiten der 11.000-Punkte-Grenze einen neuen Rekord zu erzielen.

 

Nachhaltige Kundenzufriedenheit ist das wichtigste Ziel

 

Die hohe Zufriedenheit der Kunden ist auch ein Ergebnis der ganzheitlichen Beratung, die die Berater der Sparkasse Bottrop auf Basis des Sparkassen-Finanzkonzeptes durchführen. Die Berater analysieren hierbei die finanzielle Ist-Situation ihrer Kunden, erfragen ihre individuellen Wünsche und Ziele und erstellen darauf aufbauend einen maßgeschneiderten Finanz-Fahrplan für die Zukunft. Das Sparkassen-Finanzkonzept kommt gut an: Kunden, die mit dem Finanzkonzept beraten wurden, waren zufriedener als Kunden, die diese ganzheitliche Beratung noch nicht in Anspruch nahmen.

 

Doch Beratung und Kommunikation funktionieren heute im Zeitalter von Smartphones, Tablets und Co. anders. Die Nutzungszahlen des Internets steigen weiter und immer mehr Menschen aller Altersgruppen sind online. „Diesem Kundenverhalten tragen wir mit einem umfangreichen und innovativen Online-Produkt- und Serviceangebot wie der Sparkassen-App, dem Konto- und Dispowecker und dem elektronischen Postfach Rechnung“, berichtet Daniel Hickstein, stellvertretendes Vorstandsmitglied.

Von knapp 70.000 bei der Sparkasse geführten Girokonten werden inzwischen fast 30.000 über das Internet geführt. Seit 2008 hat sich diese Zahl verdoppelt. Auch die Nutzung der Sparkassen-Apps steigt rasant: Allein in den vergangenen anderthalb Jahren hat sich die Zahl der Nutzer um mehr als 40% erhöht. Inzwischen haben sich fast 6.000 Kunden die Apps „Sparkasse“ und „Sparkasse+“ auf ihre mobilen Geräte geladen.

 

An sich und andere denken!

 

Einen besonderen Höhepunkt konnte die Sparkasse im vergangenen September den Bottroper Bürgerinnen und Bürgern bieten: Mehr als 30 Jahre war es her, dass zuletzt die Auslosung der Sparkassenlotterie in Bottrop stattgefunden hat. Mit Oberbürgermeister Bernd Tischler als beaufsichtigendem Ziehungsbeamten fanden sich rund 1.200 Zuschauer im Saalbau ein, um einem bunten Rahmenprogramm, moderiert von Isabel Varell, zu folgen. An sich und andere denken! – das ist das Motto der Sparlotterie der Sparkassen. Mit jedem gekauften Los legt der Kunde 4,80 Euro für sein persönliches Sparguthaben an. Der Losbeitrag beträgt 1,20 Euro, von denen 30 Cent gemeinnützigen Organisationen zugute kommen. Jährlich schüttet die Sparkasse durch die Sparkassenlotterie rund 170.000 Euro aus, mit denen hier in Bottrop so einiges bewegt werden konnte.

Insgesamt wurden ca. 300 Projekte und Organisationen im vergangenen Jahr mit über einer halben Million Euro an Spenden durch die Sparkasse gefördert.

 

Ob z. B. mit einem eigenen Wagen beim Kirchhellener Brezelfest, die Ausrichtung des Prinzenwiegens auf dem Vorplatz der Sparkasse am Pferdemarkt, das Schmücken von Weihnachtsbäumen durch Bottroper Kinder mit anschließender Abstimmung im Internet, die Unterstützung von Orgel Plus, dem Chorkonzert „Adiemus“ in der Berufsschule oder mit dem S Club-KidsPlanet auf dem neu gestalteten Bottroper Stadtfest – die Sparkasse war auch 2014 stets mitten vor Ort und macht deutlich, dass ihr Slogan „Gut für Bottrop“ nicht einfach so daher gesagt ist.

 

Rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich für die Sparkasse. Diejenigen, die außerhalb der Dienstzeiten ehrenamtlich in Bottrop tätig sind, unterstützte der Vorstand mit einer Spende für die jeweiligen Vereine und Organisationen. Wie bereits im vergangenen Jahr verzichteten die Beschäftigten auf ihr Weihnachtsgeschenk und übergaben stattdessen einen großen Spendenscheck in Höhe von 2.500 Euro an das Bottroper Hospiz.

 

Ausblick 2015

 

„Die Rahmenbedingungen für eine fortgesetzte Erholung von Konjunktur und Aktienmärkten erscheinen zwar günstig, aber ein einfach so weiter wird 2015 nicht ausreichen“, blickt Thomas Schmidt verhalten optimistisch voraus. „Die andauernde Niedrigzinsphase, der weiter zunehmende Aufwand für die Umsetzung regulatorischer Anforderungen und insgesamt steigende Kosten werden unsere künftigen Ergebnisse belasten. Deshalb arbeiten wir kontinuierlich an Konzepten, die Sparkasse zukunftssicher aufzustellen. Wir machen Geschäfte, die wir verstehen, mit Kunden, die wir kennen – und das seit fast 137 Jahren.“

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