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Montag, Juli 26, 2021

Fernsehgerät fängt Feuer

Am Samstagnachmittag wurde die Feuerwehr Bottrop, gegen 15:45 Uhr, über den Notruf 112 alarmiert. Eine Passantin hatte eine Rauchentwicklung aus einem mehrgeschossigen...
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Fernsehgerät fängt Feuer

Am Samstagnachmittag wurde die Feuerwehr Bottrop, gegen 15:45 Uhr, über den Notruf 112 alarmiert. Eine Passantin hatte eine Rauchentwicklung aus einem mehrgeschossigen...

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An folgenden Standorten werden nach Mitteilung der Stadtverwaltung vom 26. Juli bis zum 1. August Geschwindigkeitskontrollen durch das städtische Straßenverkehrsamt durchgeführt:

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Volle Halle und tolle Stimmung

Judo-Projektabschluss der Droste Hülshoff Schüler

„O-Soto-Otoshi, Kesa-Gatame und Ushiru-Ukemi!“, so schallt es durch die Judohalle des JC 66 Bottrop, dem Partnerverein des Städtischen Förderprokektes Judo. Und die Schüler der Droste Hülshoff Schule wissen genau, was sie nun ihren Eltern, Lehrern und Freunden zeigen müssen. Denn, gelernt ist gelernt. 10 Wochen hatten sie Zeit, einen Einblick in den fernöstlichen Judosport zu erhalten, die Werte und Regeln kennenzulernen und zu üben, gefahrfrei miteinander zu raufen und zu kämpfen. Die Stimmung erreichte beim abschließenden Vergleichskampf der Klassen untereinander ihren Höhepunkt. Dafür sorgten sowohl die Kinder, als auch die Eltern, die zahlreich an beiden Abschlussturniertagen erschienen sind und ihre kleinen Judoka lautstark unterstützten. Oftmals mit Verwunderung in den Augen ob der gezeigten Leistungen ihrer Kinder. Nicht nur die japanischen Begriffe wurden gemeistert, spätestens im Zweikampf zeigten viele der kleinen Kämpfer ein für die Eltern anderes, konzentriertes und diszipliniertes Gesicht. „Denn ohne Rücksichtnahme, Mut und Hilfsbereitschaft kann ein solcher körperlicher Vergleich nicht gefahrfrei möglich sein. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel in nur 10 Wochen gelernt werden kann und welche Entwicklung in so kurzer Zeit möglich ist.“, so Sven Helbing, sportlicher Leiter des Judoprojektes „Bottroper Model“.

 

Eine Woche voller Judo für die kleinen Kämpfer

Vor dem Abschlussturnier konnten die Schüler sogar wieder die Möglichkeit nutzen, ihre erste Gürtelprüfung abzulegen. Die Fleißigsten nutzten diese Chance und durften folglich bereits beim Abschlussturnier mit dem weiß-gelben Gürtel kämpfen. „Diese erste Judo-Prüfung ist etwas Besonderes. Sie soll die Schüler motivieren, dem Judosport treu zu bleiben. Die Kinder lernen, dass es sich lohnt, fleißig zu üben und dass man im Judo schnell Fortschritte machen kann. Als äußeres Zeichen dieses Fortschrittes und als Anerkennung ihrer Leistungen ist der neue Gürtel für alle gut sichtbar.“, beschreibt Helbing den Nutzen des Prüfungskonzepts.

Und noch ein Hightlight erwartete die Judointeressierten in dieser Woche. Leo, der kleine Löwe, der die Schüler in Form eines Schulbuches mit seinen Abenteuern durch die Projektwochen begleitete und auf seiner Reise durch Afrika wichtige Werte und Verhaltensweisen lernt, konnte live im Bottroper Spielraum bewundert werden. Dort wurde erstmals in Bottrop das 2013 in Xanten uraufgeführte und aus dem Judoprojekt entstandene Theaterstück „Leo, der kleine Löwe“ besucht werden. Hier lernte man die Figuren der Geschichte hautnah kennen. Sogar bis nach Lettland hat es dieses Stück schon geschafft, denn momentan steht es im Veranstaltungskalender des Rigaer Kindertheaters. „Schön, was sich in den letzten Jahren alles entwickelt hat. Das zeigt, dass mit viel Fleiß und Engagement auch in einer medialen Randsportart wie Judo viel möglich ist. Denn betrachtet man die Mitgliederzahlen der Judoverbände, ist dieser Sport tatsächlich keine Randsportart. Vor allem die in der Ausbildung zu vermittelnden Judowerte sind ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen Sportarten.“, ist der Projektverantwortliche Volker Tapper überzeugt vom Konzept des Städtischen Förderprojektes „Judo an Bottroper Grundschulen“.

Nun startet mit der Fürstenbergschule nach den Osterferien die bereits 13. Bottroper Schule ins Judoprojekt und auch deren Schüler werden mit Sicherheit wieder viel Freude an Leo, O-Soto-Otoshi und Kesa-Gatame haben.

Text und Foto: Sven Helbing / JC 66

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