Europas größter Hochhausabbruch

„Das ist uns allen durchaus bewusst, dass jetzt viele Augen auf uns ruhen und uns beobachten werden“, lacht Michael Pfeiffer. Und gut Lachen, das hat der Bottroper derzeit allemal. Rund eineinhalb Jahre werkelte der Geschäftsführer von BST Becker Sanierungstechnik im Hintergrund gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Christian Becker an Bewerbung und Ausschreibung für Europas bis dato größten Hochhausabbruch- mit Erfolg. Die Abbruch- und Sanierungsprofis mit dem Bürostandort auf der Scharnhölzstraße bauen ab sofort das ehemalige Funkhaus der Deutschen Welle in Köln zurück.

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Europas größter Hochhausabbruch, dazu die zweitgrößte Asbest-Sanierung nach dem Palast der Republik – keine Frage, Michael Pfeiffer und seine Jungs leisten Großes und Schwerstarbeit. „Rund 50 bis 60 Mitarbeiter sind von uns täglich in Köln vor Ort, damit wir unseren Bauplan einhalten können“, so Pfeiffer. Und dieser Plan sieht vor, dass in rund zwei Jahren der Ort, wo jetzt noch das riesige Gebäude der Deutschen Welle in den Himmel ragt, ein freier und geräumter Platz an den Bauträger übergeben werden wird. Anvisiert ist der August 2017, doch bis dahin ist noch einiges zu erledigen. Ein ganzes Jahr lang steht die Arbeit der BST-Jungs nun ganz im Zeichen der Schadstoffsanierung, „erst dann werden wir das Gebäude zurückbauen beziehungsweise einen Sprengabbruch vollziehen“, erläutert der Geschäftsführer. Bereits jetzt ist das Medieninteresse deutlich spürbar, sogar Kabel1 fragte an und wollte die Bottroper beim Abbruch in Köln begleiten. „Aber wir haben abgelehnt, jeden Tag eine Kamera mit dabei zu haben war uns dann doch nicht so recht“, so Pfeiffer. An Kameras wird man wohl oder übel spätestens am Termin der Sprengung nicht mehr vorbeikommen. Neben dem WDR haben auch N24 sowie weitere TV-Sender Interesse an einer Live-Berichterstattung bekundet. „Das freut uns natürlich sehr, darüber hinaus sind wir natürlich auch dem Bauträger dankbar für sein Vertrauen in uns. Offensichtlich konnten wir ihn überzeugen und ein gutes Gefühl vermitteln. Jetzt ist es an uns, wir haben Respekt vor der Aufgabe, aber natürlich keine Angst. Wir sind sehr gut vorbereitet“, spucken Pfeiffer und seine Leute voller Tatendrang in die Hände. Sämtliche Firmen-Kapazitäten, so unterstreicht der Geschäftsführer, sind natürlich mit der Kölner Baustelle nicht aufgebraucht. „Wir gehen nach wie vor unserem Tagesgeschäft nach, das ist überhaupt kein Problem“, versichert Pfeiffer.

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