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Freitag, Dezember 3, 2021

„Bottrop im Detail“ und HEZ: Auch zwei Bottroper Projekte standen im Focus

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Bottrops kultigster Kneipenwirt

Was dem Kölner der Köbes, das ist den Bottropern der Schorsch. Sicher, es gibt einige Kneipen in Bottrop. Und einige dazugehörige Kneipiers. Aber es gibt in ganz Bottrop nur einen Menschen hinter dem Zapfhahn, der seit 30 Jahren Kult ist – und zwar bei Jung und Alt. Bei Georg Louven haben wohl schon Einige in den vergangenen Jahrzehnten vor der Theke gelegen, mit Kumpels einen drauf gemacht oder sich ausgetauscht. Wer bei Schorsch einkehrt, der braucht keine Zeitung mehr, denn hier trifft sich wirklich jeder auf ein leckeres Pils.

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Zu Schorsch sind schon alle gegangen, da gab es noch gar keine Kneipen. Zumindest kommt es einem so vor. Und während andernorts der Kneipenname als Treffpunkt genannt wird, da geht man bei Schorsch ganz einfach – zum Schorsch. Ruhrpott-Kneipe mit Ruhrpott-Charme nennt Bottrops kultigster Wirt sein Konzept. Und das funktioniert, blendend sogar. Nicht miefig und angestaubt, offen und freundlich für Jedermann präsentiert sich das Stadtcafé auf der Gladbecker Straße seit 2011. „Ich war damals der Erste, der dem Standort Gladbecker Straße und der daraus resultierenden Gastromeile das Vertrauen geschenkt hat. Ich sehe mich hier als Vorreiter“, sagt Louven voller Stolz, der alleine mit seinem Namen die Gäste anlockt. Und hier sitzt der Anwalt neben dem Studenten, der Selbstständige neben dem Rentner an der Theke. Die 2. Kompanie der Alten Allgemeinen, die Königskompanie, hat hier ihren festen Sitz. Hier gibt es keinen Stress untereinander, keine Standesdünkel oder ähnliches, bei Schorsch sind alle gleich. „Die Leute fühlen sich einfach wohl bei mir, es ist das komplette Paket“, weiß der Pächter des traditionsreichen Stadtcafés, der fast jeden seiner Gäste mit Namen kennt. „Hier kommst Du durch die Türe, und ich weiß schon was ich anzapfen oder einschenken muss. Ich kenne meine Leute nunmal, bei mir ist es nicht anonym wie vielleicht woanders“, hat Schorsch das Erfolgsrezept ausgemacht. Dazu kommt natürlich eine Erfahrung von über drei Jahrzehnten Gastronomie, einige Besucher des Stadtcafé haben bei Schorsch schon ein Pils im Latrevi, Stadtteiche, der Mühle oder dem Bahnhof Nord getrunken. Hier wird noch geklönt, von alten Tagen und denen die noch kommen sollen, hier ist der Stammgast ebenso willkommen wieder Neugierige. „Bei uns macht es die Mischung aus Jung und Alt“, sagt Schorsch, der vor allem eine dicke Lanze dafür bricht, dass die Gladbecker im Bereich Gastronomie so positiv zugelegt hat.

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„Ich habe von Anfang an, also seit 2011 gesagt, dass ich es sehr begrüßen würde, wenn sich hier noch mehr Restaurants, aber auch Kneipen ansiedeln. Und wie man sieht hatte ich Recht. Wir nehmen uns hier nichts weg, niemand, sogar ganz im Gegenteil. Wir profitieren alle davon, dass hier abwechslungsreiches Programm geboten wird, diese Belebung trägt zudem Sorge dafür, dass auch Gäste von auswärts nach vielen Jahren mal wieder Bottrop als Ausflugsziel für das Wochenende entdecken und zum Feiern und Spaß haben hier zu uns unter den Augen des Gambrinus auf die Gladbecker strömen“, so Schorsch. Auch der 14-tägige Feierabendmarkt auf dem Rathausplatz habe dazu beigetragen, dass nicht nur die Gladbecker Straße belebt, sondern Bottrop im positiven Licht da stehen würde, sagt der Zapfhahn-Profi. Und der verrät schonmal ein kleines Geheimnis. „In ein paar Wochen werde ich mein Angebot dahingehend erweitern, dass im Stadtcafé neben Königs auch Stauder angeschlagen werden wird.“ Wie viele Jahre Bottrops kultigster Kneipenwirt noch den Zapfhahn aufreißen will, das kann er nicht genau sagen. „Aber ich kann mir gut vorstellen, eines Tages beim Zapfen tot umzukippen. Ich kann einfach nicht anders, ich kann nicht ohne die Leute in unserer Stadt, und ich kann nicht ohne meinen Beruf. Ich bin Wirt mit Leib und Seele, und ich werde wohl Wirt bis in den Tod sein.“

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