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Donnerstag, Oktober 6, 2022
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Winzig und einzigartig

… sind die Neugeborenen auf der Frühchen-Station der Kinderklinik des Marienhospitals. Unikate sind auch die Mützen, die Mitarbeiterinnen der Sparkasse für die Kleinen stricken. Sie ließen sich dabei über die Schulter schauen.

Es ist kaum zu glauben, dass diese winzigen Strickmützen wirklich auf ein Kinderköpfchen passen. Und doch ist es so. Die kleinen Menschen, die manchmal schon vor der 30. Schwangerschaftswoche das Licht der Welt erblicken, sind kaum so groß wie eine Männerhand.

Wenn die Kleinen dann ein bisschen stabiler sind und aus ihrem Wärmebett herausgenommen werden, dürfen sie auf gar keinen Fall auskühlen. „Über den Kopf ist der Wärmeverlust am größten“, weiß Gisela Bergermann, die in den letzten Jahren schon viele Kindermützen gestrickt und gehäkelt hat. Sie hat die ganze Strickaktion initiiert. Fünf weitere Kolleginnen ließen sich von der Strickleidenschaft und dem guten Zweck anstecken und leisten fleißig Schützenhilfe.

Doris Berkenbusch, Gudrun Höpfner, Margarete Kappenberg, Petra Paulsen und Corina Wille treffen sich seither an vielen Nachmittagen nach ihrer Dienstzeit und stricken gemeinsam an den winzigen Einzelstücken. „Wir möchten gerne bis Dezember 50 Mützen stricken und sie dann der Kinderklinik schenken“, verrät Gisela Bergermann.

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