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Dienstag, Dezember 1, 2020

Theaterkasse bleibt bis Anfang Januar geschlossen

Auch die Aboverwaltung ist aufgrund eines Standortwechsels betroffen Wegen des Umzugs der Theaterkasse und der Aboverwaltung in die Böckenhoffstraße...
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News

Theaterkasse bleibt bis Anfang Januar geschlossen

Auch die Aboverwaltung ist aufgrund eines Standortwechsels betroffen Wegen des Umzugs der Theaterkasse und der Aboverwaltung in die Böckenhoffstraße...

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Lebendige Bibliothek lädt zu „Blind Date“ mit Büchern

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Sparkasse stellt sich den Herausforderungen

Auch in diesem Jahr werden sich alle Kreditinstitute in der
Eurozone und ihre Kunden mit niedrigsten Zinsen abfinden
müssen, und die Nebenwirkungen der europäischen Geldpolitik
treten offensichtlicher als je zuvor zu Tage. „Wenn der Zins
praktisch abgeschafft ist, kann das nicht ohne Auswirkungen auf
die Zinsüberschüsse bleiben“, berichtet Thomas Schmidt,
Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bottrop. Gleichzeitig
steigen die regulatorischen Anforderungen und damit die hieraus
resultierenden Kosten. Diesen Herausforderungen hat sich die
Sparkasse Bottrop im abgelaufenen Geschäftsjahr gestellt.
Dabei stets mit Engagement, Herzblut, Know-How und
finanzieller Unterstützung für die Menschen, Vereine und
Unternehmen in Bottrop da zu sein, war und ist auch zukünftig
eine „selbstverständliche Verpflichtung“.
Der Blick auf die vorläufigen Ergebnisse zeigt, dass die
Sparkasse diesen Weg erfolgreich beschritten hat, denn im
aktuell schwierigen Marktumfeld hat die Sparkasse ein
insgesamt zufriedenstellendes Ergebnis erzielt.
„Wir konnten trotz niedriger Zinsen den Einlagenbestand leicht
ausbauen. Das zeigt, dass den Kunden die Sicherheit ihrer
Einlagen sehr wichtig ist und dass sie der Sparkasse Bottrop
vertrauen“, bilanziert Thomas Schmidt. Ebenso wie die
Kundeneinlagen, die um 32 Mio. Euro auf nunmehr 832 Mio.
Euro gestiegen sind, erhöhte sich auch das Kreditvolumen von
757 Mio. Euro auf 771 Mio. Euro. Die Bilanzsumme der
Sparkasse Bottrop liegt nun bei 1.219 Mio. Euro.
„Unsere Kunden kommen heute durchschnittlich nur noch einmal
im Jahr in die Geschäftsstelle. Dafür nutzen sie fast 200 Mal im
Jahr die Sparkassen-Apps“, skizziert Thomas Schmidt das
veränderte Kundenverhalten. Diesen veränderten
Kundenanforderungen hat sich die Sparkasse Bottrop gestellt.
Sie ist weiterhin an acht Standorten mit umfassendem
Beratungs- und Serviceangebot sowie mit zwei
Selbstbedienungsgeschäftsstellen für ihre Kunden da. „Unsere
Mitbewerber in Bottrop haben auch sieben Filialen, in denen
Mitarbeiter vor Ort sind – allerdings, wenn man alle Mitbewerber
zusammenrechnet“, so Thomas Schmidt. „Seit dem
Jahreswechsel haben wir zudem samstags von 9 bis 13 Uhr
unseren Servicebereich im KundenCenter der Hauptstelle mit
Mitarbeitern besetzt. Gerade zu Marktzeiten ist die Innenstadt
sehr frequentiert und wir möchten unseren Kunden die
Möglichkeit geben, den Samstagseinkauf für den Besuch in der
Sparkasse zu nutzen“. Um auch die Services für Kunden, die die
Sparkasse Bottrop telefonisch oder online erreichen möchten,
weiter auszubauen, implementiert die Sparkasse aktuell ein
KundenServiceCenter, in dem Mitarbeiter der Sparkasse Bottrop
den Kunden telefonisch mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Wir
möchten für unsere Kunden auf allen Wegen, die sie wählen,
bequem und kompetent erreichbar sein. Mit dem
KundenServiceCenter kommen wir folgerichtig dem gestiegenen
Kundenwunsch nach einer Kontaktaufnahme per Telefon, per
Internet oder über digitale Medien nach“, betont der
Vorstandsvorsitzende.
Dabei bleibt aber der direkte Kontakt zwischen dem Kunden und
seinem persönlichen Berater in der Filiale weiterhin der
Mittelpunkt der Beratungsphilosophie der Sparkasse Bottrop.
„Hierzu gehört es z. B. auch, die Beratungskompetenz unserer
Mitarbeiter im Wertpapiergeschäft weiter zu stärken“, erläutert
Burkhard Klanten, Vorstandsmitglied der Sparkasse Bottrop.
„Denn durch die anhaltende Niedrigzinsphase müssen Kunden,
die bisher alleinig in klassischen Spareinlagen aufgestellt sind,
mit erheblichen zinsbedingten Einbußen für ihre künftige
Vermögensabsicherung rechnen. Dies kann nur durch eine
strukturierte Vermögensanlage in verschiedenen Anlageklassen
von Renten über Aktien bis hin zu Immobilien verhindert bzw.
zumindest abgemildert werden.“
Bei ihrer Vermögensanlage bevorzugten die meisten Kunden im
abgelaufenen Geschäftsjahr trotz des historisch niedrigen
Zinsniveaus sichere Produkte. „Die von vielen Experten
empfohlene risikooptimierte Mischung aus Aktien, Immobilien
oder auch Edelmetallen findet bei den Privatkunden noch keine
breite Akzeptanz“, berichtet Klanten und ergänzt: „Für uns steht
immer der Kundenwunsch im Vordergrund. Im Rahmen einer
strukturierten Anlageberatung, in der die Kundenberater
zunächst die Risikoneigung und Anlagewünsche der Kunden
erfragen, wird dann gemeinsam mit dem Kunden eine den
Kundenbedürfnissen entsprechende maßgeschneiderte
Geldanlage erarbeitet. Diese kundenorientierte Beratung der
Sparkassen beurteilen auch die Verbraucherschützer als
durchweg positiv.“
Vermehrtes Kundeninteresse registrierte die Sparkasse Bottrop
2015 auch an Immobilien. Denn so sehr die Anleger
händeringend nach attraktiven Geldanlage-Möglichkeiten
suchen, so sehr profitieren Häuslebauer und investitionsbereite
Unternehmen von den niedrigen Zinsen. Das bilanzierte
Kreditvolumen im privaten Baufinanzierungsgeschäft stieg zum
Stichtag 31.12.2015 um 5,82 % auf 420 Mio. Euro. Deutlich
spürbar war diese erhöhte Immobilien-Nachfrage auch bei der
Vermittlung der Häuser und Wohnungen im Baugebiet
Schultenkamp in Kirchhellen. Das attraktive Wohnumfeld, die
moderne Energieversorgung durch Erdwärme und das
Zinsniveau sorgten auch 2015 für eine rege Nachfrage.
Um den finanziellen Spielraum ihrer Kunden auch bei spontanen
Einkäufen und kurzfristigen Anschaffungen zu erweitern, hat die
Sparkasse im vergangenen Geschäftsjahr ein neues Produkt
eingeführt – die SparkassenCard Plus. Sie ermöglicht dem
Inhaber das bargeldlose Bezahlen in einem fest zugesagten
Kreditrahmen zwischen 2.500 und 50.000 Euro und die
anschließende bequeme Darlehensrückzahlung in Raten. Die
Zinsen für den Kreditrahmen der SparkassenCard Plus liegen
zwischen denen für Privat- und Dispositionskredite.
Das bequeme bargeldlose Bezahlen hat die Sparkasse Bottrop
2015 auch mit der Einführung von girogo forciert. Beträge bis 20
Euro können kontaktlos, also durch Vorhalten der
SparkassenCard vor das Bezahlterminal des Händlers, bezahlt
werden. Reicht das Guthaben auf dem girogo-Chip der
SparkassenCard für den Einkauf nicht aus, erfolgt bei Vorliegen
eines sogenannten Abo-Ladeauftrags die Nachladung von 20
Euro ohne PIN-Eingabe. Doch auch die Aufladung gegen PINEingabe
ist möglich. „Durch dieses neue Verfahren können
Kunden ihre Einkäufe schneller bargeldlos bezahlen und der
Händler profitiert u. a. davon, dass er Kosten für die Bargeldverund
-entsorgung spart“, betont Thomas Schmidt. Mit der Alten
Apotheke ist in Bottrop ein erster großer Händler bei der
Akzeptanz von girogo an den Start gegangen. „Aber wir sind uns
sicher, dass sich das girogo-Netz schnell ausweitet, denn dieses
Zahlverfahren ist für alle Händler, die Zahlungen bis 20 Euro
schnell und kostengünstig bargeldlos abwickeln wollen,
interessant“, so Schmidt weiter.
Doch die Herausforderungen der Sparkasse Bottrop bestehen
nicht nur in der anhaltenden Niedrigzinsphase und dem
veränderten Kundenverhalten, sondern auch in der Umsetzung
von Anforderungen, die aus EU-Richtlinien und der nationalen
Gesetzgebung resultieren. Burkhard Klanten erläutert: „Ich
möchte Ihnen mit der Vereinheitlichung des europäischen
Zahlungsverkehrs unter dem Stichwort SEPA, mit den ständig
steigenden Mindestanforderungen an das Risikomanagement
und der strengen Einhaltung von Basel III-Kriterien nur einige
wenige Themen nennen, die mittlerweile von der Bundesanstalt
für Finanzdienstleistungsaufsicht bzw. der Europäischen Union
reguliert werden – und die von allen Kreditinstituten umgesetzt
werden müssen.“ Das hat dazu geführt, dass die Sparkasse

Bottrop in 2015 ihr sogenanntes Beauftragtenwesen um eine
weitere Person aufgestockt und zudem zahlreiche Projekte
initiiert hat, die sich mit der Umsetzung der Anforderungen
befassen. „Und wir können uns bereits jetzt gewiss sein, dass die
Anforderungen an die Sparkasse Bottrop weiter steigen werden“
ergänzt Klanten.
Eine weitere große Aufgabe für die Sparkasse Bottrop ergibt sich
aus der notwendigen kreditwirtschaftlichen Versorgung der in
Bottrop gemeldeten Flüchtlinge. So wurden in den letzten
Monaten bereits über 500 Konten für Flüchtlinge eröffnet.
Thomas Schmidt stellt klar: „Wir kommen hier unserer sozialen
Verantwortung und unserem öffentlichen Auftrag in enger
Abstimmung mit den zuständigen Ämtern der Stadt Bottrop
nach.“
Aber auch über die Versorgung der Bottroper Bürger und
Unternehmen mit Finanzdienstleistungen hinaus war die
Sparkasse im abgelaufenen Geschäftsjahr, wie in den Jahren
zuvor, stark engagiert. Insgesamt 22 Auszubildende beschäftigte
die Sparkasse Bottrop 2015. „Die Ausbildung und die
regelmäßige Fortbildung unserer Mitarbeiter nimmt einen hohen
Stellenwert ein, denn das Vertrauen unserer Kunden in uns wird
auch durch den hohen Wissensstand unserer Mitarbeiter
begründet“, erklärt Thomas Schmidt. Darüber hinaus konnte
erneut ein Spendenvolumen von rund 500.000 Euro ausgegeben
werden, mit dem rund 300 sportliche, wirtschaftliche,
gesellschaftliche und kulturelle Aktivitäten in Bottrop gefördert
worden sind. Eine besondere und beliebte Aktion war der
„Super-Sammler“, mit dem Bottroper Bürgerinnen und Bürger
durch ihre Einkäufe Stempel sammeln und auf diese Weise nicht
nur den Einzelhandel, sondern auch konkrete Projekte und
Vereine, die ihnen am Herzen liegen, unterstützen konnten. An
den Super-Samstagen übergab die Sparkasse an insgesamt 18
Bottroper Vereine und Organisationen 18.000 Euro. Mit der
Ausrichtung der Kunstausstellung der Bottroper
Kunstgemeinschaft, dem S Club-KidsPlanet auf dem Stadtfest
und zahlreichen weiteren Unterstützungen und
Sponsoringaktivitäten war die Sparkasse fast bei jedem größeren
Event in Bottrop aktiv und wird dies auch in Zukunft sein.
„Dennoch – der Weg, um die Sparkasse Bottrop zukunftssicher
zu machen und auf Kurs zu halten, ist lang“, blickt Thomas
Schmidt in die Zukunft. „Eine Trendwende bei der
Niedrigzinsphase ist nach meiner Einschätzung erst am Ende
des Jahrzehnts zu erwarten. Aber wir haben bereits im
vergangenen Geschäftsjahr mit zahlreichen Maßnahmen auf die
schwierige Marktsituation reagiert, sodass wir aus heutiger Sicht
auch zukünftige Herausforderungen aus eigener Kraft bewältigen
können.“

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