Rheinbaben feiert Tag der Stadterneuerung

Wenn Oberbürgermeister Bernd Tischler am 21. Mai sein Grußwort beendet hat, kann sich das Ehepaar Marion und André Murasch ganz dem bunten Programm widmen, das die Stadtverwaltung auf dem Gelände des SV Fortuna organisiert hat. An diesem Tag geht es an der Rheinbabenstraße 73 in der Zeit von 13 bis 18 Uhr um den ‚Tag der Städtebauförderung‘. Es gibt viele Informationsmöglichkeiten und ein buntes Rahmenprogramm.

Das Ehepaar Murasch hat bereits von einem der drei Förderprogramme profitiert, die die Stadt im Rahmen des bundesweiten Aktionstages vorstellt. Mit rund 2.600 Euro hat die Stadt circa ein Viertel der Kosten für die Sanierung der Heizung des Doppelhauses auf der Liebrechtstraße bezuschusst. Die Mittel, die aus dem Bund-Länder-Programm ‚Stadtumbau West‘ stammen, müssen nicht zurückgezahlt werden.

Der Tag der Städtebauförderung am 21. Mai soll auf eines der wichtigsten Instrumente zur Förderung nachhaltiger Stadtentwicklung von Bund, Ländern und Gemeinden aufmerksam machen. Bundesweit haben sich im vergangenen Jahr über 600 Gemeinden daran beteiligt. Die Stadt Bottrop nutzt erfolgreich alle Förderinstrumente im Rahmen der Stadterneuerung und Stadtentwicklung, über die man sich auf der Veranstaltung informieren kann.

Damit auf dem Fest kleine Gäste nicht zu kurz kommen, wird ein breit gefächertes Rahmenprogramm unter anderem mit Kinderschminken, Torwandschießen und Dosenwerfen geboten. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Ein Auftritt der Grün-Weißen-Funken sowie Turn- und Akrobatik-Vorführungen des TV Deutsche Eiche runden das Programm ab.

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Die Veranstaltung im letzten Jahr wurde mit der Enthüllung des steinernen Gambrinus in der Gladbecker Straße gefeiert. In diesem Jahr wird ein besonderes Augenmerk auf die Rheinbaben-Siedlung gelegt. Denn hier ist das neue Förderprogramm NachbarschaftsWerk verortet. Dieses Programm stellt die Stadt derzeit im Rahmen der bundesweiten „nationalen Projekte der Städtebauförderung“ auf. Gefördert werden Sanierungen, bei denen die Eigentümer mehrerer Gebäude eine gemeinsame Kraftwärmekopplungsanlage einbauen und ihre Gebäude auf einen energetisch aktuellen Standard bringen. Die Anforderungen liegen damit höher als bei den anderen städtischen Förderprogrammen, dafür sind aber Zuschüsse von 60 Prozent der Kosten möglich.

Die Kampagne für dieses Programm beginnt mit dem Bürgerfest. In den Wochen danach werden Vertreter des Architekturbüros Kroos+Schlemper Architekten aus Dortmund im Stadtquartier unterwegs sein. Sie sollen im Rahmen des NachbarschaftsWerks eine Arbeitshilfe zur Sanierung erstellen.

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