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Sonntag, September 19, 2021

Fußgängerin verletzt

Am Donnerstag, gegen 12:30 Uhr, wollte ein 86-jähriger Autofahrer aus Bottrop von der Schützenstraße aus nach links in die Peterstraße abbiegen. Gleichzeitig...
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Am Donnerstag, gegen 12:30 Uhr, wollte ein 86-jähriger Autofahrer aus Bottrop von der Schützenstraße aus nach links in die Peterstraße abbiegen. Gleichzeitig...

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Sparkasse ist mit dem Geschäftsjahr 2016 zufrieden und sieht sich für die Zukunft gut aufgestellt

Die Sparkasse Bottrop kann trotz der anhaltenden
Niedrigzinsphase und weiter steigender regulatorischer
Anforderungen durch den Gesetzgeber auf ein
zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2016 zurückblicken. „Grund
hierfür ist, dass wir einerseits kontinuierlich auf bewährte
Konzepte wie die ganzheitliche Beratung setzen und
andererseits den Wandel stetig vorantreiben, indem wir
beispielsweise zahlreiche neue digitale Services anbieten“,
betont Thomas Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse
Bottrop.
Nach wie vor ein Wermutstropfen ist die anhaltende
Niedrigzinsphase. „Die Europäische Zentralbank hat die Zinsen
faktisch abgeschafft. Das hat jedoch keineswegs zu den
gewünschten Effekten geführt, dass Ausgaben und Investitionen
stark angestiegen sind, sondern bestraft eher die Sparer und
Anleger“, so Thomas Schmidt und weist auf eine Befragung des
Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes hin, wonach
zumindest die Konsumenten durch die EZB-Zinspolitik ihr
Ausgabeverhalten nicht wesentlich verändert hätten. Ein Viertel
der Befragten plane sogar, in Zukunft weniger Geld auszugeben.
„Trotz des schwierigen Zinsumfeldes konnten wir den Bestand
unserer bilanzwirksamen Kundeneinlagen um 18 Mio. Euro auf
850 Mio. Euro ausbauen, und das ist ein deutliches Indiz dafür,
dass die Kunden der Sparkasse Bottrop vertrauen, weil sie
wissen, dass ihre Einlagen bei uns sicher sind“, ist der
Vorstandsvorsitzende zufrieden. Der Fokus der bilanzwirksamen
Kundeneinlagen lag weiterhin auf kurzen Laufzeiten. „Für die
hohe Liquiditätspräferenz der Anleger war neben dem weiter
gesunkenen Abstand zwischen lang- und kurzfristigen
Zinssätzen auch die erhöhte Unsicherheit an den Kapitalmärkten
maßgeblich“, so Schmidt weiter. Zu Jahresbeginn 2016 kam es
zu erheblichen Turbulenzen an den internationalen Börsen
aufgrund der Befürchtung eines starken Konjunkturabschwungs
in China und anderen rohstoffexportierenden Schwellenländern.
Ende Juni löste das EU-Austrittsvotum Großbritanniens, der

„Brexit“, einen kurzfristigen Einbruch an den europäischen
Börsen aus“, so Thomas Schmidt weiter.
Kunden, die mit ihrer Geldanlage trotz der niedrigen Zinsen
Erträge erzielen wollten, setzten auch 2016 bewusst auf eine
Investition in Wertpapieranlagen. „Aufgrund der Zinssituation
werden nicht nur die Erträge von Kunden, die alleinig auf
klassische Spareinlagen setzen, durch die Inflationsrate
aufgezehrt, sondern zudem auch der Grundstock der Anlage
vermindert. Deshalb empfehlen wir eine strukturierte
Vermögensanlage, zu der auch die Beimischung von Aktien oder
Immobilien gehört“, erläutert Vorstandsmitglied Burkhard
Klanten. „Dennoch steht bei unserer ganzheitlichen Beratung
stets der Kundenwunsch im Fokus. Unsere hochqualifizierten
Berater ermitteln in einem persönlichen Gespräch gemeinsam
mit dem Kunden seine Anlagewünsche und Risikoneigung. Mit
guten Produkten der DekaBank können wir dann unseren
Kunden individuelle Lösungen anbieten. Dieses Konzept, dass
unsere Berater persönlich und kompetent für alle Belange der
Kunden da sind, hat sich bewährt und macht genau den
Charakter einer lokal agierenden Sparkasse aus.“ Zum
ganzheitlichen Beratungsansatz der Sparkasse Bottrop gehört
auch, Kunden individuell und umfassend über wichtige und
notwendige Versicherungen zu informieren und ihnen den Weg
in die eigenen vier Wände über einen Bausparvertrag
aufzuzeigen. „Auch diese beiden Geschäftsfelder entwickelten
sich im vergangenen Geschäftsjahr deutlich positiv“, so Burkhard
Klanten weiter.
Das Kreditgeschäft der Sparkasse Bottrop entwickelte sich im
abgelaufenen Geschäftsjahr zufriedenstellend, obwohl zwei
Effekte deutlich dämpfend auf das Wohnungsbaukreditgeschäft
der deutschen Banken wirkten: Zum einen verminderte der
verstärkte Einsatz eigener finanzieller Mittel tendenziell den
Fremdfinanzierungsbedarf der Privathaushalte, zum anderen trat
die Wohnimmobilienkreditrichtlinie in Kraft, die zahlreiche neue
Regelungen u. a. hinsichtlich der Kreditwürdigkeitsprüfung und
des Verbraucherschutzes beinhaltet. Die Kreditzusagen beliefen
sich insgesamt auf knapp 82 Mio. Euro. „Das zeigt einmal mehr,
dass unsere Region in ihre Entwicklung und Zukunftsfähigkeit
investiert“, resümiert Thomas Schmidt. Insgesamt stieg das
Kreditvolumen um 1,27 Prozent auf 880 Mio. Euro. Ein wichtiges
Standbein war hier die Nachfrage nach Immobiliendarlehen,
denn hier wirkte trotz der dämpfenden Effekte und der deutlich
gestiegenen Immobilienpreise erneut das extrem niedrige
Zinsniveau als Katalysator. „Das zeigt, dass der Trend zu
Immobilieninvestitionen – egal ob Neubau oder
Gebrauchtimmobilie, Eigennutzung oder Renditeobjekt –
ungebrochen anhält, wofür auch die Steigerung in unserem
Immobilienvermittlungsgeschäft im vergangenen Geschäftsjahr
spricht“, betont Thomas Schmidt.

Im Fokus des Geschäftsjahres 2016 stand bei der Sparkasse
Bottrop auch das Thema Digitalisierung. „Das Kundenverhalten
ändert sich schon seit längerer Zeit spürbar. Statt die Filiale zu
besuchen, erledigen Kunden mittlerweile immer mehr
Geldgeschäfte digital, also per PC, Tablet oder Smartphone. Das
heißt auch, dass wir uns immer neuen Trends öffnen müssen,
um unseren Kunden attraktive Zusatznutzen anzubieten“,
erläutert Vorstandsmitglied Burkhard Klanten. Ein solch neuer
Service ist beispielsweise die Bezahlfunktion „Kwitt“ für
Smartphones, bei der Kleinstbeträge bis 30 Euro bequem ohne
Eingabe einer TAN von Handy zu Handy gezahlt werden können.
Alles, was dafür benötigt wird, ist die Sparkassen-App und die
Handy-Nummer des Empfängers. „Gleichzeitig entspricht Kwitt
den höchsten Sicherheitsstandards, denn neben der Forcierung
der einfachen und bequemen Bedienbarkeit steht die Sicherheit
unserer Kunden im Online-Banking für uns an oberster Stelle“,
so Burkhard Klanten. Ebenfalls neu in der Sparkassen-App ist
die Fotoüberweisung: Statt mühsam die Daten von einer
Rechnung abzutippen, können Nutzer die Rechnung mit dem
Smartphone einfach abfotografieren – und die Daten werden
sofort in den Auftrag im mobilen Banking übernommen.
Weitere wichtige Schritte ins digitale Zeitalter hat die Sparkasse
Bottrop zudem mit der Einführung von paydirekt, einem Online-
Zahlverfahren, das von der gesamten deutschen Kreditwirtschaft
unterstützt wird, und des neuen Internet-Auftritts zum 24. Januar
2017 unternommen. „Über 40 Prozent unserer Kunden führen
mittlerweile ihr Girokonto online. Viele davon haben sich bereits
für paydirekt registriert, um das sichere und bequeme Online-
Zahlverfahren zu nutzen“, betont Thomas Schmidt. „Da Online-
Nutzer nicht mehr nur am PC im Internet unterwegs, sondern
Tablet und Smartphone unverzichtbare und dauerhafte Begleiter
geworden sind, war es zudem erforderlich, unseren Internet-
Auftritt zu überarbeiten. Seit dem 24. Januar präsentieren sich
unsere Seiten www.sparkasse-bottrop.de in einem neuen,
modernen und vor allem übersichtlicheren Design. Wichtigstes
Merkmal des neuen Internetauftritts ist jedoch, dass er für alle
Endgeräte optimiert ist und somit lästiges Scrollen entfällt.“
Ein weiteres Beispiel für die digitale Ausrichtung der Sparkasse
Bottrop ist auch die Einführung des SB-Vermögenssparens.
„Hierbei handelt es sich grundsätzlich um das bekannte
Sparbuch, aber für unsere Kunden ist dieses neue Produkt mit
zahlreichen Vorteilen verbunden. So werden die Auszüge
automatisch ins Elektronische Postfach gestellt und stehen dort
zeitlich unbegrenzt zur Verfügung. Zudem kann über das
Guthaben ganz bequem rund um die Uhr an unseren
Geldautomaten und im Online-Banking verfügt werden, sodass
das Anstehen an den Kassen zu unseren Geschäftszeiten
entfällt“, erläutert Burkhard Klanten.

Doch die Kunden haben im Geschäftsjahr 2016 nicht nur
vermehrt über die mobilen Angebote Kontakt zur Sparkasse
Bottrop gesucht, sondern auch telefonisch. „Deshalb haben wir
im Mai ein KundenServiceCenter implementiert, in dem Kunden
uns montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr erreichen können. Mit
dieser Entscheidung sichern wir nicht nur Arbeitsplätze, sondern
hier helfen unsere gut ausgebildeten Bankkaufleute den Kunden
qualifiziert weiter oder vereinbaren Termine beim Berater.
Beispielsweise können in unserem KundenServiceCenter ganz
bequem Auskünfte rund um das Konto erfragt oder Sorten für
den nächsten Urlaub bestellt werden“, so Thomas Schmidt.
Mit der Öffnung der Hauptstelle an Samstagvormittagen kommt
die Sparkasse Bottrop zudem dem Bedarf der Kunden nach
umfassenden Servicedienstleistungen auch am Wochenende
entgegen. „Viele Bottroper gehen samstags auf den Markt und
können bei dieser Gelegenheit zwischen 9 und 13 Uhr ihre
Geldangelegenheiten in unserer Hauptstelle am Pferdemarkt
erledigen. All diese Maßnahmen, die wir im vergangenen
Geschäftsjahr fortgeführt bzw. neu unternommen haben, zeigen,
was den Charakter der Sparkasse Bottrop ausmacht: Wir sind
und bleiben mit unseren 261 Mitarbeitern und 17 Auszubildenden
für die Menschen vor Ort da und investieren gleichzeitig in die
Digitalisierung – ein Geschäftsmodell, das sich für die Sparkasse
sowie für die Menschen und Unternehmen in unserer Stadt
bewährt hat“, betont Thomas Schmidt.
Ebenfalls zum besonderen Charakter der Sparkasse Bottrop
gehört es, sich über die Versorgung der Bevölkerung mit
Bankdienstleistungen hinaus finanziell für das
Gesellschaftsleben in unserer Stadt zu engagieren. „2016 haben
wir erneut mit einem Spendenvolumen von über 600.000 Euro
rund 300 sportliche, wirtschaftliche, soziale und kulturelle
Aktivitäten gefördert. Hierzu zählte neben der Oper „Der
fliegende Holländer“ auf der Halde Haniel beispielsweise auch
die Aktion „5 Euro für den guten Zweck“, bei der Kunden, die sich
im Aktionszeitraum beraten ließen, Schulen, Kindergärten und
gemeinnützige Vereine benennen konnten, die eine Spende von
5 bzw. 10 Euro erhielten. Allein hierdurch konnten wir fast 36.000
Euro für den guten Zweck in unserer Stadt zur Verfügung
stellen“, betont Thomas Schmidt stolz.
Doch auch im Stiftungswesen ist die Sparkasse Bottrop stark
engagiert. Aus dem Stiftungsvermögen der Kulturstiftung
konnten wieder kulturelle Highlights in Bottrop, wie z. B. die
Gospelnacht oder das Festival OrgelPlus realisiert werden.

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