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Dienstag, Juli 27, 2021

Defekte Klimatechnik | Taube findet den Ausgang nicht

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Erfolg braucht eine Vision

Hier sitzt er am liebsten. Wenn die ersten Sonnenstrahlen Bottrops Gassen, Kneipen  und Cafés wachküssen, dann sitzt Oliver Helmke genau hier in seinem Lieblingscafe Corretto, draußen, bei einem Weißwein oder einem Cafe, umgeben von Freunden und lässt seinen Blick über die Gastromeile schweifen. Fünf Jahre ist es nun her, fünf Jahre von der häufig so belächelten Idee, hin zum Reißbrett und dann auf Stein und Asphalt gebracht. Damals, da hielt man Helmke mit seiner Idee des Gastroviertels bestenfalls für einen Romantiker oder Träumer. Mittlerweile hat auch der letzte Kritiker einsehen müssen: der Kerl hat´s geschafft.

Eine Affinität zur Gladbecker Straße war schon immer da. Warum auch immer. Denn was sich hier bis vor ein paar Jahren optisch tummelte, das war dann doch tatsächlich mehr Wasser als der sprichwörtliche Wein. Diesen Straßenzug wachküssen und zu Bottrops gefragtestem Szeneviertel machen? Dafür benötigt es eine Schiffsladung Fantasie. Höchstwahrscheinlich aber auch, und das bei allem unternehmerischem Gedanken, auch eine nicht minder große Portion Wagemut und Verrücktheit. Oliver Helmke ist so eine Person. Ein Mensch, der beim Pokern nur All-In kennt, beim Roulette auf die schwarze 13 setzen würde und bei der russischen Variante beim Revolver fünf Kammern mit Kugeln füllt, weil er weiß, dass er die leere Sechste erwischt. Unternehmerischer Geist, Wagemut, Verrücktheit – und eine große Portion Selbstvertrauen. Denn Herzen gewinnt man weder im Sturm, noch im leisen Winde, wenn man mit knapp über 30 das Ziel formuliert, einen kompletten Straßenzug von der Pieke auf umzugestalten. „Die ersten Gespräche mit den Banken waren dementsprechend, da war echte Überzeugungsarbeit angesagt“, schmunzelt Olli Helmke heute.

helmke_02Immerhin, mit Argumenten und Enthusiasmus wusste der Bottroper zu überzeugen. Und das nicht nur bei den Banken, sondern vor allem auch bei Vojo Zoranovic mit dem Drago Steakhaus und Yüksel Ucak vom Corretto. „Ich erinnere mich noch ganz genau, Vojo war schon fast so etwas wie niedergeschlagen als ich ihm die Idee unterbreitet habe, hier als Erster der neuen Stunde auf die Gladbecker zu ziehen. Heute, wollen wir mal sagen, ist er dann doch zufrieden mit seiner Entscheidung“, untertreibt der Bottroper Unternehmer. Und auch Yüksel Ucak gefiel die Idee der Zukunft, die mittlerweile Realität ist. „Es ist natürlich von enormer Wichtigkeit, dass zwei Gastronomen dieser Qualität den erfolgreichen Anfang mitgestaltet haben“, sagt er. Ankermieter nennt man so etwas andernorts, meistens dort, wo Einkaufszentren im großen Stil entstehen. Erfolgsgaranten und Zugpferde für weitere, qualitativ hochwertige Gastronomen nennt es Helmke, der aber immer auch unterstreicht, dass der Erfolg maßgeblich mit den Bottropern zusammenhängt, die das neue Gastroviertel von Beginn an als Besucher unterstützt haben. Jetzt, fünf Jahre später, da hat sich einiges gewandelt. 15 bis 20 Mietveränderungen im unternehmerischen Bereich  habe es seitdem hier im Umfeld gegeben, so sagt der Erschaffer der Gastromeile – und der ist noch lange nicht am Ende mit seiner Vision angekommen. „Zwei bis drei Veränderungen stehen noch in Kürze an, darunter, so viel sei verraten, wird es hier einen exklusiven Burger-Laden geben“, lässt sich Helmke in sein Royal-Flush-Blatt gucken. Und selbst dann ist er nicht durch. „Es wird hier immer weitergehen, das hat die Dynamik der vergangenen  Jahre gezeigt. Aber meine erste Vision damals, also vor dem Projektstart, war es,  dass hier auf einer festen Bühne am Kopf der Straße eine Queen-Cover-Band vor der mit Menschen gefüllten Meile spielt. Und das  wird am 9. September geschehen“, so Helmke. Und spätestens dann, allerspätestens dann, werden sich auch dem letzten Kritiker und Belächler von einst die Mundwinkel `nach oben ziehen` – denn der Kerl hat´s geschafft.

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