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Freitag, Oktober 23, 2020

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Abdel macht in Holz

Nein, also dass sein Weg ihn noch einmal zurück in die Gastronomie führen wird, das kann Abdel Hamadi komplett für sich ausschließen. Viele Gerüchte, eigentlich mehr Unwahrheiten ranken sich darum, was der ehemalige Besitzer der Bottroper Kultkneipe Schäfer jetzt alles so treiben soll: von Animation auf der AIDA wird da gemutmaßt, von Engagements in Spanien oder auf baltischer Route. „Alles Unsinn“, lacht der geborene Tunesier, „ich mache etwas ganz anderes.“

An den frühen Morgen des 30. September 2016 erinnert sich Abdel Hamadi noch sehr gut. An diesem Morgen, nach einer wie so häufig feucht-fröhlichen und geselligen Partynacht in seinem Schäfer auf der Osterfelder Straße, da hat der 47-Jährige zum letzten Mal die Türe seiner Kultkneipe zugeschlossen. Für immer. Das war´s, kein Weg zurück? „Kein Weg zurück, weder in Bottrop, noch woanders“, unterstreicht Hamadi, der rund zehn Jahre lang ein wichtiger, bekannter und vor allem beliebter Teil der Bottroper Gastro-Szene war. Das Schäfer, es lief gut, Stammgäste und neue Kunden standen nicht nur beim Schauen der Bundesliga oder Weltmeisterschaft Schlange vor dem Tresen des gebürtigen Tunesiers. Warum also das fast schon abrupte Ende? „Ich bin seit 1996 in Deutschland, habe auch schon in Paris im Hotel des Disneylands gearbeitet“, sagt der gelernte Rezeptionist und Concierge. „Ich habe immer gerne und viel gearbeitet, besonders in den vergangenen Jahren in meinem Schäfer. Da ist leider zu viel auf der Strecke geblieben, was mir etwas bedeutet: meine Familie. Deswegen habe ich zuletzt sogar ein schönes Angebot aus Abu Dhabi abgelehnt. Ich möchte wieder mehr Kontakt zu meiner Familie in Tunesien haben, und vor allem wünsche ich mir, meine eigene Familie mit Frau und Kind aufbauen zu können, bevor es für mich zu spät ist. Ich habe das für mich erkannt und dementsprechend gehandelt“, so Hamadi, den alle Welt immer nur als Abdel kennt. „Dazu kommt, dass ich für das Schäfer einen festen Plan im Kopf hatte. Und den habe ich erreicht. Auch das war für mich ein Grund, mich neuen Zielen zu widmen.“ Zwar wird der Kult-Kneipier auch weiterhin Bottrop die Treue halten – aber in deutlich kleinerem Umfang als bisher. Ihn hat es zu neuen, alten Zielen gezogen, zurück an den Ursprung nach Tunesien, wo Hamadi sich vor kurzem mit seinen Brüdern selbstständig gemacht hat. „Am 15. Mai habe ich mit meinen beiden Brüdern, die Schreiner-Meister sind, eine Fabrik in Tunesien eröffnet, in der wir in großem Stile, Schlafzimmer, Wohnzimmer, Kinderzimmer und vieles mehr produzieren“ , erläutert Hamadi. Doch so ganz ohne sein Bottrop geht es nicht. Sein Mehrfamilien-Haus muss verwaltet, Freundschaften gepflegt werden. Und natürlich auch die Kneipenszene, diesmal von der anderen Seite aus, beobachtet werden. „Die Szene hat sich in den vergangenen Jahren zusehends verändert. In meinen Augen hat es ein einseitiges Marketing für die neue Gastromeile gegeben mit dem Ergebnis, dass sich die Stadtmitte hin zur Gladbecker Straße verschoben hat“, so Hamadi. Die Kaufkraft, so sagt er, sei in Bottrop gleich geblieben, ebenso die Quantität des Kundenklientels. „Hier liegt aber der Hase im Pfeffer, durch diese Verschiebung hat sich das Schäfer von der Kneipe Nummer eins hin zur Absacker-Kneipe entwickelt. Das ist schade, aber vielleicht bewirken meine Worte ja, dass alle an einen Tisch kommen und sich zu einem ganzheitlichen Marketing durchringen“, sagt Abdel Hamadi.

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