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Sonntag, Juni 13, 2021

Abendendstimmung an der Emscher – Schönes Wochenende!

Foto von Stefanie Vollenberg
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Der eiserne Maik

Wo andere überlegen, ob sie so eine Strecke überhaupt Lust haben mit dem Auto zurückzulegen weil dann der Hintern weh tut, da fängt für Maik Janßen der Spaß erst an. Ohne Auto. Überhaupt ganz ohne Motor. Nur mit Muskelkraft. Was nicht bedeutet, dass es keine Schmerzen gibt, im Gegenteil, die erstrecken sich dafür dann über den ganzen Körper. Denn Maik Janßen gehört zu den Bottroper Sportlern, die sich dem härtesten aller Triathlons verschrieben haben: dem Iron Man.

Dass das Laufen schon immer seine Leidenschaft gewesen ist, das kann Maik Janßen nicht behaupten. Handball hat er gespielt, Tennis auch. Klar, Sport war schon immer sein Ding, aber Triathlon? Das war dann doch nicht die erste Wahl des heute 39-Jährigen. „Zum Laufsport im Allgemeinen bin ich erst relativ spät gelangt“, erinnert sich der Bottroper heute. So richtig, sagt er, ist der Funke vor allem bei seinem ersten Marathon übergesprungen, den er gemeinsam mit einem Freund in New York gelaufen ist. 2011 war das, vor sechs  Jahren also, als Janßen mit dem Ausdauer-Virus infiziert wurde. War es Zufall oder Bestimmung? Immerhin, so viel steht fest, wurde nur ein Jahr später die Weiche auf Triathlon gestellt. „Ich weiß noch ganz genau, ich war damals im Atlantis schwimmen – und bin nach zwei Bahnen fast wie ein Betonklotz auf den Boden des Beckens gesunken, so kaputt war ich von dieser kurzen Strecke“, erinnert sich Janßen. „Und das, obwohl ich mich durch den Laufsport topfit gefühlt habe. Aber dieses Erlebnis hat mir die Augen geöffnet und mir gezeigt, Junge, da geht noch mehr, Du kannst noch viel mehr aus Dir und Deinem Körper rausholen.“ Gesagt, getan, der Ehrgeiz war geweckt. Aber wenn, so der Bottroper, dann mit Sinn, Verstand und Hintergrund. Schnell wurde der passende Verein in Gladbeck gefunden, der die kleinen  und großen Athleten auf den Triathlon in verschiedenen Distanzen vorbereitet.

JanßenDas Training, es trägt Früchte. Waren es zu Beginn im Atlantis noch zwei Bahnen, die mit Ach und Krach absolviert wurden, so steigt Janßen heutzutage an einem Montag vor der Arbeit nicht unter 3000m wieder aus dem gechlorten Becken. Und klar, wer so fit ist, der traut sich nicht nur einen Triathlon, sondern auch die Königsklasse Iron Man zu: 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Fahrrad und zum runden Abschluss bevor es langweilig wird dann noch schnell mit 42 Kilometern einen Marathon hintendran – wohlgemerkt alles hintereinander, nicht aufgeteilt auf mehrere Monate. Dafür, so scheint es, muss man wohl im günstigsten Falle ein Enthusiast sein. Eine kräftige Portion Verrücktheit schadet allerdings auch nicht. Zuletzt hielt Janßen, der häufig auch mit dem Bottroper Iron Man Stefan Dreimann trainiert, die Bottroper Fahne beim Iron Man in Roth in den Wind. 12 Stunden, 46 Minuten – das kann sich sehen lassen. „Ich denke, da geht noch etwas mehr, aber im Großen und Ganzen bin ich mit der Leistung sehr zufrieden“, unterstreicht er. Ein Leben ohne Sport, vor allem ohne Triathlon, das kann sich Janßen nicht mehr vorstellen. „Wenn ich ein paar Tage nicht Laufen, Schwimmen oder Radfahren war, dann bekomme ich schlechte Laune. Und spätestens dann jagt meine Frau mich auch wieder raus in den Wald ein paar Runden drehen, damit ich zu Hause nicht so brummelig durch die Wohnung latsche“, lacht der 39-Jährige, der ergänzt: „An mir sieht man, dass es nie zu spät ist, mit dem Triathlon im Speziellen, oder aber auch mit dem Sport im Allgemeinen zu beginnen“, so der Bottroper Mann aus Eisen.

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