What the Fuck?! Ist das geil hier!

Nicht nur labern, sondern machen. Nach dem Motto – und nicht anders – hat es der Bottroper Sebastian Kilic angepackt und sich seinen Traum von der eigenen Shisha-Bar erfüllt. Und keine Frage, was der Jung-Unternehmer da an die Essener Straße gezaubert hat, das kann sich sehen lassen. Natürlich für uns ein Grund mehr, Kilic und seine WTF-Lounge zu besuchen und uns einen Eindruck zu verschaffen. Hier ist nun ein weiterer Teil unserer Serie über Menschen, die sich im Jahr 2017 in unserer Stadt selbstständig machen.

Faul war er noch nie. Gearbeitet hat Sebastian Kilic sein Leben lang, häufig als Selbstständiger in verschiedenen Gewerken. Zuletzt eröffnete er gemeinsam mit seiner Schwiegermutter Sandra Gieselmann sogar mit Pflege im Pott einen Dienst für die Altenpflege. Doch irgendwas war da noch, eine innere Unruhe die den Bottroper antrieb, noch mehr aus sich herauszuholen und einen weiteren Schritt seines Weges zu gehen. „Ich bin selber passionierter Shisha-Raucher, ich mag die Geselligkeit und die ganz besondere Atmosphäre, die man zu dieser Zeit mit seinen Freunden, Bekannten und Familie erlebt. Einfach mal abschalten und dem Alltagsstress entfliehen, das hat mir schon immer am ganzen Drumherum imponiert“, unterstreicht Sebastian Kilic, der ergänzt: „Von daher habe ich seit längerer Zeit schon immer wieder mal mit dem Gedanken gespielt, meine eigene Shisha-Bar, zusätzlich zur Altenpflege, zu eröffnen.“

WTF 1Gesagt, getan. Aufgrund der Umstände, dass zunächst in Bottrop kein adäquates Gebäude zu finden war, eröffnete der Bottroper Kilic vor rund einem Jahr seine erste Lounge in der Nachbarstadt Oberhausen. „Das hat auch richtig Spaß gemacht, das Geschäft lief – aber es war halt nicht zu einhundert Prozent das, was ich mir gewünscht hatte“, so Kilic, der immer Augen und Ohren in Richtung Heimatstadt offenhielt, um bei entsprechenden Räumlichkeiten zuschlagen zu können. „Und genau so war es dann eines Tages, ich habe hier auf der Essener Straße 34 das gefunden, was ich so lange gesucht habe – und sofort war für mich klar: ich gehe zurück in meine Heimatstadt Bottrop.“ Viel Schweiß, Arbeit und Enthusiasmus wurden aufgebracht, immer an seiner Seite Lebensgefährtin Ann-Katrin Annen, die Kilic von der ersten Sekunde an unterstützte, um binnen zwei Monaten Bottrops schönste Shisha-Bar zu kreieren. „Und natürlich Geld“, lacht Kilic, der einiges für die Erfüllung der Auflagen und Modernisierung an Zaster in die Hände nehmen musste. Gelohnt hat es sich allemal, schon in den ersten Tagen nach der Eröffnung sollte der Zuspruch immens hoch sein. „Wir haben den Geschmack der Leute getroffen, das freut uns außerordentlich“, wie der Bottroper sagt. Und der lässt sich mit seinen drei Mitarbeitern immer wieder was Neues einfallen: seien es Crépes-Tage, besondere Angebote, ein einwöchiges FIFA-Turnier auf den drei Playstations im Chill-Bereich des Kellers, Fußball-Bundesliga auf Sky und vieles mehr. Doch vor allem ist es eins, was die Leute überzeugt: „Wir bieten unsere Pfeifen günstig an, aber nicht zu Kampfpreisen. Und obwohl Du bei uns eine Shisha für 7,50 Euro bekommst, ist die Qualität von höchster Güte, da wir nur Markenhersteller verwenden – und vor allem wissen, wie man die Pfeifen richtig zubereitet“, so Kilic.

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