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Sonntag, Juni 13, 2021

Abendendstimmung an der Emscher – Schönes Wochenende!

Foto von Stefanie Vollenberg
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Dem Ruf der Hauptstadt gefolgt

Ein paar Tage sind es noch, die Oliver Schumbera in seiner Heimatstadt Bottrop verbringt. Noch ein paar letzte Dinge regeln, Freunde treffen, Job abwickeln, vielleicht nochmal ne echte Ruhrpott-Friko essen bevor es auf die Reise geht. Denn die Hauptstadt hat den Bottroper gerufen – und Schumbera folgt dem Ruf. Eher gesagt dem der Hertha BSC; der Bottroper macht künftig die Nachwuchs-Kicker des Hauptstadt-Klubs fit.

Sport im Allgemeinen, Fußball im Besonderen haben es dem Bottroper Oliver Schumbera schon immer angetan. Auch wenn die eigene Karriere beim SV Fortuna nur eine Kurze werden sollte, das runde Leder und alles drumherum haben den Sport-Begeisterten schon immer in den Bann gezogen. So war es dann auch keine Überraschung, dass sich der Bottroper auch beruflich mit dem Thema Sport befassen wollte. „Im Sommer habe ich mein Studium der Sportwissenschaft in Bochum abgeschlossen, und jetzt kann es so richtig losgehen“, reibt sich der Bottroper die Hände. Untätig war Schumbera natürlich auch während des Studiums nicht, 2014 zog es den 30-Jährigen für drei Monate nach Brasilien, um ein Praktikum bei einem Fußball-Erstligisten zu absolvieren. Zuletzt brachte Schumbera zunächst die Nachwuchskicker von der Hafenstraße von Rot-Weiß Essen auf Trab, in den vergangenen vier Monaten sogar die Erste Mannschaft. „Eine tolle Zeit, in der ich viel lernen konnte“, erinnert sich Schumbera, dessen Ziel aber schon von Beginn des Studiums eine hauptamtliche Tätigkeit im Fußball war.

19621234_1248558418588441_6216820271747526135_oEigentlich, so sagt er, sei ein Engagement ohne entsprechende Kontakte besonders in der 1. sowie 2. Bundesliga in Deutschland auf welchem Trainerposten auch immer, kaum realisierbar. „Aber ich dachte: probiere es doch mal und bewirb Dich, mehr als eine Absage kannst Du ja nicht kassieren“, erläutert Schumbera. Und da das Glück mit den Tüchtigen ist, kam die Bewerbung des Bottropers bei den Berlinern so gut an, dass nach dem ersten Vorstellungsgespräch sogar noch eine dreitägige Hospitation folgen sollte. „In diesen Tagen soll man einen Einblick in die Abläufe gewinnen, natürlich steht man selber von Vereinsseite auch auf den Prüfstand. Und beide Seiten haben gemerkt: es passt“, freut sich der Bottroper, der künftig bei Hertha BSC als Athletik-Trainer für den kompletten Jugendbereich verantwortlich sein wird. Der Hauptstadt-Klub besitze in und um Berlin eine große Strahlkraft, begeistere die Menschen und werde geführt wie eine große Familie, so unterstreicht Schumbera seinen Entschluss pro Hertha. „Da kommt dann auch der Trainer der Profis Pal Dardai ins Büro, gibt einem die Hand und stellt sich vor. Das ist sehr beeindruckend und zeigt, wie hier auf familiärer Basis an einem Ziel gearbeitet wird. Und ich freue mich, daran mitzuwirken“, so der Trainer, der künftig auch mit Ex-Profis wie Zecke Neuendorf im Jugendbereich zusammenarbeiten wird. Bedanken, das will sich Schumbera neben Bruder Florian in erster Linie bei seinen Eltern Elke und Karl-Heinz. „Sie haben mich immer unterstützt und mir erst ermöglicht, diesen Schritt in meinem Leben zu gehen, dafür bin ich sehr dankbar“, so Schumbera, der auch seinem guten Freund Damian Apfeld zu Dank verpflichtet ist. „Damian hat mir immer wichtige Türen, beispielsweise in Essen aufgestoßen und mir immer wieder gute Denkanstöße gegeben“, sagt der 30-Jährige, der nun seinen Spind bei RWE und zu Hause den Kleiderschrank räumt, ehe das große Abenteuer Berlin und Hertha beginnen kann.

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