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Neuer Sound im alten Gemäuer

Was kommt dabei raus, wenn vier Männer mittleren Alters zusammen einen Schnappen gehen? Zugegeben, häufig eher Dinge im maximalen 4-Minus-Bereich. Wenn es aber nicht die blinden Hühner sind, die versuchen das berühmte eine Korn zu finden, sondern Jungs die mitten im Leben stehen und einfach Bock haben, was richtig dickes für Bottrop auf die Beine zu stellen, dann wird es krachen. Am 23. Dezember haben alle House &Electro-Fans in der Mühle Bottrop einen Pflichttermin: „Coming Home For Christmas“ mit Da Hool & Friend`s.

3Dass sie sich immer noch blind so verstehen wie vor zwanzig Jahren, das merken selbst die Leute, deren Familien-Stammbaum ein Kreis ist. Auch wenn sich die Jahre leicht auf die Optik gelegt haben mögen, gramgebeugt sind Frank Tomiczek aka DJ-Legende Da Hool, Sascha Renard, Thomas Retzlik und Thorsten Stöcker, ein neuer Mann im Bunde der Event-Planung, noch lange nicht. Oder eingerostet. Man will mal so sagen: lange genug haben die Herren sich zu einem Kaltgetränk auf die Seite gestellt und gewartet, dass vielleicht auch mal ein Anderer kommt und im Bereich der elektronischen Tanzmusik in Bottrop versucht die Böcke umzustoßen. Kam natürlich keiner. Wenn man es nicht selber macht, ne…? „Ehrlich gesagt haben wir schon länger mit dem Gedanken gespielt, ein kleines, familiäres und grooviges  House & Electro-Event in Bottrop zu veranstalten“, sagt Da Hool, den eigentlich alle nur Schröder nennen. „Planungen sind im Kopf immer ruckzuck hergestellt, ne pfiffige Idee ist schnell mal da. Aber umgesetzt gehört sie, und dafür benötigt es den zündenden Moment“, sagt Sascha Renard. Dieser Moment war für Da Hool, Sascha Renard und Thomas Retzlik vor wenigen Wochen bei der Bottroper Kneipennacht, bei Bierchen, Schnäpsken und guter Laune, also eigentlich wie so häufig die besten Geschichten beginnen. „Es war jetzt einfach so weit, ich habe zu den Jungs gesagt: wenn wir es jetzt nicht anpacken, dann machen wir es garnicht mehr“, erinnert sich Sascha Renard, der schon in den 90igern bis zum Jahr 2005 die rechte Hand bei Planung, Organisation und Management von Da Hool gewesen ist, der heutzutage auf Festivals wie Tomorrowland spielt und in diesem Jahr zum vierten Mal in Folge einen eigenen Floor auf dem Parookaville Festival in Weeze hat.

2Und auch danach hat man sich nie aus den Augen verloren, natürlich weil Bottrop ein Dorf ist, vielmehr aber auch weil die enge Freundschaft der Beiden Bestand hat. „Coming Home For Christmas“, so lautet das Event am 23. Dezember, das kein einmaliger Spaß, sondern ganz klar der Start in eine Eventreihe für jung und junggebliebene werden soll. „Nicht nur in diesem Abend, auch im Namen steckt eine Menge persönliches“, erläutert Da Hool, „ich bin das ganze Jahr viel in Europa unterwegs und lege auf, aber für mich steht eines fest: Weihnachten bin ich zu Hause bei der Familie, komme was wolle, das ist mir wichtig. Ich komme Weihnachten immer nach Hause.“ Ebenso familiär, wies es Da Hool, Thomas Retzlik und auch Sascha Renard an den Festtagen angehen lassen, genau so soll auch „Coming Home For Christmas“ daherkommen: familiär, gemütlich unter Freunden – was der Party sicher keinen Abbruch tut, im Gegenteil. Als Location haben sich die Drei die altehrwürdigen und kultigen Gemäuer der „Mühle“ ausgeguckt – und mit Inhaber Thorsten Stöcker direkt einen Mann mit ins Boot geholt, der nicht minder Feuer und Flamme für die neue House & Electro-Eventreihe in Bottrop ist. Wer am 23. Dezember dabei sein will, der sollte allerdings schneller sein als Da Hool „Meet her at the Love Parade“ sagen kann. Alleine schon um den familiären Charakter des Events zu unterstreichen sowie den Charme der Mühle zu wahren, werden lediglich 200 Karten zum Preis von zehn Euro ausschließlich im Vorverkauf zu erhalten sein, und zwar genau hier: Corretto, KasBar, Bahnhof Nord und Schäfer. „Da ist Eile geboten, ich könnte mir vorstellen dass die Tickets begehrt sind“, lacht Sascha Renard. Er dürfte Recht haben.

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