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Samstag, Dezember 4, 2021

„Bottrop im Detail“ und HEZ: Auch zwei Bottroper Projekte standen im Focus

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Fokussierter als zuvor

So ein kleines bisschen, also ein ganz ganz kleines, muss er schon schmunzeln, wenn er rund ein Jahr zurückdenkt. Da haben wir Marvin Schöps, den jungen und ambitionierten Kraftsportler zum ersten Mal getroffen. Mittlerweile hat sich einiges getan – nicht nur körperlich, sondern auch von der Ausrichtung und den Vorbildern her. Weg von Fitness, hin zum Oldschool-Bodybuilding, so sieht der Prozess bei dem 17-Jährigen aus. Wir haben Marvin getroffen und konnten wieder ein kleines Stück seines Weges aufzeichnen.

Fokussierter ist wohl das Wort welches am besten beschreibt, wo der Unterschied in diesem einem Jahr am gravierendsten ist. Fokussierter, reifer und reflektierter sitzt Marvin Schöps genau an der Stelle, an der wir ihn vor einem Jahr schon einmal gesprochen haben. „Auf Arnolds Spuren“ wollen wir den jungen Bottroper Kraftsportler begleiten auf einem Weg, der gepflastert ist mit harter Arbeit, Disziplin und Entbehrungen. Zugelegt hat der 17-Jährige – aber auf deutlich positive Weise. Während andere in seinem Alter (aber natürlich auch darüber hinaus) wenn sie zulegen meistens im Bereich Fett die Kilos anhäufen, so kommt der Bottroper groß und breit aus einer Massephase zurück. Also alles richtig gemacht. „If it jiggles, it is fat“, hat Marvins großes Vorbild Arnold Schwarzenegger einmal gesagt – und natürlich vollkommen recht gehabt. Bei Marvin Schöps jiggelt nix, unter seinem T-Shirt erkennt man den Panzer, der sich langsam aber sicher durch den noch sehr jungen Körper drückt. „Er wird mal einer“, sagen selbst die, die viele Jahre für Wettkämpfe trainiert und sich vorbereitet haben. Früh angefangen, dabei geblieben, nie mit sich zufrieden – und schon jetzt so eisern und hart zu sich selbst, wie es sonst nur Profi-Bodybuilder sind, die locker zehn Jahre mehr auf dem Buckel haben. „Das muss aber schon sein, wenn man etwas erreichen will – und sei es nur für sich selbst. Ich ernähre mich clean, auch wenn ich mal alle paar Wochen eine Pizza esse. Ich trinke keinen Alkohol, esse keinen Zucker sowie keinen verarbeiteten Nahrungsmittel und ich rauche nicht. Darüber hinaus trainiere ich sechs Mal die Woche“, erläutert Marvin Schöps. Ob es der Besuch bei der FIBO im vergangenen Jahr geschuldet ist, oder ob es schlicht und ergreifend die Entwicklung eines jungen Menschen ist, die Ansichten zu seinem Sport und seinen Vorbildern haben sich geändert. Standen im vergangenen Jahr bei Marvin Schöps noch die Fitness-Sportler und Youtuber hoch im Kurs, so wendet sich der 17-Jährige, der in diesem Jahr sein Abitur machen wird und ein Medizin-Studium anstrebt, immer mehr dem Oldschool-Bodybuilding zu.

Marvin Schöps 2„Man kann die Leistung dieser Leute einfach nicht genug würdigen. Dieses Training, diese Hingabe zum Sport, diese Unerbittlichkeit im Verfolgen des großen Zieles, das fasziniert mich ungemein. Jedes Training besser werden, jedes Training stärker werden, mit dem Essen experimentieren, das bewundere ich“, eifert Schöps neben dem großen und unerreichten Arnold Schwarzenegger nun auch Jeremy Buendia oder den Jungs der Hardgainer Crew nach. Mit Papa Peter steht ihm ein alter Hase zur Seite, der über viele Jahre den Bodybuilding-Sport in unserer Stadt mitgeprägt hat. Als Sportler, vor allem aber auch als Studiobetreiber. Da werden gerne Tipps ausgetauscht. „Beim Training eher weniger, da verfolge ich meine eigenen Pläne. Aber mein Vater berät mich und hilft mir im Bereich der richtigen Ernährung, denn ohne die geht es nicht. Du kannst trainieren wie ein Monster, isst Du scheiße, wirst Du auch scheiße aussehen“, bringt es Marvin Schöps auf den Punkt. Dass er seinem geliebten Kraftsport eines Tages den Rücken kehrt, das ist undenkbar. „Der Sport gibt mir sehr viel, ich habe mich selber dadurch kennengelernt. Früher war ich relativ mopsig, bin gemobbt worden. Aber dann habe ich mich halt nicht versteckt, sondern den Hebel bei mir angesetzt. Der Kraftsport hat mich da raus geholt. Heute könnte ich über die ehemaligen Mobber lachen. Aber das ist nicht meine Art. Stattdessen holen sie sich von mir Tipps fürs Training“, lacht Marvin Schöps. Wir verfolgen die Entwicklung des Bottroper Arnolds natürlich weiter und berichten wieder. Wir sind gespannt.

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