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Donnerstag, Dezember 3, 2020

Spatenstich im Park in Welheim

Vielfältige Nutzungsangebote entstehen Es ist soweit: Heute (3. Dezember) fand der Spatenstich für die Baumaßnahme zur Umgestaltung der Parkanlage...
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Spatenstich im Park in Welheim

Vielfältige Nutzungsangebote entstehen Es ist soweit: Heute (3. Dezember) fand der Spatenstich für die Baumaßnahme zur Umgestaltung der Parkanlage...

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Nicht reden, machen

Den richtigen Zeitpunkt, vielleicht erwischt man ihn nie richtig, dafür hat man ihn aber auch schnell verpasst. Bei Patrick Vanheiden ist das anders. „Der richtige Zeitpunkt für meine Selbstständigkeit ist jetzt – und er ist goldrichtig“, sagt der Friseurmeister, und der Stolz funkelt durch seine Augen. Am 2. Juni eröffnet der 37-Jährige im Fuhlenbrock seinen ersten eigenen Salon – mit einem genauen Plan, fokussiertem Ziel und einer Menge Unterstützung in seinem Rücken, auf die sich der Friseurmeister immer und zu einhundert Prozent verlassen kann.

Dass der Friseurberuf ein dickes Brett ist was es zu bohren gilt, das dürfte wohl nur größten Ignoranten verborgen bleiben. Körperlich harte Arbeit, Stress und Hochdruck, Arbeitszeiten die kaum noch ein Privatleben zulassen und nicht zuletzt eine Entlohnung, die diesen Namen nicht verdient. Man könnte fast behaupten, es sei so typisch für das Handwerk, in dem viel erschaffen und die Basis für unser aller Leben und Zusammenleben geschaffen wird, Anerkennung und gerechte Entlohnung aber in immer weitere Ferne rücken. „Ja, genau so ist es leider. Aber bei mir sowie vielen meiner Kolleginnen und Kollegen überwiegt ganz einfach die Leidenschaft zu unserem Beruf, der für uns Berufung und eben nicht reines Geld verdienen bedeutet“, so Patrick Vanheiden, dem sein Ruf des außergewöhnlichen und hoch talentierten Friseurs nicht nur in Bottrop vorauseilt. Nicht immer wussten dies die Arbeitgeber zu schätzen, statt künstlerischer Freiheit immer wieder Arbeit unter Zeitdruck für das Erreichen größtmöglichen Profits – und zwar des Profits anderer.

„Manchmal“, so sagt Patrick Vanheiden rückblickend, „manchmal denkst Du einfach Du sitzt in einer Industrie fest, die Menschen auffrisst und wieder ausspuckt, wenn man mit ihnen fertig ist. Auch das hat mich immer mehr dazu ermutigt, meinen eigenen Weg zu gehen, es besser zu machen und meine Angestellten, die ebenfalls in Kürze zum Vanheiden-Team stoßen sollen, einen fairen und vor allem menschlichen Arbeitsplatz zu geben. Ich bin ganz einfach der Meinung: wenn Dich was stört, heb Deinen Hintern hoch und mach es besser“, redet der 37-Jährige Klartext, der vor vier Jahren seinen Meistertitel erworben hat. Schon immer mit Blick auf eine mögliche Selbstständigkeit? „Ja so war es, ich bin eigentlich relativ spät auf den Gedanken  gekommen, meinen eigenen Salon haben zu wollen. Es war ein schleichender Prozess, schließlich haben auch mein Freund Robert sowie mein Vater Hans gesagt: Patrick, Du musst das machen, folge Deinem Traum, in zwanzig Jahren ist es zu spät“, so Vanheiden. Überhaupt, in den Zeiten der beginnenden Selbstständigkeit mit Salon-Umbau, Aufregung, viel Arbeit, wenig Schlaf und natürlich auch immer wieder der Frage, warum er sich das antue, da war es die Familie, die ihm immer wieder den Rücken stärkte und aufmunterte. „Das war sehr wichtig für mich, ohne meine Familie, die mich nicht nur mental, sondern auch beim Salonumbau unterstützt hat und unterstützt, wäre es für mich sehr schwer geworden“, sagt der Jung-Unternehmer. Vier Plätze verfügt „Vanheiden Friseurmeister“ auf der Hermann-Löns-Straße 52 im Fuhlenbrock, natürlich alle auf dem neusten Stand. Und nicht nur das: die ersten Termine stehen bereits für den ersten Montag nach dem Eröffnungswochenende im Terminkalender, Vanheidens Kunden aus Bottrop halten ihm die Treue. Und der zahlt zurück: montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr sowie samstags von 9 bis 15 Uhr ist der Friseurmeister für seine Kundinnen und Kunden vor Ort. „Ich freue mich unbeschreiblich. Jetzt zahlt sich die harte Arbeit aus“, sagt er.

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