SVR-Nachwuchs erfüllt kleinem Mädchen den letzten Herzenswunsch

Dass es nicht nur für junge Menschen, sondern für Leute im Allgemeinen von Vorteil ist, sich in einem Verein zu engagieren, das ist nicht neu. Schon  von Kindesbeinen an lernen wir in einem Verein Zusammenhalt, Einsatz, Durchsetzungsvermögen, gesellschaftliche Strukturen, ein Miteinander in einer Gemeinschaft – und natürlich soziales Engagement. Ein Verein, der nun erneut gezeigt hat, wie wichtig auch das Blicken über den eigenen Tellerrand hinaus ist, ist der SV Rhenania. Die Jugendabteilung  aus dem Blankenfeld zeigt sich seit jeher engagiert, wenn es etwas zu tun, wenn es anzupacken gilt. So auch nun wieder, als der SVR-Nachwuchs gemeinsam mit Quadkinder e.V. der Neunjährigen Josephin Visser ihren wohl letzten Lebenswunsch erfüllt hat. „Josephin leidet an dem 1p36 Deletionssyndrom. Ihr großer Wunsch war es, ein  Mal mit ihrem Papa eine Runde auf einem Quad zu drehen. Da allerdings die abgesperrten und sicheren Flächen nicht auf Bäumen wachsen, ist der Verein Quadkinder e.V. an uns herangetreten und hat uns um Hilfe gebeten. Da haben wir natürlich nicht lange überlegt und haben sofort unsere Hilfe angeboten“, so SVR-Jugendleiter Jörg Kossek, der gemeinsam mit seinem Vorstands-Team, dem Rhenanen-Nachwuchs und deren Eltern den Ascheplatz am Blankenfeld hergerichtet und zur Verfügung gestellt hat – für Josephins letzten Herzenswunsch.

„Es war toll zu sehen, wie wir hier alle gemeinsam angepackt haben, um Jospehin ihren Wunsch zu erfüllen. Wir sind alle belohnt worden mit dem Lächeln des kleinen Mädchens, das schon so viel einstecken musste in ihrem kurzen Leben. Das war für uns alle, egal ob jung oder alt, ein ganz besonderer Moment“, unterstreicht Jörg Kossek, der gemeinsam mit seinem Team noch Geschenke für die kleine Josephin sowie eine Ehren-Mitgliedschaft für die Eltern im Gepäck hatte. „Ein Verein gibt auch in den schweren Stunden Halt. Und wir wollen Jospehins Eltern ermöglichen, jederzeit hier bei uns Ablenkung und jemanden zum Reden zu finden“, setzt Kossek ein Ausrufezeichen hinter den Vereinsgedanken.

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