12.500 Euro für Hospiz und Hospiz-Gruppe

Die Arbeit der ambulanten Hospizgruppe und des stationären Hospizes in Bottrop kommt wieder einen Schritt voran. Der Katholikenrat hat jetzt 12.000 Euro an die beiden Institutionen gespendet. Das Geld ist der Erlös des zweiten „Barbaramahls“ Ende November 2018 in der Kulturkirche Heilig Kreuz. Mit Stolz aber auch Genugtuung haben Vertreter des Bottroper Katholikenrates den Erlös übergeben. Das inhaltliche Anliegen der Benefizveranstaltung, kirchliches und gesellschaftliches Engagement zu verknüpfen, sei aufgegangen. „Die Planung und Durchführung war ein Kraftakt, der bisweilen an die Grenzen der ehrenamtlichen Mitstreiter im Katholikenrat ging. Dass wir nun die Summen von 8.000 Euro an die Hospizgruppe und 4.000 Euro an das stationäre Hospiz übergeben können, ist ein gutes Ergebnis, dass uns die Mühen aus dem vergangenen Jahr vergessen lässt“, resümiert Eberhard Lang, der Vorsitzende des Katholikenrates. Durch das Engagement vieler kleiner und großer Spender sei das gute Ergebnis möglich geworden, so Eberhard Lang, der auch Festredner Tobias Hans (Ministerpräsident des Saarlandes), dem Team der Kulturkirche und Caterer Rainer Grönner dankte, ohne die das Mahl nicht so erfolgreich verlaufen wäre. Zu den 12.000 Euro sind eigentlich auch noch 500 Euro eines Spenders dazu zu rechnen, die direkt an das Hospiz gegangen sind. Dessen Leiter Christoph Voegelin bedankte sich im Namen seines ganzen Teams für die Zuwendung und betonte: „Ich möchte einen Satz aus der Festrede des saarländischen Ministerpräsidenten Hans aufgreifen. So wie sich jeder Bergmann auf den Mann neben ihm verlassen konnte, so können sich unsere Gäste sicher sein, bestmögliche pflegerische und medizinische Versorgung, aber auch menschliche Begleitung zu erhalten.“ Für die Ambulante Hospizgruppe erklärte deren Vorstand: „Wir danken dem Katholikenrat Bottrop für die Einladung zu einer beeindruckenden Veranstaltung. Unser herzlicher Dank gilt auch den großzügigen Spendern dieses Abends, die es uns durch ihre Gabe ermöglichen, unsere ehrenamtlichen Sterbebegleiter und Sterbebegleiterinnen auszubilden, Fortbildungen zu organisieren und wahrzunehmen sowie unsere Tätigkeit auf unterschiedliche Weise in der Bevölkerung bekannt zu machen.“

 

Foto: Kappi

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