Stadtfest setzt neue Maßstäbe

Bevor wir hier anfangen: ja, Herrgott, es gibt immer etwas zu kritisieren, zu verbessern oder zu nörgeln. „Man schafft es nie, bei einem Stadtfest dieser Größe den Geschmack aller zu einhundert Prozent zu treffen. Dafür sind Wünsche und Vorstellungen zu unterschiedlich und individuell. Dennoch, so denken wir und das haben die positiven Rückmeldungen gezeigt, haben wir auch in diesem Jahr mit einer abwechslungsreichen Vielfalt für jeden Besucher und  jede Besucherin jeden Alters des Bottroper Stadtfestes etwas anbieten können“, sagt Stephan Kückelmann, der gemeinsam mit Holger Czeranski seit einigen Jahren für Planung, Organisation und Durchführung des Stadtfestes in der Bottroper Innenstadt zuständig ist. Und zwar nicht als städtische Mitarbeiter, sondern Selbstständige. „Und als solche müssen wir natürlich zusehen, dass wir unsere Schäfchen ins Trockene bringen. Kurz gesagt: es braucht immer Unterstützer und Sponsoren, die Geld reinschießen und den Bums bezahlen“, redet Holger Czeranski Klartext. „Ohne Sponsoren, die ihren Namen geben, ihre Unterstützung oder die ein paar Autos zu Präsentationszwecken auf dem Stadtfest ausstellen, würde es kein Stadtfest geben. Das sollte man mal bedenken“, so Czeranski weiter. So sei beispielsweise auch ein Bühnenprogramm weder finanzier- noch darstellbar, würde nicht gezielt Sponsoren für die entsprechenden Bühnen gefunden werden. „Ganz klar, es ist nicht selbstverständlich, dass die ELE die Bühne am Pferdemarkt finanziert. Ebenso wenig ist es selbstverständlich, dass wir mit Bünyamin Kara von der Handyboxx einen Mann in Bottrop haben, der die Hauptbühne sponsert. Ohne Bünyamin Kara hätten wir hier den Besucher nicht so ein außergewöhnlich gutes Programm bieten können“, sagt Stephan Kückelmann. Überhaupt, da ist man sich in Bottrop einig, hat das Stadtfest, welches 2019 unter dem Namen „Bottrop Original“ an den Start gegangen ist, in einigen Bereichen neue Maßstäbe setzen können. Besonders das Programm auf allen drei Bühnen war stark und hochkarätig besetzt wie nie zuvor in den vergangenen Jahren.

Und auch die Kooperation mit der Stadt Bottrop – mit dem Kulturamt um Leiter Andreas Kind sitzt man bei Planung und Durchführung ohnehin in einem Boot – im Jubiläumsjahr habe den Bottropern weiter Highlights bescheren können. Sei es der Städtewettkampf, an dem sieben Teams teilgenommen hatten, oder aber auch die große Jubiläumstorte. „Außergewöhnlich“, nennen Kückelmann und Czeranski das. Außergewöhnlich sei auch die herausragende Arbeit von Kira Scharmann sowie Stadtsprecher Andreas Pläsken gewesen, die unermüdlich am Erfolg der Jubiläums-Highlights im Rahmen des Stadtfestes gearbeitet haben. Sehr gut angenommen, so sagen die Organisatoren von Bottrop Original, wurde auch das Angebot auf dem Rathausplatz. „Der Ninja Track hat die kleinen Besucher in den Bann gezogen“, so Holger Czeranski. Ursprünglich geplant war an dieser exponierten Stelle eine Schlemmermeile, bei der sich Bottroper Gastronomen hätten präsentieren sollen. „Leider hat das aus diversen, aber auch nachvollziehbaren Gründen nicht funktioniert, zumindest 2019. Ich werde aber nicht müde, hier etwas Besonderes für das Jahr 2020 zu installieren“, unterstreicht Stephan Kückelmann. Der Plan derzeit sei, so sagt er, „einen schönen und großen Biergarten auf dem Rathausplatz zu installieren, ein Ort, an dem man sich etwas aus dem Trubel der Innenstadt rausziehen, mit Freunden reden und einen gemütlichen Abend genießen kann“, so Kückelmann weiter. Natürlich sollen dann auch Gastronomen hier ihre Speisen anbieten können. „Da gehen wir in Kürze in die ersten Gespräche“, wie Stephan Kückelmann sagt.

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