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Dienstag, Oktober 20, 2020

Einbrüche und Diebstahl

Am Wochenende sind unbekannte Täter in einen Kindergarten auf dem Ostring eingebrochen. Die Täter hebelten zwischen Samstagvormittag und Montagmorgen eine Tür auf...
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Corona in Bottrop: Wenn Insolvenz und Event-Absagen drohen

Noch vor wenigen Wochen steppte hier der sprichwörtliche Bär, jetzt schießen  Dennis Florie unweigerlich Tränen in die Augen, wenn er durch sein leeres Art Café Florian geht, um nach dem Rechten zu sehen. Die Sorge, dass sein Lebenswerk die Corona-Pandemie nicht überstehen wird, sie ist groß – und allgegenwärtig. „Würde ich alleine Leben und hätte ich meinen Mann nicht an meiner Seite, ich hätte mir nach der Schließung aufgrund des Corona-Virus nichtmals mehr eine Scheibe Brot leisten können“, spricht der Gastronom ein offenes Wort. Florie steht beispielhaft für so viele Unternehmer in unserer Stadt, deren Existenz stark bedroht ist.

„Und das nicht nur bei den Gastronomen, es trifft so viele Bereiche. Machen wir uns nichts vor, wenn der Spuk irgendwann vorbei ist, dann wird die Welt eine Andere sein“, sagt er. Ungewissheit, die herrscht derzeit auch bei den Organisatoren und Machern der großen, öffentlichen Feste in Bottrop. „Wir schauen uns das Ganze jetzt bis Mitte April an und werden dann entscheiden müssen, ob ein Stadtfest in diesem Jahr stattfinden kann und wird“, sagt Holger Czeranski, der gemeinsam mit Stephan Kückelmann verantwortlich für das größte Bottroper Outdoor-Event zeichnet. Zwar stehe man in ständigem Austausch mit Kulturamt, aber die Zeit sei gerade von so einer Dynamik geprägt, dass man keine definitive Aussage tätigen könne, so Czeranski. Und auch, wenn man derzeit davon ausginge, dass ein Stadtfest wie geplant vom 5. Bis zum 7. Juni 2020 wird stattfinden können, spricht auch Czeranski Klartext: „Das Stadtfest, wie wir es bislang in den vergangenen Jahren erleben durften, wird dann in diesem Jahr kein Maßstab sein dürfen. Es wird sich einiges ändern, da die Sponsoren derzeit arg gebeutelt sind. Hier erwarten wir, dass sich das finanzielle Engagement deutlich reduzieren wird“, sagt der Organisator. Beispielhaft sei hier die Handyboxx von Bünyamin Kara, die noch in den Vorjahren als Sponsor der Hauptbühne auf dem Kirchplatz aufgetreten war. Und auch Konsum- und Ausgehverhalten der Bottroperinnen und Bottroper nach einer langen Pause sei nicht einzuschätzen.

„Es kann sein, dass viele Menschen immer noch gehemmt sein werden und große Menschenmengen meiden. Es kann aber auch das komplette Gegenteil, eine Jetzt-Erst-Recht-Wir-Machen-Party-Stimmung eintreten. Da fischen wir derzeit im Trüben“, sagt Czeranski. Auch Dennis Florie umtreibt die Frage, wie sich das Verhalten seiner Gäste wohl verändern wird. „Kommen sie wieder zurück, oder bleiben sie weiter zu Hause – ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung. Erstmal müssen wir zusehen, dass wir nach dem all dem was gerade passiert noch am Start sind“, sagt Florie. Der hat für die kommenden drei Monate eine der gefragten Soforthilfen erhalten – von der er beispielsweise das Gehalt seiner dienstältesten Mitarbeiter von 60 Prozent wieder auf 100 Prozent gesetzt hat. „Die Mitarbeiter können noch weniger für die jetzige Situation. Auch sie müssen Miete bezahlen, müssen essen. Von daher war das für mich selbstverständlich“, sagt der Gastronom. Alles andere als selbstverständlich war das, was ihm in dieser schweren Zeit an Freundschaft erwiesen wurde. „Zwölf Jahre bin ich jetzt bei meinem alten Beruf in der NATO raus – doch letzte Tage gucke ich auf mein Konto, da haben mir drei Freunde aus der damaligen Zeit von sich aus Geld überwiesen, um mir in der schweren Zeit beizustehen. Davon konnte ich meine private Miete bezahlen und was zu Essen kaufen. Man sagt in der Not erkenne man seine Freunde, und genauso ist es“, unterstreicht Florie.

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