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Samstag, Juni 19, 2021

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Abfuhr an die Schaumschläger

Geredet wird ja immer viel. Und das gerne. Dampfplauderei gehört mittlerweile zur Umgangssprache, schnell mal einen Brocken hingeworfen, um ein Schulterklopfen zu kassieren – und dann am besten nie wieder drauf angesprochen werden. Besonders in den vergangenen Wochen, seit uns die Corona-Pandemie mit ihren kalten Fingern im Würgegriff hält, überschlagen sich die Möchtegern-Robin-Hoods mit in Politik und Gesellschaft mit Treueschwüren in Richtung Pflegemitarbeitern und Krankenhauspersonal. Schnell via Statement oder Facebook-Bildchen vermeintlich zur Seite gesprungen, werden viele von Ihnen schnell als dessen entlarvt, was sie sind: Schaumschläger ohne Hintergrund, die auf Kosten anderer, hart arbeitender und der Gesellschaft gegenüber loyalen Menschen punkten wollen. „Leider wird dieses Verhalten immer schlimmer“, sagt Anette Schöps von der Altenpflege mit Herz. Viel sei in den vergangenen Wochen von Solidarität gesprochen worden, seitens der Politik sogar von Einmal-Zahlungen von 1500 Euro für die Mitarbeiter in der Pflege – zumindest bis zu dem Moment als irgendjemandem die Frage in den Sinn kam, wie das finanziert werden soll. „Seitdem ist das Thema natürlich wieder eingeschlafen. Natürlich erst nachdem man die Arbeitgeber in die Pflicht nehmen wollte und augenscheinlich noch immer will“, so Anette Schöps. Denn der letzte Stand besagt: Zahlungen als Anerkennung sind denkbar, allerdings nur noch in Höhe von 1000 Euro – die restlichen 500 Euro soll der Arbeitgeber mehr oder minder freiwillig selber ausschütten. „Ganz ehrlich, dann hält man doch lieber von Anfang an den Babbel, als so eine finanzielle Bürde denjenigen aufzuerlegen, die ohnehin schon so derbe zur Kasse gebeten werden“, sagt Anette Schöps stellvertretend für alle privaten Pflegedienste, „das soll uns noch als Wertschätzung verkauft werden? Da kann ich nur wie so häufig mit dem Kopf schütteln“, so die Inhaberin der Altenpflege mit Herz weiter. Vielmehr sei es unbedingt an der Zeit, die Arbeit in der Pflege seitens der Krankenkassen besser zu vergüten. Besser – und vor allem fair. Denn derzeit wird von den Kassen lediglich eine Leistung bezahlt, auch wenn beim Patienten fünf Leistungen erbracht werden. „Ich geh doch auch nicht zum Bäcker, kauf fünf Brötchen und bezahl nur eins. Wo ist da die Gerechtigkeit unserer Arbeit, unseren Leistungen gegenüber“, erteilt Anette Schöps den Schaumschlägern eine verbale Abfuhr.

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