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Montag, Dezember 5, 2022
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FAM-Macher arbeiten an Corona-Konzept

„Nein“, so sagt Stephan Kückelmann, „trotz der derzeitigen Lockerungen kann und wird es von unserer Seite am heutigen Tag – und wohl auch in naher Zukunft – keine positiven Nachrichten geben“, so Kückelmann, der gemeinsam mit Tobias Lindemann für Planung, Organisation und natürlich Durchführung der Feierabendmärkte auf dem Rathausplatz sowie in Kirchhellen verantwortlich zeichnet. Demnach, so sagen die Bottroper, sei ein Aufnehmen der Feierabendmärkte derzeit noch nicht möglich. „Zum einen liegt es daran, dass wir mittendrin sind, neue, den Hygiene-Anforderungen angepasste Konzepte zu erarbeiten“, sagt Tobias Lindemann. Zum anderen gebe es derzeit noch keine behördliche Regelung für Nicht-Großveranstaltungen, unter die auch die Feierabendmärkte fallen würden. „Es zeichnet sich deutlich ab, dass nicht nur wir, sondern alle Menschen, die unternehmerisch mit dem Thema Veranstaltungen und Events in Verbindung kommen, künftig Veranstaltungen neu werden definieren müssen“, unterstreicht Stephan Kückelmann. Neue Konzepte müssen entwickelt werden, natürlich aber auch immer unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit. Ohnehin, so sind sich beide einig, dürfe es derzeit keinen Schnellschuss für eine Veranstaltung im öffentlichen Raum geben. „Da muss alles sitzen, denn hier wird auf jeden Fall zum Wohle aller ganz genau hingeschaut werden“, bezieht Kückelmann auch Groß-Events wie Stadtfest, Weihnachtsmarkt und vieles mehr mit ein. Das Problem bei einer jetzigen Aufnahme der Feierabendmärkte sei vor allem, die derzeit konzeptionell nicht einzuhaltenden Abstandsregelungen sowie der Verbot eines Vor-Ort-Verzehres. Dennoch, Kückelmann und Lindemann haben schon die ersten Ideen, die den Verantwortlichen der Stadt in Kürze vorgelegt werden sollen. „Keine Frage, so wie wir den Feierabendmarkt kennen, wird es ihn in naher Zukunft nicht mehr geben“, so Tobias Lindemann. Aber, so sagen die beiden Macher unisono, möglich sei ein FAM in anderer Form allemal. „Wir denken an Dinge wie zum Beispiel, den Zugang zum Feierabendmarkt zu kontrollieren und zu regeln, so dass nur eine bestimmte Anzahl von Menschen auf die Plätze darf. Darüber hinaus könnte eine weitere Lösung sein, ähnlich der Gastronomie, die Gäste am Einlass in Empfang zu nehmen und diesen feste Plätze an Bierzeltgarnituren etc. zuzuweisen“, so Stephan Kückelmann. Sollte so ein Konzept von den Entscheidungsträgern der Stadt begrüßt und durchgewunken werden, dann sei man in der Lage, binnen 24 Stunden dieses Konzept in die Tat umzusetzen.

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