12.1 C
Bottrop
Sonntag, Juni 13, 2021

Abendendstimmung an der Emscher – Schönes Wochenende!

Foto von Stefanie Vollenberg
15,745FansGefällt mir

News

Der Bürgergarten im Batenbrockpark nimmt Gestalt an

Das Vorhaben der Bobbies im Batenbrockpark einen Bürgergarten zu errichten ist erfolgreich gestartet: 5 Hochbeete stehen und sind bereits gefüllt mit Schredderholz,...

Whats up Bottrop?! – Gefahr im Straßenverkehr

Sonnenschein und warme Temperaturen sorgen dafür, dass viele Bottroper wieder ganz umweltfreundlich mit dem Rad unterwegs sind.Leider merkt man das gerade auch...

Fahranfänger versucht vor der Polizei zu flüchten

Driftend und augenscheinlich mit überhöhter Geschwindigkeit bog ein 19-jähriger Autofahrer aus Bottrop am frühen Freitagmorgen, gegen 03:15 Uhr, von der Beisenstraße in...

Trotz Lockerungen – Büny Kara: „Es läuft beschissen“

Dass die Corona-Pandemie und die damit verbundene Krise auch der Wirtschaft und den Unternehmen großen Schaden zufügt, das ist längst kein Geheimnis mehr. Was geschieht aber derzeit bei den Selbstständigen in Bottrop, die gleich mehrere Unternehmen durch die derzeit stürmische See navigieren müssen? Wir haben nachgefragt. Bünyamin Kara ist so einer dieser Kandidaten. Mit der Handyboxx sowie dem Burger-Laden Three Bulls, den Kara gemeinsam mit seinem Kumpel Amin Mhissen (der darüber hinaus Inhaber der Pizzeria Romantica ist) führt, trägt der Unternehmer in unserer Stadt gleich die doppelte Last in voneinander artfremden Unternehmen mitten in der Bottroper Innenstadt. Die Lockerungen der Ausgangssperre, das Wiederaufnehmen sozialer Kontakte, die Möglichkeit für Gastronomen, wenigstens in abgespeckter Weise und unter strengen Vorschriften wieder für den Gastbetrieb öffnen zu dürfen – all dies sollte die angespannte Lage entzerren. Während die Einen die Aufweichung des Lockdowns begrüßen und einen klaren Vorteil aus selbigem ziehen, schauen andere Unternehmer noch immer in die Röhre. „Es läuft beschissen, anders kann ich es weder be- noch umschreiben“, sagt Kara – und meint gleich beide seiner Unternehmen. Die Handyboxx, die bereits kurze Zeit vor den gastronomischen Betrieben öffnen durfte, sei ein radikaler Rückgang der Laufkundschaft erkennbar. „Hier habe ich aber immer noch mein Online-Geschäft, welches mich derzeit über Wasser hält. Aber ich spüre deutlich, dass die Menschen auch nach den Lockerungen nicht in die Stadt strömen, weder auf den mittwochs und samstags in der Innenstadt steigenden Wochenmarkt, noch zum Bummeln“, sagt er. Das lag in den vergangenen  Wochen zum Einen daran, dass Cafês, Restaurants, Kneipen, Bäcker, Bars geschlossen hatten.

„Das nimmt einem Stadtbummel natürlich komplett den Charme. Ich behaupte, dass jeder von uns gerne nach dem Einkaufen noch ein Bierchen trinken, ein Stückchen Kuchen essen, Fischbrötchen kaufen, Kaffee trinken oder Eis essen geht. Das ging halt lange nicht“, sagt er. Und nun? Nun sei, so sagt Kara, immer noch wenig Bewegung in der City, die Lage nicht entspannter als zuvor. „Ich gebe natürlich hier nur meine Eindrücke wieder, das möge mir derjenige nachsehen, der es anders wahrnimmt“, unterstreicht Büny Kara. „Die Menschen scheinen noch die Handbremse angezogen zu haben, die Angst vor dem Virus geht noch immer um. Völlig verständlich. Und – auch das muss man bedenken –  viele Arbeitnehmer sind in Kurzarbeit, das Geld ist knapp und will zusammengehalten werden“, sagt der Inhaber der Handyboxx. Und auf der Gastromeile, bei den Three Bulls? Das gleiche Bild. „Auch hier, und da muss ich mich leider so drastisch wiederholen, läuft es richtig beschissen“, ist Kara ein Freund des offenen Wortes. Die Auflagen in Bereich Hygiene und Abstand seien im Grunde bei einem Laden dieser Größe für die Bullen kaum zu leisten. Und auch der Lieferdienst hänge seit Wochen den Erwartungen weit hinterher. „Ist im Grunde kein Wunder, da jetzt alle mit einem Liefer- oder Abholdienst auf den Markt geprescht sind, die vorher keinen angeboten haben. Zu viele Mitbewerber, zu wenig Nachfrage, das ist leider die Realität.“ Aufgeben ist für den Unternehmer keine Option, im Gegenteil. „Man muss sagen dürfen, wie es ist. Das werde ich immer tun. Aber man darf sich nicht dahinter verstecken, alle Unternehmer haben derzeit zu kämpfen. Und darum geht es: kämpfen und der Misere die Stirn bieten. Dann kommen wir alle gestärkt zurück“, lautet Karas Kampfansage.

Latest Posts

Der Bürgergarten im Batenbrockpark nimmt Gestalt an

Das Vorhaben der Bobbies im Batenbrockpark einen Bürgergarten zu errichten ist erfolgreich gestartet: 5 Hochbeete stehen und sind bereits gefüllt mit Schredderholz,...

Whats up Bottrop?! – Gefahr im Straßenverkehr

Sonnenschein und warme Temperaturen sorgen dafür, dass viele Bottroper wieder ganz umweltfreundlich mit dem Rad unterwegs sind.Leider merkt man das gerade auch...

Fahranfänger versucht vor der Polizei zu flüchten

Driftend und augenscheinlich mit überhöhter Geschwindigkeit bog ein 19-jähriger Autofahrer aus Bottrop am frühen Freitagmorgen, gegen 03:15 Uhr, von der Beisenstraße in...