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Dienstag, Oktober 27, 2020

Über 100 Fahrzeuge mit defektem Licht kontrolliert

Die Polizei hat in der vergangenen Woche an verschiedenen Stellen im Kreis Recklinghausen und der Stadt Bottrop verstärkt die Beleuchtung von Fahrzeugen...
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Tyler und Tim – eine unschlagbare Einheit

Während andere Jungs in seinem Alter vor der Konsole sitzen, daddeln, sich Chips in den Balg schaufeln und den BMI explodieren lassen, da legt Tyler Smuda schon Wegstrecken auf dem Rad, in Laufschuhen oder im Wasser zurück, die die Meisten von uns nichtmals mit dem Auto zu packen im Stande wären. Triathlon, so heißt die Leidenschaft, für die der zwölfjährige Bottroper so sehr brennt. Nicht mit der Muttermilch, dafür aber umso mehr über seinen Vater Tim Smuda ist der aufgeweckte Bursche an einen Sport gelangt, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut. „Triathlon“, so sagt Vater Tim, „ist eine der größtwachsenden Sportarten, und zwar weltweit“, so der 38-Jährige, der ebenfalls sportlich besonders im Mountainbikefahren große Erfolge verbucht hat. In die Richtung geschubst, oder gar gedrängt, das hat Tim seinen Filius mitnichten.

„Ich hab auch schon Fußball beim SV Rhenania gespielt, aber da war es dann eher so, dass mir das Warmmachen richtig Spaß gemacht hat und ich im Grunde enttäuscht gewesen bin, wenn es vorbei gewesen ist. Ich wäre immer gerne noch länger gelaufen“, sagt Tyler. Und so fing der Junge aus Bottrop schon in Kinderjahren an, den Papa beim und zum Training zu begleiten. Das Talent, es war schon damals nicht zu übersehen. „Ich weiß noch, wie ich mit ihm als kleines Kind ins Babybecken schwimmen gegangen bin, aber schon da wollte er mehr. Als meine Frau und ich Tyler dann im Schwimmkurs angemeldet haben, hat er mit seinen knapp vier Jahren schon im ersten Kurs zwei Abzeichen gemacht. Da war uns im Grunde klar, dass Sport mehr als nur sein Ding ist“, erinnert sich Tim Smuda. Es sind die kleinen Geschichten, die nach Jahren groß werden und diese Verbindung zwischen Vater und Sohn erklären, diese Dinge, an die man immer zurückdenken wird. 2011 war es, als Tim Smuda sich auf den Ironman in Mexiko vorbereitet hatte – ein Seuchenjahr, wie man es sich als Sportler kaum schlimmer vorstellen kann. „Ich war hochmotiviert, aber eine Verletzung jagte die nächste, ich konnte kaum trainieren und war sehr verzweifelt. Aufgeben kam für mich aber nicht in Frage. Da bin ich dann zum kleinen Tyler und hab gesagt: ich brauch Deine Hilfe, ich kann dich nicht alleine zuhause lassen. Du musst mit mir trainieren, mit Dir zusammen schaffe ich es“, erinnert sich Tim Smuda. Gesagt, getan: kurzerhand wurden Stützräder ans kleine Tyler-Fahrrad montiert, und der Nachwuchs-Triathlet begleitete seinen Papa beim Lauftraining durch den Wald. „Da“, so sagt Tim, „da sind wir zwei zu einer unschlagbaren Einheit geworden.“ Und das bis heute, denn immer wenn es um Sport geht, dann sind die zwei Bottroper nicht zu trennen. „Ich höre auf das, was mein Papa sagt, auch wenn ich dabei bin meine

eigenen Erfahrungen zu machen“, sagt Tyler. Ernährung, das ist bei Triathleten immer ein großes Thema, oder wann lege ich einen Ruhetag ein. „Ich hab gelernt, auf meinen Körper zu hören. Ich weiß, welches Essen mich nach vorne bringt, ich weiß wann ich Pause brauche – auch wenn die trainingsfreien Tage für mich die Schlimmsten sind“, lacht der Zwölfjährige, der nicht nur in seiner Altersklasse den Konkurrenten das Fürchten lehrt. Zuletzt zeigte Tyler Smuda bei seinem ersten Straßenrennen überhaupt sein Können, seinen unbedingten Siegeswillen in Holland und verwies seine Mitstreiter auf die Plätze. Und auch in der Heimatstadt Bottrop haben Tylers um Jahre ältere Konkurrenten beim Tetraeder Treppenlauf maximal die Rückennummer erkennen können – „leider bin ich disqualifiziert worden, weil ich angeblich zu jung für die Altersklasse gewesen bin. Naja, ich fühl mich dennoch als Sieger, das kann man mir nicht nehmen“, unterstreicht Tyler Smuda. Ob da Neid der ausschlaggebende Faktor der Disqualifikation gewesen ist? „Nicht auszuschließen, aber wir wollen niemandem etwas Böses unterstellen. Wir nehmen es an so wie es ist. Es bestärkt uns, dass wir auf einem scheinbar sehr guten Weg sind“, so Vater Tim. Naja, viel Feind, viel Ehr`, wie man so schön sagt. Neid will erkämpft sein.

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