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Samstag, Juli 24, 2021

Radarstandorte im Stadtgebiet vom 26. Juli bis zum 1. August

An folgenden Standorten werden nach Mitteilung der Stadtverwaltung vom 26. Juli bis zum 1. August Geschwindigkeitskontrollen durch das städtische Straßenverkehrsamt durchgeführt:
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Radarstandorte im Stadtgebiet vom 26. Juli bis zum 1. August

An folgenden Standorten werden nach Mitteilung der Stadtverwaltung vom 26. Juli bis zum 1. August Geschwindigkeitskontrollen durch das städtische Straßenverkehrsamt durchgeführt:

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Die exklusive Kolumne von Stadtsprecher Andreas Pläsken

Die neuen „Kultur-Gebäude“ in Bottrop…

 

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

trotz aller Unsicherheiten in diesen Zeiten mit dem Coronavirus und den dadurch noch tiefer gewordenen Finanzlöchern bei der Stadt gibt es doch auch sehr positive Entwicklungen – und das gerade für Bottrop als Kommune, wo es die Kultur nicht immer leicht hat und doch wesentlich mehr „am Start ist“, als dieser Stadt gemeinhin so zugetraut wird.

Belege für diese Behauptung sind insbesondere die beiden neuen „Kultur-Gebäude“, die in unserer Heimatstadt kurz oder relativ kurz vor der Vollendung stehen: die Erweiterungsbauten am Kulturzentrum August Everding und am Josef Albers Museum Quadrat!

Der vierte Gebäudesatellit im Stadtgarten sichert die Position des Museums Quadrat auch als überregional ausstrahlendes Museumsjuwel. Nicht zuletzt wegen dieses Potentials haben eine ganze Reihe von Sponsoren und Förderern mitgewirkt, die notwendigen über 13 Millionen Baukosten aufzubringen, wobei auch ein nicht unwesentlicher Teil der laufenden Gebäudekosten von Freunden des Museums getragen wird. Ohne diese Institutionen wie der Bund und das Land NRW, aber auch der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, die RAG-, die Evonik-, die Brost- und die Krupp-Stiftung sowie die Josef and Anni Albers Foundation wäre dieser Herzenswunsch von Oberbürgermeister Bernd Tischler, dem ehemaligen Kulturdezernenten Willi Loeven und von Museumsdirektor Dr. Heinz Liesbrock nicht umsetzbar gewesen!

Das Erweiterungsgebäude, für das die Teichlandschaft etwas „rücken“ musste (was aber ökologisch und für das Auge kein Nachteil ist!), führt die Tradition der anderen Gebäude mit riesigen Fenstern für die Sicht auf die Kunstwerke, aber auch die Aussicht in den Stadtpark kongenial fort. Mein „Liebling“ unter den insgesamt acht zusätzlichen Ausstellungsräumen (plus zwei museumspädagogischen Räumen) ist die Gebäudeflucht im Süden, wo die Besucher(innen) einen herrlichen Ausblick auf das neue Biotop haben und Werke berühmter Künstler so in eine Wechselwirkung mit der umgebenden Grünlandschaft treten. Diese Kombination war es ja auch, die den berühmten Schauspieler Maximilian Schell einstmals dazu veranlasst hat, das Josef Albers Museum Quadrat mit seiner Einbettung in den Stadtpark als „schönstes Museum der Welt“ zu bezeichnen.

Doch jede Bottroperin, jeder Bottroper sollte sich ein eigenes Bild von der Museumserweiterung machen und dem Neubau einmal einen Besuch abstatten! Wobei der erste Gang durch eine Ausstellung im neuen Quadratflügel allerdings nicht vor dem Frühjahr 2022 möglich ist.

Denn die Bauarbeiten, die im Herbst 2018 mit der Verlegung des Teiches und der Baustelleneinrichtung begonnen haben, werden zwar im Herbst nächsten Jahres abgeschlossen sein, doch erfordern die empfindlichen Kunstwerke, dass das neue Gebäude komplett „durchgetrocknet“ ist, bevor die Ausstellungsräume dann wirklich belegt werden können. Die Nutzfläche beträgt dabei 1.187 m², ergänzt von 143 m² für die Technik und 214 m² an Verkehrsflächen.

Durch die spezielle Metallfassade des Neubaus setzt sich dieser bewusst von der Verkleidung der anderen Gebäudeteile ab, ohne aber eine optische Diskrepanz heraufzubeschwören.

Die Erweiterung des Kulturzentrums August Everding hat zwar finanziell nicht die Dimension der Museumserweiterung, architektonisch kann sich das dort Geschaffene aber auch durchaus sehen lassen: Auf 630 Quadratmeter Nutzfläche insgesamt sind am Ende 4, 3 Mio. Euro verbaut, die zu 90 Prozent durch Städtebauförderungsmittel abgedeckt sind. Der Abschluss aller Arbeiten und die Übergabe an das städtische Kulturamt sind für Anfang Dezember dieses Jahres vorgesehen. Ob als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für die Bottroper dann noch vor den Feiertagen und dem Jahresende eine Eröffnungsveranstaltung stattfinden kann, ist derzeit noch nicht abzusehen.

Der Erweiterungsbereich am Kulturzentrum umfasst fünf verschiedene Bereiche: Da ist der Massivanbau am Gebäude des ehemaligen Jungengymnasiums mit Funktionsräumen (etwa für die neue Theaterkasse) und das Foyer, das ebenso wie der benachbarte Neubau ganz in Holzbauweise errichtet und mit einer Fassade mit Lärchenholz verkleidet ist. In diesem etwa 160 Quadratmeter großen Bereich liegt auch der behindertengerechte Eingang zur und weitere Aktionsflächen für die „Lebendige Bibliothek“ sowie ein Durchgang zum Innenhof.

 

Direkt daneben setzt auch der gläserne Verbindungsgang zur neuen Ausstellungshalle an, in der auf 260 Quadratmeter und bei einer beträchtlichen Raumhöhe auch Veranstaltungen angeboten werden können.

Der entstandene Innenhof wird begrünt und ist durch Beete mit Sitzgelegenheiten und Aufenthaltsbereiche strukturiert. Hier können sich die Gäste im Rahmen von Angeboten in der Halle oder im Kulturzentrum (etwa bei Empfängen) auch bei einem Gläschen Sekt oder Saft bzw. einem Heißgetränk gut aufhalten.

Am Kopf der über zehn Jahre als schnöder Parkplatz genutzten Innenfläche ist ein sogenannter „Wirtschaftshof“ eingerichtet, der mittels einer begrünten Metallkonstruktion vom restlichen Innenhof abgetrennt ist. Dieser Bereich ist vonnöten als Anlieferungsbereich für das Kulturzentrum und die dortige Gastronomie, die hier auch einen weiteren Zugang erhält, sowie als Lagerfläche.

Der Eingangsbereich vorne am Parkhaus und zur Böckenhoffstraße hin wird in Terrassen angelegt und erhält ebenso Sitzgelegenheiten wie auch befestigte Flächen. Dort wird die neue Boulebahn ebenso eingerichtet wie der ehemalige „Mensing-Brunnen“ übernommen. Auch ein Skulpturengarten soll hier noch entstehen.

Neue Juwele also für die Kultur in Bottrop! In diesem Sinne ein besonders fröhliches „Glück auf“ trotz der Corona-Rahmenbedingungen,

 

Andreas Pläsken                                                                                                  03.08.2020

 

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