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Dienstag, Dezember 6, 2022
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Stadtsprecher Pläsken: „Nicht das, was man sich darunter vorstellt“

Das Thema Weihnachtsmärkte 2020, es beschäftigt auch weiterhin Länder, Kommunen und Städte im gesamten Bundesgebiet. Nach der Stadt Essen wurde nun auch dem Weihnachtsmarkt im Oberhausener CentrO das Go erteilt, wenn auch mit zahlreichen Einschränkungen, wie etwa deutlich weniger Ausstellern und dem dauerhaften Tragen von des Mund- und Nasenschutzes. Wir lieben Bottrop hat bei Stadtsprecher Andreas Pläsken nachgefragt, ob vielleicht doch noch die Hoffnung für die Bottroperinnen und Bottroper aufkeimen kann, dass ein Weihnachtsmarkt auch in der Bottroper Innenstadt wird stattfinden können. „Wir haben hier in unserer Stadt eine Sondersituation“, sagt der Pressesprecher Bottrops, der Oberhausen und Bottrop als die „kleinen gallischen Dörfer“ bezeichnet. „Beide Städte stehen derzeit mit den Inzidenzzahlen sehr gut da, aber diese Situation kann sich leider auch schnell wieder ändern“, mahnt Pläsken zur Besonnenheit, der sich stellvertretend für alle Verantwortlichen nicht an diesen Zahlen festhalten will – und als Beispiel die Ruhrgebietsstadt Herne benennt.

Stadtsprecher Andreas Pläsken.

„Hier war es im Sommer genau umgekehrt. Herne hatte eine niedrige Inzidenzzahl, heute sieht das leider durch zwei große Ausbrüche anders aus. Anders gemacht hat man in Herne im Gegensatz zu Bottrop im Grunde nichts. Von daher ist absolute Vorsicht geboten“, sagt Andreas Pläsken. Zwei Erkenntnisse habe man als Verantwortliche der Stadt Bottrop für die derzeitige Situation gesammelt: momentan seien es überwiegend junge Menschen, die sich mit Covid-19 über Veranstaltungen, Partys oder als Urlaubsrückkehrer infizieren, von daher schaue man mit leichter Befürchtung auf das Ende der Herbstferien. „Von daher“, so unterstreicht Pläsken, „wird es in Absprache mit den Organisatoren definitiv keinen Weihnachtszauber auf dem Rathausplatz geben. Dennoch sind wir als Stadtverwaltung immer zu Gesprächen bereit, ob ein entzerrter Weihnachtsmarkt in der Innenstadt unter Beachtung der Hygienevorschriften und Infiziertenzahlen, die sich schnell ändern können, möglich ist“, so der Stadtsprecher. „Allerdings“, so befürchtet Pläsken, „ist dies dann mit Einzäunungen und weiteren Einschränkungen nicht mehr das, was man sich als Weihnachtsmarkt vorstellt.“

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