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Mittwoch, November 25, 2020

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„Eine Stadt im Wandel – Bottrop in den Nachkriegsjahren“

17. Band der Schriftenreihe „Geschichtsstunde“ ab dem 22. August im Stadtarchiv erhältlich

 

„Eine Stadt im Wandel – Bottrop in den Nachkriegsjahren“ ist der jetzt erscheinende 17. Band der Schriftenreihe „Geschichtsstunde“ überschrieben, die das Stadtarchiv seit dem Jahr 2003 herausgibt. Ab Dienstag, den 22. August, ist die mehr als 200 Seiten umfassende, reich bebilderte Schrift des Bottroper Lokalhistorikers Josef Bucksteeg gegen einen Kostenanteil von acht Euro in den Räumen des Stadtarchivs im Erdgeschoss des Kulturzentrums August Everding an der Blumenstraße erhältlich.

 

Zum Hintergrund: Der Zweite Krieg hatte auch in Bottrop nicht nur zahlreiche Menschenleben gefordert, sondern auch tiefe Spuren der Verwüstung im Stadtbild hinterlassen. 40 Prozent des Wohnraums waren beim Einmarsch der Amerikaner am Karfreitag 1945 durch Bombenangriffe und Artilleriebeschuss zerstört. Es galt, einen Neuanfang zu wagen.

 

Josef Bucksteeg zeichnet diese Entwicklung am Ort in der ersten Nachkriegszeit und in den 1950er-Jahren nach und vermittelt aufschlussreiche Einblicke in diese Jahre des Wiederaufbaues und des wirtschaftlichen Aufschwungs. Der Verfasser schließt damit eine Lücke in der Bottroper Lokalgeschichte.

 

Durch die Fotografien des Bottroper Fotografen Ernst Günter Schweizer wird die beschriebene Zeit zudem auch bildhaft wieder lebendig. Seine Fotos illustrieren den Weg aus der Trümmerlandschaft zu einer neuen, modernen Stadt, lassen aber auch das „alte“, bei Kriegsende noch erhaltene dörfliche Bottrop durchblitzen, in dem Holzschuhmacher und Scherenschleifer ebenso zu Hause waren wie der „Klüngelskerl“, der anfangs noch mit dem Pferdewagen durch Bottrops Straßen zog.

 

Der 2014 verstorbene Bildjournalist Ernst Günter Schweizer, von den meisten nur kurz „E.G.“ genannt, war jahrzehntelang als Pressefotograf tätig, zunächst für die Lokalredaktion der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“, später dann auch für die „Ruhr-Nachrichten“. Er hat wie kein anderer die Geschichte unserer Stadt dokumentiert und neben den politischen und sportlichen Großereignissen auch typische Szenen aus dem Alltagslebender „kleinen Leute“ in eindrucksvollen Fotos festgehalten. So ist die Schrift gleichzeitig ein Lebensbild.

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