Stadtarchiv lädt ein zur Wort-und-Musik-Revue

Musik-Kabarett-Gruppe erinnert an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren.

Am 11. November 1918 wird im französischen Compiègne das Waffenstillstands-abkommen zwischen Deutschland und den Alliierten unterzeichnet. Nach vier Jahren, drei Monaten und elf Tagen, in denen sich Europa in einen besinnungslosen Blutrausch ohne Beispiel hineingesteigert hatte, endete an diesem Vormittag vor nunmehr 100 Jahren der Erste Weltkrieg – ein gigantisches Gemetzel, das ca. 15 Millionen Menschen das Leben kostete. Und noch immer, ein Jahrhundert später, gilt die Zäsur von 1914/18 als die „Urkatastrophe“ unserer Zeit.

Das Musik-Kabarett „Liederschlag“ bringt eine Collage von Texten, Dokumenten und Liedern, die an das Ende der Katastrophe vor 100 Jahren erinnern. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 22. November, ab 19 Uhr im Kammerkonzertsaal des Kulturzentrum August Everding an der Böckenhoffstraße. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung des Stadtarchivs Bottrop wird unterstützt von der Egon Bremer Stiftung.

Über „Liederschlag“:
Seit 1983 präsentiert die Gruppe ihr Musik-Kabarett auf deutschen Kleinkunstbühnen sowie bei Auftritten in Funk und Fernsehen. Schwerpunkt des Bühnenschaffens sind Vertonungen literarischer Texte und die Ausarbeitung historischer Themen im Lied. Dabei fördert die Gruppe bei ihren Recherchen oft Unbekanntes, Kurioses und Ausgefallenes zutage, das in kunstvoller Rezitation zur Geltung gebracht wird, so dass die Programme aus dem ständigen Wechsel von Gedichten, Information und Musik leben.

Zur Gruppe gehören Max Erben (Gitarre, Gesang) und Gerhard Lewandowski (Gitarre, Klavier, Akkordeon).

 

Bildquelle: Stadt Bottrop

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