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Mittwoch, Oktober 21, 2020

Notfallpraxis am Marienhospital führt Covid-19-Abstriche durch

Eine telefonische Anmeldung für die Abstriche ist notwendig. Seit nunmehr rund einer Woche werden in der Notfallpraxis am Marienhospital...
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Notfallpraxis am Marienhospital führt Covid-19-Abstriche durch

Eine telefonische Anmeldung für die Abstriche ist notwendig. Seit nunmehr rund einer Woche werden in der Notfallpraxis am Marienhospital...

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Emscherkunst wird zum Emscherkunstweg

Das internationale Ausstellungsprojekt Emscherkunst, das im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres RUHR.2010 ins Leben gerufen wurde und den Umbau der Emscher bis 2016 begleitete, wird ab 2019 zum Emscherkunstweg weiterentwickelt. Das haben die Projektpartner Emschergenossenschaft, Urbane Künste Ruhr und Regionalverband Ruhr am heutigen Donnerstag im Beisein von Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, im Rahmen einer Pressekonferenz verkündet. Ursprünglich als Triennale angelegt, mit jeweils anderen Themenschwerpunkten und in verschiedenen Bereichen der Emscher-Region durchgeführt, wird die temporär angelegte Emscherkunst künftig als permanenter Skulpturenweg verstetigt.

Konzipiert wird das neue Ausstellungsformat von Britta Peters, der Künstlerischen Leiterin von Urbane Künste Ruhr, die zuvor unter anderem 2017 die Skulptur Projekte Münster mitkuratierte. Geplant ist die Realisierung eines Kunstwegs entlang der Emscher, der sich aus bereits bestehenden Arbeiten – beispielsweise dem „Zauberlehrling“ der Künstlergruppe Inges Idee oder dem „Walkway and Tower“ des Künstlers Tadashi Kawamata – und neuen Werken zusammensetzt. Derzeit ist Peters mit dem Künstler Julius von Bismarck und der Künstlerin Nicole Wermers über Neuproduktionen im Gespräch.

In den nächsten Jahren sollen fünf bis sieben neue Arbeiten für den Emscherkunstweg entstehen, mit dem Ziel, in der Emscher-Region eine Sammlung herausragender künstlerischer Arbeiten im öffentlichen Raum aufzubauen. Die Kunst kann dabei den Strukturwandel des Ruhrgebiets und die damit einhergehenden gesellschaftlichen sowie ökologischen Entwicklungen reflektieren und lädt dazu ein, die Landschaften und Städte der Emscher-Region zu erkunden. „Der Emscherkunstweg entsteht analog zum fortgeschrittenen Emscher-Umbau. Die Kunst trägt dazu bei, die Gebiete entlang des Flusses für Anwohner und Besucher zu öffnen. Die vorhandenen und neuen künstlerischen Positionen fügen dem Erfahrungsraum entlang der Emscher eine weitere wichtige Ebene hinzu: Je nach Wetter, Stimmung und persönlichem Bezug werden sie unter veränderten Vorzeichen wahrgenommen. Sie werden erlebt“, so Peters.

Kulturministerin übernimmt Schirmherrschaft

Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen. „Mit dem Emscherkunstweg haben die drei Kooperationspartner ein beeindruckendes Projekt auf die Beine gestellt, das die Zukunft des Emschertals im wahrsten Sinne des Wortes mitgestaltet. Herausragende Kunstprojekte der vergangenen Jahre werden in eine neue Präsentation eingebunden, bewahrt und bleiben öffentlich zugänglich. Damit ist der Emscherkunstweg Teil des Strukturwandels im Ruhrgebiet und weist gleichzeitig über ihn hinaus. Das regionenübergreifende Format hat das Potential, zum Vorbildprojekt zu werden“, sagt Ministerin Pfeiffer-Poensgen.

„Unser Emscher-Umbau ist das symbolträchtigste Projekt im Rahmen des Strukturwandels. Die gesamte Region verändert ihr Gesicht, wird vom Meideraum zum neuen Naherholungsgebiet. Die Emscherkunst begleitet diesen Prozess. Mit dem Emscherkunstweg rücken wir nun die neue grün-blaue Infrastruktur in den Fokus, die es zu erleben und zu erfahren gilt – am besten mit dem Fahrrad auf dem von Kunstwerken gesäumten Emscher-Weg“, sagt Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft.

Auch der Regionalverband Ruhr unterstützt ausdrücklich die Weiterentwicklung der Emscherkunst zum Emscherkunstweg. Das Votum des Kultur- und Sportausschusses zur erforderlichen Konkretisierung der Nachhaltigkeitsvereinbarung zwischen dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft und dem RVR war einstimmig und ein klares Signal im Sinne der Nachhaltigkeit von RUHR.2010.

„Die bereits entstandenen dauerhaften Arbeiten der Emscherkunst längs des Flusses von Dortmund bis Dinslaken sind schon heute eigenständige Landmarken zum Erbe der Kulturhauptstadt. Die Besucherinnen und Besucher können diese in Zukunft auf ihren Touren zu Fuß oder mit dem Rad ganzjährig entdecken und dabei beobachten, wie der Wechsel der Jahreszeiten auf die Kunstwerke wirkt“, sagt Monika Simshäuser, Vorsitzende des Kultur- und Sportausschusses beim Regionalverband Ruhr (RVR).

 

Text- und Bildquelle: Stadt Bottrop

 

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