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Montag, Oktober 19, 2020

In Bottrop tritt ab sofort eine neue Allgemeinverfügung in Kraft

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Klimagerechter Stadtumbau in Fuhlenbrock und Vonderort: Jetzt sind die Bewohner gefragt

Der klimagerechte, nachhaltige Stadtumbau nach dem Vorbild und unter dem bewährten Label „InnovationCity Ruhr“ soll sukzessive auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet werden. In einem ersten Schritt hat die Stadt Bottrop die Erstellung eines energetischen Sanierungskonzepts (KfW 423) und eines Integrierten Stadtentwicklungs-konzepts (ISEK) für die Stadtteile Fuhlenbrock und Vonderort beauftragt. In enger Abstimmung mit der Stadt arbeiten die Innovation City Management GmbH (ICM), die Gertec GmbH Ingenieurgesellschaft und das Stadtplanungsbüro Jung Stadtkonzepte bereits an den Konzepten. Um wesentliche Informationen zu den Wohngebäuden in Fuhlenbrock und Vonderort zu erhalten und Ideen und Anregungen für die Stadtteile zu erhalten, startet in den nächsten Tagen eine Bürgerbefragung in den beiden Stadtteilen. Die im Rahmen des Projektes Zukunftsstadt Bottrop 2030+ entwickelten Ansätze für Fuhlenbrock werden dabei aufgegriffen und weiterentwickelt.

„Stadtumbau kann nicht alleine funktionieren, er ist nur gemeinsam umsetzbar“, erklärt Oberbürgermeister Bernd Tischler. „Deshalb benötigen wir die Kreativität, den kritischen Blick, den Ideenreichtum, das Expertenwissen und die Lebenserfahrung der Menschen, die in Fuhlenbrock und Vonderort wohnen, leben und arbeiten.“ Das Abschöpfen dieses Expertenwissens erfolgt aufgrund der Corona-Pandemie mit Online-Beteiligungs-Möglichkeiten. Bis Ende August können alle Quartiersakteure einen Online-Fragebogen ausfüllen und ihre Anregungen in einer Ideenkarte für Fuhlenbrock und Vonderort eintragen. Tischler: „So hat jeder die Möglichkeit, sich aktiv an der Konzepterstellung zu beteiligen.“

„Alle Einwohner im Quartier sollen die Chance bekommen, sich in den Prozess einzubringen. Für uns ist es relevant zu wissen, welche Themen in den Quartieren Fuhlenbrock und Vonderort besonders wichtig sind, damit sie in die Konzepte einfließen können“, erklärt Sebastian Mehrhoff, Projektleiter der ICM. Darüber hinaus wünscht sich Mehrhoff Hinweise von den Gebäudeeigentümern und den Mietern, welche Unterstützung sie bei der energetischen Modernisierung ihrer Häuser bzw. beim Stromsparen benötigen. In der Befragung werden neben allgemeinen Informationen zum Befragten auch Daten zu den bewohnten Gebäuden und dem Stadtteil erhoben sowie spezielle Fragen für Gebäudeeigentümer und Mieter gestellt. Weitere Fragen beinhalten städtebauliche Themen, die Qualität von Grün- und Freiflächen, den Zustand der Barrierefreiheit und Wünsche zur Umgestaltung des öffentlichen Raums. Ideen und Ansätze können in der interaktiven Karte konkret räumlich dargestellt werden, mit einem Sternchen können Ideen unterstützt werden, die bereits eingetragen wurden.

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtteile Fuhlenbrock und Vonderort bekommen die Infos zur Online-Ideenkarte und zur Umfrage in den nächsten Tagen per Post.

Die erhobenen Daten werden ausschließlich zur Erstellung des Konzeptes verwendet. Sie gehen bei der ICM ein, werden anonym behandelt und nach der Fertigstellung des Konzeptes gelöscht.

Weitere Informationen zu den Konzepten und den Beteiligungsmöglichkeiten gibt Sebastian Mehrhoff von Innovation City Management (sebastian.mehrhoff@icm.de, 02041-70-5028).

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