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Freitag, September 24, 2021

Aktion „Seebrücke. Schafft sichere Häfen“ macht Station am BKB

Fast täglich erreichen uns über die Presse Nachrichten über in Seenot geratene Flüchtlinge, nicht selten entbrennt daran eine Diskussion über Fluchtursachenbekämpfung, Asylgesetze...
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Aktion „Seebrücke. Schafft sichere Häfen“ macht Station am BKB

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QuartiersCheck.NRW: Kommunen nutzen Beratungsangebot zur Quartiersentwicklung

Seit Juni 2021 nutzen ausgewählte Kommunen aus Nordrhein-Westfalen den QuartiersCheck.NRW. Mit dem Beratungsangebot der Innovation City Management GmbH (ICM) und der Begleitung durch die NRW.BANK werden Stadtverwaltungen unterstützt, die Quartiere ganzheitlich entwickeln wollen. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf energetischen Themen, jedoch werden auch städtebauliche und soziale Aspekte integriert.

Der Quartiers.Check.NRW hat das Ziel, Quartiere mit hohem Entwicklungspotenzial zu identifizieren und inhaltliche Herausforderungen zu skizzieren. Dazu wird u. a. ein Workshop durchgeführt, an dem verschiedene Ämter und Fachbereiche der Kommunen teilnehmen. Die NRW.BANK steht während des Workshops im Bereich Förderung und Finanzierung beratend zur Seite, die ICM bringt ihre Expertise aus über 40 Quartiersentwicklungen sowie den derzeit mehr als zehn laufenden Quartiers- und Sanierungsmanagements mit ein.

Insgesamt haben sich im Frühjahr 2021 46 Kommunen für das Beratungsangebot beworben, aus denen schlussendlich 20 Städte ausgewählt wurden. Aufgrund der großen Resonanz wurde die Zahl der teilnehmenden Kommunen von ursprünglich 15 aufgestockt. Bei der Auswahl wurde u. a. berücksichtigt, dass ein gleichmäßiger Proporz über die Regierungsbezirke und Stadtgrößen erreicht wird.

Bis Anfang September haben bereits in elf Kommunen Workshops stattgefunden. Diese dauern in der Regel drei bis vier Stunden und werden, wo unter Einhaltung des Infektionsschutzes möglich, vor Ort durchgeführt. „Die Ausgangslagen in den einzelnen Städten sind unabhängig von ihrer Größe unterschiedlich“, erklärt ICM-Geschäftsführer Tobias Clermont. In vielen Kommunen liegen bereits übergreifende Konzepte vor, in anderen steht die Erarbeitung von Plänen zum Klimaschutz und zur Quartiersentwicklung noch am Anfang. Dabei steht nicht immer nur die Frage im Raum, welche Quartiere räumlich in den Fokus genommen werden sollen, sondern auch welche Themen integriert werden sollten und wie man die Akteure einbezieht, die für die Umsetzung von Maßnahmen notwendig sind. „Wir merken, dass unser Unterstützungsangebot dankbar aufgenommen wird und wir fast überall noch unbekannte Fördermöglichkeiten und Anknüpfungspunkte aufzeigen können“, so Tobias Clermont weiter.

„Die Kommunen sind Motor für den digitalen und ökologischen Wandel. Als Förderbank für Nordrhein-Westfalen unterstützen wir die nachhaltige Quartiersentwicklung vor Ort gern mit Förderkrediten und wettbewerbsneutraler Beratung, weil sie Energie- und Klimaaspekte, Wohnraum- und Mobilitätslösungen intelligent miteinander verbindet“, sagt Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK.

Folgende Kommunen wurden für den QuartiersCheck.NRW ausgewählt: Hürth, Radevormwald, Titz, Stolberg, Swisttal, Neukirchen-Vluyn, Düsseldorf, Xanten, Voerde (Niederrhein), Essen, Münster, Raesfeld, Herford, Dörentrup, Schlangen, Lüdenscheid, Selm, Kamen, Siegen, Kirchhundem.
Bewerber, die nicht ausgewählt wurden, erhalten dennoch ein Gesprächsangebot der ICM, um auch dort bestehende Potenziale in anderem Rahmen zu diskutieren. Ebenso steht die NRW.BANK mit ihrer Expertise allen Kommunen in NRW zur Verfügung.

Text: Innovation City Management GmbH

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