
Kreispokal, Achtelfinale
BW Fuhlenbrock – 1.FC Hirschkamp 1:6 (0:4)
Tore: 0:1 (14.), 0:2 (33.), 0:3 (41.), 0:4 (44.), 1:4 Zander (50.), 1:5 (70.), 1:6 (83.)
Besond. Vork.: Gelb/Rote Karte Große-Beck (Fuhlenbrock/84.)
BW Fuhlenbrock bleibt gegen den 1. FC Hirschkamp auch im Pokal chancenlos. Wie schon im Ligaduell setzte es eine deutliche 1:6-Niederlage. Vor rund 100 Zuschauern war schnell klar, wer das Spiel dominieren würde. Die Gäste aus Oberhausen zeigten von Beginn an ihre Ambitionen und übernahmen sofort das Kommando. Zwar setzte Fuhlenbrock durch einen frühen Torschuss das erste offensive Zeichen, doch es blieb der einzige Lichtblick in einer ansonsten einseitigen ersten Halbzeit. Hirschkamp nutzte seine spielerische Überlegenheit konsequent aus und ging bis zur Pause mit 4:0 in Führung. Die Partie war praktisch entschieden. Nach dem Seitenwechsel keimte kurz Hoffnung bei den Hausherren auf. In der 50. Minute traf Joel Zander zum 1:4 und sorgte für einen kleinen Stimmungsaufschwung auf. Doch Hirschkamp ließ sich davon nicht beeindrucken. Die Gäste blieben konzentriert, kontrollierten das Spielgeschehen weiter souverän und erhöhten im weiteren Verlauf auf 5:1 und schließlich 6:1. Am Ende war es ein verdienter Sieg für den 1. FC Hirschkamp, der nicht nur spielerisch überzeugte, sondern auch in der Höhe des Ergebnisses gerecht gewann.
SC 1912 Buschhausen – Dostlukspor 1:3 (0:1)
Tore: 0:1 Uzan (3.), 0:2 Al-Kadi (FE/62.), 1:2 (63.), 1:3 Saieva (89.)
In einem spannenden und intensiven Pokalspiel setzte sich am Ende der klassenhöhere Dostlukspor verdient mit 3:1 gegen Buschhausen durch und sicherte sich damit den Einzug ins Viertelfinale. Die Gäste aus dem Volkspark erwischten einen Traumstart: Bereits in der dritten Minute brachte Uzan seine Mannschaft mit 1:0 in Führung. Dostlukspor kontrollierte über weite Strecken die erste Halbzeit und ging mit der knappen Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Al-Kadi in der 61. Minute per Strafstoß auf 2:0. Vermeintlich die Vorentscheidung. Doch Buschhausen antwortete postwendend und verkürzte nur wenige Sekunden später auf 1:2. Nun witterte das Heimteam Morgenluft und drängte in der Schlussphase auf den Ausgleich. In der letzten Minute der regulären Spielzeit machte jedoch Saieva mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel alles klar und besiegelte den 3:1-Endstand für Dostlukspor. Mit dem verdienten Erfolg steht Dostlukspor im Viertelfinale des Pokals und kann das gewonnene Selbstvertrauen nun mit in den Ligaalltag nehmen.
Schacht 11 – SW Alstaden 0:5 (0:3)
Tore: 0:1 (13.), 0:2 (27.), 0:3 (40.), 0:4 (53.), 0:5 (82.)
C-Ligist Schacht 11 lieferte dem Bezirksligisten SW Alstaden einen beherzten Pokalfight und verkaufte sich trotz der 0:5-Niederlage teuer. Die Gäste aus Alstaden spielten routiniert und sorgten bereits im ersten Durchgang für klare Verhältnisse. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Alstaden früh auf 4:0, ehe in der Schlussphase der fünfte Treffer fiel. Trotz der am Ende deutlichen Niederlage blieb die befürchtete Klatsche aus. Schacht 11 zeigte Einsatz und Moral, konnte dem Favoriten aber spielerisch nicht gefährlich werden. Alstaden zieht verdient in die nächste Runde ein, während Schacht 11 mit erhobenem Kopf aus dem Pokal ausscheidet.
FC Welheim – VfB Bottrop 1:9 (1:4)
Tore: 0:1 Biskup (10.), 1:1 Jaafar (30.), 1:2 Biskup (FE/31.), 1:3 Thiel (33.), 1:4 Miyanyedi (42.), 1:5 Bilgin (49.), 1:6 Thiel (61.), 1:7 Steinmetz (69.), 1:8 Thiel (79.), 1:9 Jemaiel (88.)
Der VfB Bottrop hat sich im Pokal keine Blöße gegeben und den FC Welheim klar mit 9:1 geschlagen. Damit wird der Landesligist seiner Favoritenrolle voll gerecht, auch wenn es zunächst nicht nach einem Schützenfest aussah. Die Anfangsphase gestaltete sich durchaus offen. Nach einer Ecke brachte Biskup den VfB zwar in Führung, doch Welheim antwortete mit mutigen Angriffen. Einer davon wurde belohnt: Jaafar traf zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Die Freude der Gäste währte allerdings nur kurz. Innerhalb von drei Minuten sorgten erneut Biskup sowie Thiel für eine 3:1-Führung. Noch vor dem Pausenpfiff erhöhte Miyanyedi auf 4:1, die Vorentscheidung. Nach dem Seitenwechsel zeigte der VfB seine ganze Offensivkraft. Bilgin und erneut Thiel schraubten das Ergebnis binnen einer Viertelstunde auf 6:1. Welheim kämpfte weiter tapfer und kam noch zu einigen Chancen, doch Torwart Gottemeier war stets zur Stelle und ließ keinen weiteren Gegentreffer zu. In der Schlussphase war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen. Steinmetz, Thiel mit seinem dritten Treffer und Jemaiel stellten den Endstand von 9:1 her. Ein verdienter Sieg für den VfB Bottrop, der damit ins Viertelfinale einzieht. Welheim zeigte Moral und Kampfgeist, musste sich am Ende aber der spielerischen Überlegenheit des Favoriten klar geschlagen geben.