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Der VfB Bottrop muss zum Ende der laufenden Spielzeit einen herben Verlust verkraften: Kapitän und Top-Scorer Raphael Steinmetz wird den Verein nach zwei Jahren verlassen. Der in Mülheim lebende Offensivspieler sucht eine neue sportliche Herausforderung.
Damit endet eine äußerst erfolgreiche Zeit im Jahnstadion. In bislang 57 Ligaspielen erzielte der 31-Jährige beeindruckende 35 Tore und bereitete 36 weitere Treffer vor – insgesamt also 71 Torbeteiligungen. Diese Zahlen belegen eindrucksvoll den Wert des Spielers für den Landesligisten. Mit seiner Torgefahr, Übersicht und Führungsqualität prägte Steinmetz das Spiel des VfB in den vergangenen zwei Jahren entscheidend.
Noch ist seine Zeit in Bottrop allerdings nicht ganz vorbei: In den verbleibenden neun Ligaspielen kann er seine Statistik weiter ausbauen und dem Team einen erfolgreichen Saisonabschluss bescheren. Darüber hinaus hat Steinmetz die Chance, sich mit einem Titel zu verabschieden. Nach dem Halbfinalsieg im Kreispokal steht der VfB Bottrop seit Mittwoch im Endspiel um den Kreispokal, in dem der SC 20 Oberhausen als Gegner wartet.
Wohin es den ehemaligen Rot-Weiß Oberhausen-Profi ziehen wird, ist derzeit noch offen. Klar ist allerdings: Ein Spieler seiner Qualität dürfte bei zahlreichen Vereinen Begehrlichkeiten wecken. Für den VfB Bottrop wird es nun darum gehen, die entstehende Lücke zu schließen, sportlich wie charakterlich. Der Abschied von Raphael Steinmetz markiert zweifellos einen Einschnitt, gleichzeitig aber auch die Chance für einen Neuanfang im Sommer.