Vier Mythen über ambulante Pflege – und was wirklich stimmt

Wenn das Thema Pflege plötzlich auf dem Tisch liegt, kursieren viele Halbwahrheiten, sei es im Internet oder von besorgten Bekannten. Das Problem: Manche dieser Mythen halten Menschen davon ab, rechtzeitig Hilfe zu holen. Aus diesem Grund räumen wir heute mit fünf häufigen Mythen über die Pflege auf.

 

Mythos 1: „Ein Pflegedienst kommt erst, wenn es wirklich schlimm ist”

Einer der verbreitetsten Irrtümer ist, dass sich ambulante Pflege nur für Menschen mit schwerem Pflegebedarf lohnt. Dabei ist es ganz einfach: Pflege beginnt dort, wo Unterstützung gebraucht wird. Egal, ob beim Anziehen, bei der Medikamentenvergabe oder beim Einkaufen, auch “kleinere” Aufgaben können von einem Pflegedienst übernommen werden.

Wer früh Hilfe holt, bleibt länger selbstständig. Wer wartet, bis es nicht mehr anders geht, macht es für alle Beteiligten schwerer.

 

Mythos 2: „Pflege zuhause ist viel teurer als ein Pflegeheim”

Ambulante Pflege zuhause wird je nach Pflegegrad erheblich von der Pflegekasse mitfinanziert. Dazu kommen Leistungen wie der Entlastungsbetrag oder die Verhinderungspflege, die viele gar nicht kennen. Was am Ende wirklich zu zahlen ist, hängt von der individuellen Situation ab, aber die Angst vor den Kosten ist häufig größer als die Kosten selbst. 

 

Mythos 3: „Wenn die Familie pflegt, braucht man keinen Pflegedienst”

Hinter diesem Gedanken steckt oft ein Gefühl: Wenn ich jemanden hole, der hilft, heißt das, dass ich es alleine nicht schaffe. Das ist verständlich, aber Pflege ist gar nicht dazu da, alleine getragen zu werden. Professionelle Pflege und familiäre Fürsorge schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich. Ein Pflegedienst übernimmt die pflegerischen Aufgaben, für die Ausbildung und Erfahrung nötig sind. So kann Familie auch Familie bleiben.

 

Mythos 4: „Einen Pflegegrad bekommt man sowieso nicht so leicht”

Viele stellen den Antrag gar nicht erst, weil sie davon ausgehen, abgelehnt zu werden. Dabei ist die Hürde im Kopf oft größer als in der Realität. Wer regelmäßig Unterstützung im Alltag braucht, sei es bei der Körperpflege, der Orientierung oder der Haushaltsführung, hat in der Regel Anspruch auf einen Pflegegrad. Und wer den Bescheid bekommt und ihn für zu niedrig hält, kann Widerspruch einlegen

 

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Pflegesonne Ruhrgebiet

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