
Symbolbild: Jerome Schischka/Blaulicht Report Bottrop
Eine Seniorin aus Bottrop ist am Montagnachmittag, 21. September, Opfer einer Betrugsmasche geworden. Unbekannte täuschten eine schwere Erkrankung ihrer Tochter vor und brachten die Frau dazu, Bargeld und Schmuck an einen vermeintlichen Krankenhausmitarbeiter zu übergeben.
Die Polizei ermittelt und sucht nach Zeugen. Zugleich warnt sie vor einer Zunahme sogenannter Schockanrufe.
Betrügerin täuscht schwere Erkrankung der Tochter vor
Gegen 13 Uhr erhielt die Bottroperin einen Anruf von einer unbekannten Frau. Diese behauptete, dass die Tochter der Seniorin schwer krank sei, im Krankenhaus liege und dringend teure Medikamente benötige.
Kurz darauf klingelte ein junger Mann an der Wohnungstür. Er gab sich als Mitarbeiter des Krankenhauses aus und nahm Bargeld und Schmuck entgegen.
Erst am späten Nachmittag bemerkte die Seniorin, dass sie betrogen worden war, und informierte die Polizei.
Polizei sucht nach mutmaßlichem Abholer
Der Mann, der die Wertsachen entgegennahm, wird wie folgt beschrieben:
- Etwa 25 bis 30 Jahre alt
- Kurze, mittelblonde Haare
- Dunkle Hose und helles Hemd
- Trug eine Brille
Wer Angaben zu dem Mann oder dem Vorfall machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0800/2361 111bei der Polizei zu melden.
Polizei warnt vor vermehrten Schockanrufen
Nach Angaben der Polizei kommt es derzeit vermehrt zu vergleichbaren Betrugsversuchen.
Die Täter geben sich am Telefon beispielsweise als Ärzte, Polizeibeamte oder Angehörige aus. Sie behaupten, dass eine nahestehende Person schwer erkrankt sei oder sich in einer anderen akuten Notlage befinde.
Damit setzen sie ihre Opfer emotional und zeitlich unter Druck. Ziel ist es, Bargeld oder Wertgegenstände zu erhalten. Häufig wird dafür eine weitere Person zur Abholung geschickt.
Die Polizei rät, sich nicht unter Druck setzen zu lassen, das Gespräch zu beenden und die angeblich betroffenen Angehörigen selbst über eine bekannte Telefonnummer zu kontaktieren. Geld und Wertsachen sollten nicht an unbekannte Personen übergeben werden.
Weitere Informationen und Präventionstipps bietet die Polizei auf ihrer Internetseite zu falschen Polizeibeamten und anderen Betrügern .
teilweise mithilfe von KI generiert