
Landesliga, Gruppe 2
17.Spieltag
SV Rhenania (18.) – 1.FC Lintfort (8.)
Anstoß: 13.12. – 17:00 Uhr
Nach einer weiteren deutlichen Niederlage empfängt der SV Rhenania zum Abschluss einer desolaten Hinrunde die Mannschaft des 1. FC Lintfort. Die Gäste reisen mit einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen an, denn sie konnten zuletzt drei Spiele in Folge gewinnen und fanden damit nach einem kurzen Durchhänger wieder zurück in die Spur. Von einer solchen Stabilität können die Rhenanen derzeit nur träumen. Dabei begann die Partie in Katernberg zunächst vielversprechend. Rund 65 Minuten lang hielt das Schlusslicht ordentlich mit, zeigte Einsatz und wirkte taktisch diszipliniert. Doch wie so häufig in dieser Saison brach das Team anschließend komplett ein und kassierte am Ende eine deutliche 7:2-Niederlage. Das Muster ist bekannt: einzelne gute Phasen reichen nicht aus, um in dieser starken Liga zu bestehen. Auch am Sonntag wartet erneut eine Mammutaufgabe auf die Blau-Weißen. Der aktuelle Rückstand auf das rettende Ufer beträgt bereits elf Punkte – eine beinahe aussichtslose Distanz, wenn man die Auftritte der vergangenen Wochen nüchtern betrachtet. Dennoch beginnt auch das Duell gegen Lintfort wieder bei 0:0. Der SV Rhenania will die Chance nutzen, zumindest kleine Erfolgserlebnisse zu sammeln und endlich wieder Punkte einzufahren. Die Hoffnung mag gering sein, aber sie ist noch nicht erloschen.
VfB Bottrop (1.) – DJK SF Katernberg (4.)
Anstoß: 14.12. – 14:30 Uhr
Der VfB Bottrop hat sich am vergangenen Wochenende bereits vorzeitig zum Herbstmeister gekürt und damit seine beeindruckende Form eindrucksvoll bestätigt. Der weiterhin ungeschlagene Ligaprimus dominiert die laufende Saison nahezu nach Belieben. Besonders auf heimischem Geläuf präsentiert sich die Mannschaft als echtes Bollwerk: Noch kein einziger Punkt wurde im eigenen Stadion abgegeben, und selbstverständlich soll diese starke Serie auch nach dem kommenden Duell gegen Katernberg Bestand haben. Die Gäste aus Essen sind bereits die 17. Mannschaft, die in dieser Saison versuchen wird, den VfB zu besiegen – bislang jedoch ohne Erfolg. Katernberg tritt die Reise nach Bottrop immerhin mit einem klaren Erfolgserlebnis im Gepäck an. Am vergangenen Sonntag gelang ein deutlicher 7:2-Sieg über Schlusslicht Rhenania Bottrop. Dieser Auftritt hat dem Team sicherlich Selbstvertrauen verliehen. Gleichzeitig ist allen Beteiligten bewusst, dass die bevorstehende Aufgabe beim Tabellenführer eine völlig andere Herausforderung darstellen wird. Die Qualität, Konsequenz und Stabilität, die der VfB Woche für Woche zeigt, heben ihn klar vom restlichen Feld ab. Für die Bottroper geht es indes um mehr als nur um die Verteidigung der Spitzenposition. Mit einem weiteren Sieg könnte die beeindruckende Punktausbeute auf 41 Zähler anwachsen – ein Wert, der die Ambitionen der Schwarz-Weißen einmal mehr unterstreicht und die Konkurrenz deutlich unter Druck setzt. Das Team möchte nicht nur Herbstmeister bleiben, sondern sich frühzeitig eine optimale Ausgangslage für den Kampf um den Aufstieg sichern. Die Voraussetzungen für ein intensives und spannendes Duell sind also gegeben. Ob Katernberg der erste Verein wird, der dem VfB in dieser Saison ein Bein stellen kann, oder ob Bottrop seinen Lauf fortsetzt, wird sich am Wochenende zeigen.
Bezirksliga, Gruppe 6
17.Spieltag
TUSEM Essen (9.) – Dostlukspor (11.)
Anstoß: 14.12. – 11:00 Uhr
Dostlukspor hat vor der Winterpause noch ein dickes Brett zu bohren, denn mit TUSEM wartet ein äußerst unangenehmer Gegner. Besonders auf heimischem Platz ist die Essener Mannschaft nur schwer zu bezwingen, was die Aufgabe für die Ucar-Elf zusätzlich erschwert. Die Gäste reisen zudem mit einer bitteren 2:3-Niederlage gegen Fatihspor im Gepäck an – ein Ergebnis, das deutlich machte, wie fragil die aktuelle Form ist und dass kleinste Fehler sofort bestraft werden. Durch die Pleite rückt auch der Abstand zu den Abstiegsplätzen wieder gefährlich nahe. Um nicht noch tiefer in den Tabellenkeller hineingezogen zu werden, braucht Dostlukspor dringend Punkte. Die Marschroute ist daher klar: In Essen muss etwas Zählbares her. Nur mit einem couragierten Auftritt und voller Konzentration kann der Negativtrend gestoppt werden. Ein Erfolgserlebnis vor der Winterpause wäre enorm wichtig, um mit Zuversicht in die Rückrunde zu starten.
Fatihspor Essen (14.) – SV Fortuna (8.)
Anstoß: 14.12. – 15:00 Uhr
Nach der Serie ist vor der Serie – so lautet das Motto beim SV Fortuna, der am vergangenen Spieltag seine beeindruckende Erfolgsreihe von sechs Siegen in Folge beenden musste. Die Niederlage gegen die Reserve von Rot-Weiss Essen war gleich in mehrfacher Hinsicht besonders bitter. Mit einem weiteren Dreier wäre die Fortuna nämlich weiter Richtung Aufstiegsplätze geklettert und hätte sich eine hervorragende Ausgangsposition für die Rückrunde verschafft. Stattdessen gilt es nun, die passende Reaktion zu zeigen. Die Gelegenheit dazu bietet sich am kommenden Wochenende bei Fatihspor Essen. Dort möchten Jablonski und Co. einen gelungenen Hinrundenausklang erspielen und die Hinserie mit positiven Eindrücken abschließen. Die Aufgabe wird jedoch keinesfalls einfach. Fatihspor steckt mitten im Abstiegskampf, zeigte sich zuletzt aber kämpferisch und entschlossen. Der Auswärtssieg bei Dostlukspor hat den Hausherren spürbar Rückenwind verliehen und lässt sie wieder Morgenluft wittern. Für die Fortuna bedeutet das: harte Zweikämpfe, hohe Intensität und volle Konzentration über die gesamten 90 Minuten. Wenn es gelingt, die eigene spielerische Linie zurückzufinden und die jüngste Enttäuschung abzuschütteln, stehen die Chancen gut, mit einem Erfolg in die Winterpause zu gehen.
Kreisliga A, Niederrhein
17.Spieltag
BW Fuhlenbrock (10.) – Arminia Klosterhardt II (7.)
Anstoß: 13.12. – 16:00 Uhr
Noch einmal alles reinhauen – so muss das Motto bei BW Fuhlenbrock vor dem letzten Heimspiel des Jahres heißen. Die Mannschaft von Trainer Adrian Reiß kann sich positiv aus dem Jahr 2025 verabschieden. Zu Gast ist die Reserve des Bezirksligisten Arminia Klosterhardt, ein Gegner, der schwer einzuschätzen ist, aber regelmäßig für unangenehme Überraschungen sorgt. Für die Fuhlenbrocker geht es in dieser Partie um enorm wichtige Punkte. Die jüngsten Ergebnisse haben dafür gesorgt, dass der Abstand zum Tabellenmittelfeld größer geworden ist, als es dem Team lieb ist. Dementsprechend klar ist die Marschroute: drei Punkte müssen her. Mit einem konzentrierten Auftritt und der Unterstützung der heimischen Fans soll das Jahr erfolgreich beendet werden.
FC Welheim (3.) – TSV Safakspor (6.)
Anstoß: 14.12. – 15:15 Uhr
Nach dem ärgerlichen 3:3 in Buschhausen erwartet der FC Welheim nun auf heimischer Anlage die TSV Safakspor. Ein Sieg im letzten Spiel des Jahres wäre enorm wichtig, denn er würde bedeuten, dass der FCW weiterhin an Buschhausen und Hirschkamp dranbleibt und mit einer guten Ausgangsposition in die Winterpause geht. Leicht wird die Aufgabe jedoch nicht. Safakspor ist seit Jahren bekannt dafür, ein äußerst unbequemes Spiel auf den Platz zu bringen. Für Welheim heißt das: konzentriert bleiben, die eigenen Chancen nutzen und von Anfang an dagegenhalten.
FC Welheim II (9.) – spielfrei
Kreisliga A, Westfalen
18.Spieltag
VfL Grafenwald (10.) – Eintracht Erle 1928 (1.)
Anstoß: 14.12. – 15:15 Uhr
Quo vadis, VfL Grafenwald? Die Hinserie muss der VfL schnellstmöglich abhaken, denn mit lediglich 20 Punkten aus 16 Spielen richtet sich der Blick inzwischen deutlich nach unten. Zu oft fehlten Konstanz, Durchschlagskraft und die nötige Stabilität, um sich im Tabellenmittelfeld festzusetzen. Zu allem Überfluss wartet am Sonntag eine der schwersten Aufgaben überhaupt: Tabellenführer Eintracht Erle kommt ins Waldstadion. Die Gäste präsentieren sich seit Wochen in Topform und reisen mit breiter Brust an. Für die Wöller bedeutet das maximalen Einsatz und höchste Konzentration über 90 Minuten. Sollte auch dieses Spiel verloren gehen, droht im schlimmsten Fall sogar ein Abrutschen auf einen Abstiegsplatz. Umso wichtiger ist es, ein klares Zeichen zu setzen und endlich wieder zu punkten.