Tipps zur Regenwassernutzung und zum Bodenschutz – Mitmachfest am 18. Mai

Beim „Mitmachfest“ auf dem Berliner Platz am Samstag, dem 18. Mai, haben Jung und Alt ab 11 Uhr die Gelegenheit, mit Hilfe von Experimenten herauszufinden, welche Rolle verschiedene Erdböden bei der Versickerung von Regenwasser spielen. Außerdem informiert der städtische Fachbereich Umwelt und Grün darüber, welche Bodenarten es gibt, welchen Gefahren sie in Zeiten des Klimawandels ausgesetzt sind und wie sie sich schützen lassen. Außerdem können Interessierte sich auf dem Berliner Platz persönlich über Vorteile, Möglichkeiten aber auch wichtige Hinweise zur ortsnahen Regenwasserbewirtschaftung informieren.

Denn Regenwasser von der Kanalisation abzukoppeln und beispielsweise in einer fachgerechten Mulde im Garten zu versickern, spart Geld – das wissen inzwischen viele Eigentümer. Die ortsnahe Regenwasserbewirtschaftung hat jedoch auch ökologische Vorteile. So werden bei Starkregenereignissen die Kanalisation und Kläranlagen entlastet, da weniger Regenwasser ins Kanalsystem gelangt. Die Gefahr von überlaufenden Gullydeckeln und volllaufenden Kellern sinkt.

Gleichzeitig bleibt das Regenwasser im natürlichen Wasserkreislauf, indem es verdunstet und im Boden versickert. Das versickernde Regenwasser trägt zur natürlichen Grundwasserneubildung bei, während verdunstendes Wasser die Umgebungsluft abkühlt. Damit die Versickerung von Regenwasser auf dem Grundstück langfristig problemlos funktioniert, müssen aber einige Faktoren beachtet werden. Außerdem müssen Versickerungsanlagen vorab genehmigt werden.

Ein weiterer Aspekt ist wichtig: Hitze- und Trockenperioden setzen Böden stark zu. So beginnen Niedermoore beispielsweise auszutrocknen, der Wasserbedarf der Garten- und Ackerböden steigt. Aber auch durch zunehmende Versiegelung werden Böden langfristig in ihrer natürlichen Funktion, wie beispielsweise der Grundwasserneubildung, eingeschränkt. Hier können Bodenschutz und Regenwasserbewirtschaftung Hand in Hand gehen.

Interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger können sich bei weiteren Fragen telefonisch an die städtischen Mitarbeiter Matthias Stumpe (70-3746), Henrike Abromeit (70-4386) und Johanna Hartman (70-3429) wenden.

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