Das „Tagesgeschäft“ Datenschutz wird immer wichtiger

Das deutsche Datenschutzrecht war schon immer streng. Bereits seit dem 25. Mai 2018 entfaltet die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) ihre volle Wirkung. In ihr sind zahlreiche neue Regelungen für die Verarbeitung personenbezogener Daten enthalten. Viele Händler und Gewerbetreibende haben mit den Neuheiten zu kämpfen. Das haben die städtische Wirtschaftsförderung und die Industrie- und Handelskammer Nord-Westfalen zum Anlass genommen und die Betroffenen zu einem Workshop am 25. Juni im „Projektraum Hansastraße“ einzuladen. „Gemeinsam mit den Händlern und Gewerbetreibenden wollten wir erfahren, welche Anforderungen sich durch die EU-DSGVO ergeben“, erläutert Mitorganisatorin Julia Zwanzig.

Referentin Saskia Marie Hahne betreut namenhafte mittelständische Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und unterstützt diese bei der Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung. Sie hat es geschafft, den anwesenden 22 Teilnehmern das Thema auf eine unkomplizierte Weise zu erklären. Zum Schluss bekamen die Händler und Gewerbetreibende von der Referentin wichtige Hinweise und Praxistipps für den Alltag. Durch zahlreiche Nachfragen konnten bereits Einzelprobleme am Abend gelöst werden denn nach Saskia Marie Hahne ist „das Thema Datenschutz kompliziert und jeder Einzelfall ist gesondert zu betrachten“.

Die Wirtschaftsförderung möchte auch weiterhin den Gewerbetreibenden durch Workshops besonders im Bereich Digitalisierung Unterstützung anbieten. Im Reallabor „Hybride Formen des Handels“ hat die Wirtschaftsallianz Bottrop die acht Themen für die bereits veranstalteten Workshops ausgewählt. Nach dem Sommer wird es mit den Workshops weitergehen. Für die Anregungen und Tipps der Händler und Dienstleister ist die Wirtschaftsförderung immer offen und dankbar.

Ansprechpartnerin: Julia Zwanzig, Amt für Wirtschaftsförderung und Standortmanagement, e-mail: julia.zwanzig@bottrop.de, Tel.:: 70-3199.

Zum Hintergrund:

Die Wirtschaftsallianz ist ein Zusammenschluss von Bottroper Unternehmen, Institutionen und Akteuren der Stadtverwaltung, mit dem Ziel, den Wirtschaftsstandort Bottrop gemeinsam, innovativ und nachhaltig zu gestalten. Dabei dient sie nicht nur dem Vernetzen von Unternehmen, sondern ist klar umsetzungsorientiert. Für drei Handlungsfelder („Handel der Zukunft“, „Kooperative und digitale Produktion im Handwerk“ und „Nachhaltige Unternehmensgründung“) erarbeiten die Wirtschaftsakteure Strategien wie Bottrop sich zukunftsfähig aufstellen kann. In vier ausgewählten Reallaboren arbeiten Akteure an der konkreten Umsetzung der erarbeiteten Ziele der Wirtschaftsallianz, indem sie Maßnahmen anwenden und testen, die zum Erreichen der Ziele beitragen können. Die Wirtschaftsallianz ist Bestandteil des Projektes „Bottrop 2018plus“, welches durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Die Geschäftsstelle wird von der städtischen Wirtschaftsförderung geleitet, das Institut „Faktor 10“ aus Friedberg, sowie das „Institut Arbeit und Technik“ der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, begleiten das Projekt wissenschaftlich.
Weitere Informationen unter www.wirtschaftsallianz-bottrop.de.

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