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Freitag, September 25, 2020

Zwei Schülerinnen der Marie-Curie-Realschule mit Covid19 infiziert

Schulbetrieb nicht beeinträchtigt Zwei Schülerinnen der Marie-Curie-Realschule sind nach Mitteilung der Stadtverwaltung positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Die...
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Im Kino und online: Doku-Festival reist zweigleisig durch die Ruhr-Region

Programmvorschau auf die 8. Ausgabe von doxs! ruhr (2. bis 6.11.2020)

Diese Tour de Ruhr hat es in sich: Wegen der Corona-Pandemie erweitert doxs! ruhr sein Festivalprogramm in diesem Jahr um ein Online-Angebot. Konkret heißt das: An allen sechs Spielstätten entlang Rhein, Ruhr und Emscher finden Vorführungen im Kino statt. Da die Kinokapazitäten durch die Abstandsregeln eingeschränkt sind, können die Filme zusätzlich im Klassenraum gestreamt werden. Auch Gespräche mit den Filmemacher*innen sind im Rahmen von Videokonferenzen möglich. Eröffnet wird das diesjährige Festival für Schulen im Schauburg Filmpalast in Gelsenkirchen.

Den Auftakt von doxs! ruhr am Montag, den 2. November 2020, macht Aïcha (DE 2020, Regie: Laura Bleck & Faraz Shariat) für Schüler*innen ab 12 Jahren. In dem Film setzt sich ein Mädchen gegen die Schreibweise ihres Vornamens in der Einbürgerungsurkunde zur Wehr. Ihre Mutter war den Empfehlungen der Behörden gefolgt und hatte sich für „Aicha“ entschieden, ohne Trema auf dem „I“. Aïcha versteht nicht, warum sie nicht genauso gut Deutsche mit zwei Pünktchen sein kann –und findet Verbündete in mehreren Mädchen, die wie sie einen Migrationshintergrund besitzen und ähnliche Erfahrungen im Spannungsfeld von Identität und Integration gemacht haben.

Zwei Teenager in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen stellt das Programm für die Altersgruppe der 14-Jährigen in Moers und Bottrop vor. Marzia musste aus ihrem kleinen afghanischen Dorf nach Kabul fliehen, um ihrer Leidenschaft für die Musik nachkommen zu können. In der Hauptstadt schließt sie sich dem Zohra Ensemble an, dem einzigen Frauenorchester Afghanistans. Es ist für seine Musikerinnen ein Sprungbrett in die Selbstbestimmung. Doch der Arm der Taliban reicht weit. Orchester aus dem Land der Stille (SK 2020, Regie: Lucia Kašová) begleitet das Ensemble auf einer Konzertreise durch die Slowakei und zeigt, wie nah auch dort die Heimat ist. Rocky (SE 2020, Regie: Annika Ivarsson) weiß lange nichts mit sich anzufangen, bricht die Schule ab und verbringt ganze Tage und Nächte mit Online-Games. Dann erhält der Schwede bei Skype eine Freundschaftsanfrage von einem Mädchen aus Arizona. Aus dem unglücklichen Nerd wird ein neugieriger junger Mann, der –wie die Musikerin Marzia –sein Leben selbst in die Hand nimmt.

Bei doxs! ruhr im Essener Astra Theaterstehen fünf Jugendliche aus der nordfranzösischen Stadt Boulogne-Sur-Mer an einer wichtigen Weiche in ihrer Biografie. In einem Jahr machen sie Abitur, und was dann? Sing zuerst dein Abi (FR 2013, Regie: David André) dokumentiert einen Lebensabschnitt voller Ideen, Ängsten und Diskussionen. Es gibt viel zu bedenken und zu entscheiden, meistens in Worten, manchmal aber auch in Liedern. Die Vorführung des Films findet in Kooperation mit dem Arras Film Festival, dem Deutsch-Französischen Kulturzentrum Essen und dem Goethe-Institut Lille statt und richtet sich anSchüler*innen ab 16 Jahren.

Im Endstation Kino Bochum begleitet das Publikum die zwölfjährige Frida in eine Wahrnehmungswelt, die fast ohne Augenlicht auskommen muss. Die Protagonistin aus Wellen aus Licht (DE 2019, Regie: Samuel Schwarz) ist auf einem Auge ganz und auf dem anderen so gut wie blind –und hat einen Blick auf die Dinge, bei dem alle ihre Sinne mitwirken. Am wohlsten fühlt sie sich, wenn es dunkel ist und die äußere mit ihrer inneren Welt in Einklang ist. Oder im Traum. Dann sieht das Mädchen alles ganz klar.

Für Abdullah gehört Tanzen zu seinem Leben wie Atmen oder Essen. In Dancing Abdullah (DE 2019, Regie: Marco Giacopuzzi) in der Schauburg Dortmund zeigt er seine virtuosen Streetdance-Moves, mit denen er bei den Weltmeisterschaften in Blackpool die Jury überzeugen will. Doch es gibt auch eine dunkle, nachdenkliche Seite im Leben des Zwölfjährigen: die Erinnerungen an die Flucht aus seiner Heimat Syrien und die schwierige erste Zeit in Deutschland. Diese Erfahrungen tanzen immer mit, wenn Abdullah über das Parkett wirbelt.

In Dortmund und Gelsenkirchen öffnen sich die Kinotüren auch für die jüngsten Zuschauer*innen. In den Dokus für Kitaswarten kurze und kurzweilige Geschichten aus den Kinderfernsehformaten ICH bin ICH, Die Sendung mit dem Elefanten und Die Sendung mit der Maus auf das Publikum. Zwei Zwillingsbrüder bauen mit ihrem besten Freund einen Staudamm und holen sich nasse Füße. Wassertropfen bleiben dank eines filmischen Effekts plötzlich in der Luft stehen. Und mit detektivischem Spürsinn lüftet ein Film das Geheimnis um die mysteriösen kleinen Löcher in manchen Haselnüssen.

Neben den Filmen, die in den Kinos laufen und die auch in die Klassenzimmer gestreamt werden können, bietet doxs! ruhr in diesem Jahr ein digitales Zusatzprogramm an. Diese fünf Filme beschäftigen sich mit den Themen Tod und Verlust: Spaces (CZ 2020, Regie: Nora Štrbová) und Wolkenschwester (NL 2019, Regie:Sara Kolster). Oder werfen in Die Letzte (CH 2019, Regie: Nikita Merlini) einen ambivalenten Blick auf den Begriff Heimat, als Fixpunkt der Identität, aber auch als Ort, von dem es die Protagonistin wegzieht. Zu Weltbürgern sind über die Jahre die beiden Brüder Dennis und Patrick geworden. Als Reporter bereisen sie die gefährlichsten globalen Brennpunkte. In Hinter unserem Horizont (DE 2020, Regie: Dennis & Patrick Weinert) richten sie den Zoom auf sich selbst und reflektieren ihre Arbeit. Auch in The Circle (UK 2019, Regie: Lanre Malaolu) steht ein Brüderpaar im Mittelpunkt. David und Sanchez kommen aus Hackney, einem Stadtteil von London, der wegen seiner hohen Kriminalitätsrate einen schlechten Ruf hat. Die jungen Männer spüren täglich das Misstrauen, das ihnen aufgrund ihrer Herkunft und ihrer Hautfarbe entgegenschlägt. Der offene oder verdeckte Rassismus hat sich tief in ihr Selbstbild gefressen. Im Film werden ihre Gefühle und Gedanken zu Körpern –und beginnen zu tanzen.

Informationen, Termine und Reservierung

Alle Kinovorstellungen und digitalen Angebote sind für Schulen kostenfrei. Nach Möglichkeit bieten wir zu den Filmen moderierte Videogespräche mit den Filmemacher*innen an, in denen inhaltliche, filmästhetische und medienpädagogische Aspekte mit den Schüler*innen reflektiert werden. Lehrer*innen können sich mit ihren Klassen ab sofort anmelden.

Kontakt: Barbara Fischer-Rittmeyer (Tel: 0203-283-4379), schule@do-xs.de

Das vollständige Programm von doxs! ruhr steht unter https://www.do-xs.de/festival/programm-ruhr/ zum Download zur Verfügung.

Kostenfreies Bildmaterial für die redaktionelle Verwendung finden Sie unter https://www.do-xs.de/presse/doxs-ruhr/

Die doxs! ruhr –Termine im Überblick

Schauburg Filmpalast |Gelsenkirchen | Eröffnung 2. November 2020

Atlantic Kino | Moers 3. November 2020

Astra Theater | Essen 4. November 2020

Endstation Kino | Bochum 4. November 2020

Filmforum der VHS Bottrop | Bottrop 5. November 2020

Schauburg | Dortmund 6. November 2020

doxs! ruhr ist eine Kooperation der Freunde der Realität. Verein zur Förderung des Dokumentarfilms für Kinder und Jugendliche e.V. mit dem Duisburger Festival doxs!/ VHS der Stadt Duisburg.

Hauptförderer sind das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW (RegionaleKulturpolitik) und die Selbst. Los! Kulturstiftung–Annelie & Wilfried Stascheit.

Auf kommunaler Seitewird doxs! ruhr von den Kulturbüros in Bottrop, Dortmund, Gelsenkirchen und Moers sowie von der Volksbank Niederrhein eG unterstützt.

Das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund | Köln sowie das Deutsch-Französische Kulturzentrum Essen sind als langjährige Wegbegleiter auch in 2020 wieder Partner.

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