
Das Jahr startete mit einem schockierenden Brand in der Innenstadt. Auf der Bothenstraße war es in der Nacht zum 16. Januar zu einem Wohnungsbrand gekommen. Die Feuerwehr war schnell vor Ort und musste zehn Personen aus dem Haus retten. Für zwei Menschen kam die Hilfe allerdings zu spät, sie starben im Feuer. Die Polizei ging von einem tragischen Unfall aus.
Ende Januar sorgte dann ein Tankstellen-Raub für Aufregung. An einem Samstagabend betrat ein Unbekannter, wohl mit einem roten Mountainbike unterwegs, eine Tankstelle auf der Sterkrader Straße. Er drohte der Mitarbeiterin mit einer Waffe, forderte Geld und flüchtete komplett unerkannt. Bis heute konnte der Mann nicht gefunden werden. Die Mitarbeiterin blieb zwar unverletzt, musste jedoch ins Krankenhaus.
Ebenfalls im Krankenhaus landete eine damals 60-Jährige Bottroperin. Sie wurde am Freitag (24.01) von zwei jungen Männern auf der Hansastraße angegriffen und ausgeraubt worden. Die Polizei suchte öffentlich nach Zeugen des gewaltvollen Angriffs.
Explosion auf der Prosperstraße – Fahndung mit Fotos und Videos nach Supermarkt-Räuber
Der erste Monat des Jahres endete mit einem weiteren Knall. In einer Gaststätte an der Prosperstraße kam es zu einer Explosion – wohl aufgrund einer undichten Gasflasche. Verletzt wurden die vier Personen, die sich zur Mittagszeit in der Gastronomie befanden, nicht.
Nach der irren Raub-Serie startete die Polizei im Februar eine großangelegte Suchaktion nach einem Unbekannten. Der Mann, dem 54 Überfälle – auch in Bottrop – zugeschrieben werden, konnte bis heute nicht gefunden werden. Eine weitere große Suchaktion betrifft gleich 10 junge Männer. Sie sollen bereits im November 2024 Düfte aus einer Parfümerie in Kirchhellen gestohlen haben. Im Februar suchte die Polizei nach den Unbekannten.
Sieben Personen im Fahrzeug: 18-Jähriger verliert Kontrolle über Pkw
Einen Schutzengel hatte im April 2025 der Fahrer eines Sportwagens. Er war auf der A2 auf Höhe des Autobahndreiecks Bottrop unterwegs – und kollidierte mit zwei Lastkraftwagen. Alle Unfallbeteiligten überlebten den Unfall.
Ähnlich erging es auch den Insassen eines verunfallten Fahrzeugs auf der Wilhelm-Tenhagen-Straße in der Boy. Nachdem ein 18-Jähriger die Kontrolle über das Auto verlor, landete er im Tor einer ansässigen Firma. Der Mann und alle sechs Mitfahrer blieben unverletzt. Es blieb ein Sachschaden von geschätzten 70.000 Euro.
Einen möglicherweise ähnlichen Hergang konnten Mitarbeiter des KODs im April womöglich verhindern. Auf Streife entdeckten sie eine augenscheinlich betrunkene Person, die am Kolpingplatz in Fahrzeug steigen wollte. Ein Bluttest der hinzugezogenen Polizei ergab beachtliche 3,4 Promille.
Versuchter Mord? Spezialeinheit nimmt Südring-Center-Schützen nach spektakulären Fall fest
Auch bei einem Einsatz im Mai steht der KOD im Mittelpunkt. Am 5. Mai eskalierte eine Routine-Kontrolle am ZOB. Ein Mann widersetzte, schlug und trat um sich. Dabei wurde ein Mitarbeiter des KODs verletzt. Der Tatverdächtige konnte nur durch den Einsatz von Pfefferspray in Schach gehalten werden.
Tragisch endete ein Verkehrsunfall auf der Stenkhoffstraße im Sommer. Womöglich aufgrund einer nassen Fahrbahn verlor ein 50-jähriger Motorradfahrer in einer Kurve die Kontrolle über sein Zweirad. Er rutschte weg – und prallte mit einem ihm entgegenkommenden Linienbus zusammen. Der Schwerverletzte wurde noch mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportiert, verstarb jedoch kurze Zeit später.
Für Bestürzung sorgte auch ein Schuss am Südring-Center. Am 13. Juni gab ein zum Tatzeitpunkt unbekannter Mann einen Schuss aus einer Langwaffe auf einen anderen Mann ab. Dieser überlebte nach einer Not-Operation. Wenige Tage später konnte eine Spezialeinheit der Polizei den verdächtigen 42-Jährigen festnehmen. Der Prozess am Landgericht ist bereits gestartet.