
In der vergangenen Woche fand im Infopunkt Bottrop die Vernissage zur Ausstellung „An der schönen blauen Emscher – Auf dem Weg zu einem sauberen Fluss“ statt. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung und zeigten großes Interesse.
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Collagen, die anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Emschergenossenschaft entstanden sind und sich künstlerisch mit der Geschichte, Wahrnehmung und dem Wandel der Emscher auseinandersetzen. Die Werke waren bereits unter anderem auf der Burg Vondern, im Landtag Nordrhein-Westfalen sowie in Dinslaken zu sehen und finden nun im Infopunkt Bottrop einen neuen, öffentlich zugänglichen Ausstellungsraum.
Die in Bottrop aufgewachsene Künstlerin Wilma Reidick setzt sich in ihren Arbeiten seit vielen Jahren intensiv mit der Emscher und ihrer Geschichte auseinander. Ihre Collagen verbinden persönliche Erinnerungen mit historischen, technischen und landschaftlichen Aspekten des Emscherraums und machen den tiefgreifenden Wandel des Flusses eindrucksvoll sichtbar.
Die Veranstaltung fand unter Beteiligung des Gastgebernetzwerks Bottrop statt und unterstrich wie eng Kunst, Kultur und Tourismus in Bottrop miteinander verbunden sind. Dies betonte auch Bürgermeister Thomas Göddertz in seiner Ansprache. Er bezeichnete die Vernissage und das Treffen des Bottroper Gastgebernetzwerks als ideale Schnittstelle von Tourismus, Kunst und Kultur.
Kunst und Kultur seien wichtige Impulsgeber für einen Besuch in der Stadt. Für ein rundum gelungenes Erlebnis brauche es jedoch auch eine starke und engagierte heimische Tourismusbranche. Der Infopunkt Bottrop erwies sich einmal mehr als Ort der Begegnung für Gäste, Einheimische und Kulturschaffende gleichermaßen.
Die Ausstellung ist ab sofort bis zum Sommer im Infopunkt Bottrop zu den regulären Öffnungszeiten zu sehen und lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, die Emscher als prägende Herzader der Region neu zu entdecken.
(c) Text/Fotos: Stadt Bottrop