
In einer von Personalmangel geprägten Gesundheitsbranche setzt dieses Unternehmen auf einen langfristigen Kulturwandel – mit messbarem Erfolg. VALEARA, einer der deutschlandweit führenden Anbieter für die Behandlung psychischer und neurologischer Erkrankungen mit 1.000 Beschäftigten in Deutschland, zeigt, welche positive Wirkung ein konsequent umgesetzter Kulturwandel im Personalmanagement entfalten kann.
Innerhalb von vier Jahren wurde eine neue Unternehmenskultur etabliert: Durch die bewusste Integration von Selbstfürsorge und einer zeitgemäßen Form von Spiritualität in die Unternehmenskultur ist es der Unternehmensgruppe VALEARA gelungen, sowohl die Zahl der Krankmeldungen als auch die Fluktuationsrate signifikant zu senken. Während die Fluktuation in der Gesundheitsbranche seit Jahren steigt, verzeichnet VALEARA einen gegenläufigen Trend. Durch gezieltes Personalmanagement konnte die Fluktuationsrate auf 12 Prozent gesenkt werden. Gleichzeitig gingen Krankmeldungen um mehr als 3,3 Prozent signifikant zurück.
Im Mittelpunkt steht ein ganzheitliches Gesundheitsverständnis, das die physische, mentale, emotionale und spirituelle Dimension umfasst. Dabei wird Spiritualität nicht religiös, sondern als Haltung der Selbstführung, Achtsamkeit und Sinnorientierung verstanden, die in Führung, Zusammenarbeit und organisationalen Strukturen verankert ist. Nachhaltige Leistungsfähigkeit kann nur dort entstehen, wo Unternehmen die Verantwortung für die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden als strategische Aufgabe begreifen.
„Viele Unternehmen sprechen zwar über Resilienz, verändern aber nicht die Rahmenbedingungen“, sagt Simone Hoffmann, CPO bei VALEARA. „Wir haben erkannt, dass Gesundheit nicht erst bei Krankheit beginnt. Selbstführung, mentale Gesundheit und Sinnorientierung müssen Teil der täglichen Arbeit sein. Erst als wir diese Faktoren in unsere Führungsarbeit integriert haben, konnten wir bei VALEARA nachhaltige Effekte erzielen.“
Dieser Ansatz betrachtet Spiritualität nicht als individuelles Thema, sondern als kulturelle Kompetenz. Das Ziel besteht darin, die physische und mentale Gesundheit präventiv zu stärken – vor allem durch einen bewussten Umgang mit Belastungen sowie eine Führungskultur, die Eigenverantwortung fördert. „Gesunde Mitarbeitende sind die wichtigste Voraussetzung für Leistungsfähigkeit und Bindung. Die Reduktion von Krankheitsständen und Kündigungen ist kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter Kulturarbeit“, sagt CPO Simone Hoffmann.
Im Vordergrund stehen die Schulung der Führungskräfte, damit sie Kultur als strategischen Hebel zu begreifen, sowie die Stärkung der Mitarbeitenden, damit sie offener mit ihren inneren Prozessen umgehen. CPO Hoffmann fasst das Gelernte wie folgt zusammen: „Viele Organisationen brechen die Kulturarbeit zu früh ab. Gesundheitliche Effekte und Bindung entstehen nicht nach Monaten, sondern über Jahre.“ Die Ausdauer lohnt sich, was auch eine spürbar steigende Zahl an Bewerbungen belegt: „Dass wir heute deutlich mehr qualifizierte Bewerbungen erhalten, ist das Ergebnis glaubwürdiger, langfristiger strategischer Arbeit.“
VALEARA plant, im Juni 2026 eine neue Mitarbeiterbefragung durchzuführen, um die weitere Entwicklung zu begleiten.