
Mit großem Zuspruch fand das erste Netzwerktreffen für Stiftungen, Förderer, Träger und Vereine im STÜCK.gut statt. Ziel des neu ins Leben gerufenen Stiftungsnetzwerks Bottrop ist es, einen Raum für Austausch, Vernetzung, die Vertiefung bestehender Partnerschaften sowie das Entstehen neuer Kooperationen zu schaffen. Die Idee zu diesem Netzwerk hatte Sozialdezernentin, Karen Alexius-Eifert. In ihrem Dezernat wurde die „Arbeitsgemeinschaft Stiftungen“ eingerichtet und die Veranstaltung geplant. Noch nie hatte es vorher ein Treffen dieser Art gegeben.
Oberbürgermeister Matthias Buschfeld betonte die Bedeutung von Stiftungen, Förderern und Organisationen für die Stadtgesellschaft: „Stiftungsarbeit bedeutet mehr als Spenden! Sie ermöglichen Prozesse, die sonst zu lange dauern würden.“ Gerade Stiftungen spielten eine wichtige Rolle, wenn es darum gehe, dort zu unterstützen, wo Kommunen an ihre Grenzen stoßen. Sie bringen nicht nur finanzielle Mittel ein, sondern auch wertvolle fachliche Expertise, innovative Ideen und hilfreiche Netzwerke.
„Wir freuen uns, dass die Premiere, dieses erste Treffen, so gut ankommt“, sagt Sozialdezernentin Karen Alexius-Eifert. „Wir wollen zeigen wie viel wir bereits gemeinsam für die Menschen in der Stadt erreicht haben. Wenn wir dies so fortführen, können wir weiterhin viele Projekte anstoßen.“
Gemeinsam blickten die Teilnehmenden auf bereits umgesetzte Projekte und erfolgreiche Kooperationen. Den Auftakt machte ein Besuch der KUKUK-Box. Vor Ort erläuterte Sozialamtsleiter Sascha Borowiak die Hintergründe des Projekts. Anfang Dezember wurde auf dem Kirchplatz eine neue mobile Spielecke für Kinder eröffnet: die „KUKUK-Box“, ein zu einem Spielraum umgebauter Überseecontainer. Ein Großteil der Finanzierung wurde durch den Verein Wunschzauberer e. V. ermöglicht.
Im Anschluss wurden in zwei Talkrunden weitere Projekte vorgestellt. Mit dabei waren Marga Löchelt von der Ernst-Löchelt-Stiftung, Benedikt Böhm-Eichholz, Vorstand des DRK Kreisverbandes, als derzeitiger Sprecher der AG Wohlfahrt, Jochen Klee von der Bottroper Tafel, Janine Schramm vom Offenen Tisch sowie Herbert Schröer und Cornelia Kalvermann von der „Stiftung für Menschen in Not“.

Darüber hinaus präsentierte Dr. Sarah Sandfort den Museumskoffer, der mit Mitteln aus dem Stärkungspakt finanziert werden konnte und der in Flüchtlingseinrichtungen eingesetzt wird, Ludger Schnieder stellte die Seniorenrikscha aus Kirchhellen vor, die mit Unterstützung der Söllerstiftung angeschafft werden konnte. Jugendamtsleiterin Daniela Bockholt berichtete über die mobile Skateanlage (unterstützt durch Philipp Neri e.V.) und Michael Schön vom Bildungsbüro Bottrop informierte über die Schwimminitiative „Sportif“ (Egon Bremer Stiftung und Sparkasse) sowie das Schülerprojekt „Marie“. Außerdem präsentierten sich beim Netzwerktreffen weitere Stiftungen und Träger, wie die Studienstiftung Grasedieck, die AWO, die Caritas, das Diakonische Werk, der Arbeiter Samariter Bund (ASB), der Paritätische Bottrop, der Lions Club Bottrop, der Rotary Club Bottrop-Wittring, AmBOTioniert e.V., Wunschzauberer e.V., BrotZeit e.V., die Manuel Neuer Kids Foundation, Philipp Neri e.V., die Korte Stiftung und die Sparkasse Bottrop.
Zum Abschluss bestand die Möglichkeit, sich mit Akteurinnen und Akteuren aus Verwaltung, Wohlfahrtsverbänden sowie der lokalen Stiftungs- und Förderlandschaft auszutauschen und zu vernetzen. Das Treffen stieß auf durchweg positive Resonanz – vielfach wurde der Wunsch nach einer Wiederholung geäußert.
Ein weiteres Ergebnis des Treffens: Der Bedarf an einer übersichtlichen Darstellung aller Akteure und ihrer jeweiligen Förderbereiche. Diese Übersicht wird nun von der Arbeitsgemeinschaft Stiftungen aus dem Sozialdezernat erarbeitet und anschließend allen Beteiligten zur Verfügung gestellt.
(c) Text/Foto: Stadt Bottrop, Headline: Wir lieben Bottrop