XXL-Baustelle in Bottrop: So soll die neue Sporthalle in Stadtmitte bald aussehen

Michael Klump (v.l.), Henning Wiegert und Oberbürgermeister Matthias Buschfeld bei der Baustellenbesichtigung

Mit dem kommenden Schuljahr wird das Josef-Albers-Gymnasium deutlich mehr Platz für den Sportunterricht haben. Während des Sommers werden die Arbeiten an der Sporthalle an der Neustraße abgeschlossen. Auch die Sportvereine erwarten die zusätzlichen Kapazitäten der Dreifachhalle. „Die Halle bietet so viel Platz, wie die Dieter-Renz-Halle. Für die Vereine ist dies eine deutliche Entlastung“, sagt Oberbürgermeister Matthias Buschfeld bei einem Rundgang über die Baustelle.

Vom Büro Strelzig und Klump führte der Architekt Michel Klump den Oberbürgermeister und den Leiter des Bottroper Sport- und Bäderbetriebs, Henning Wiegert über die Baustelle. In der Halle sind die Rohbauarbeiten abgeschlossen. Bereits beim Betreten fällt die Besonderheit auf. Die Sportlerinnen und Sportler wie Besucherinnen und Besucher kommen in ein mallartiges Foyer. Durch großzügige Glaswände hat man sofort einen Blick in die Halle. Der Architekt Klump will sich mit diesem Konzept bewusst von den üblichen Zugängen unterscheiden. „Oft führen schmale Gänge und eine einfache Tür in die Halle. Das scheint mir nicht passend“, sagt Michael Klump. Mit der offenen Gestaltung und mit viel natürlichem Licht steht die Sporthalle sofort sichtbar im Mittelpunkt.

Die Mall dient als Begegnungsfläche. Von hier als sind alle Räume zu erreichen. Die Umkleidekabinen werden farblich unterschiedlich gestaltet, um den Nutzerinnen und Nutzern die Orientierung zu erleichtern. Überdies ist ein ausgeklügeltes Farbkonzept Teil der architektonischen Idee. Kombiniert mit dem Tageslicht durch die langgezogenen Fensterbänder entsteht ein freundlicher offener Eindruck. „Ich mag es lieber hell“, erklärt Klump. Dazu passt die freistehende Galerie, die über Treppenaufgänge erreicht wird.

Zurzeit laufen die Ausbauarbeiten. Trockenwände werden eingezogen, an die Decke werden schallabsorbierende Paneele montiert, die wegen ihrer Farbe und der gepressten Holzwolle als „Sauerkrautplatten“ beschrieben werden. Vor den rohen Betonwänden werden Prallwände aus Holz montiert. Erst kurz vor der Eröffnung wird der Hallenboden eingebaut. Wegen der Druckempfindlichkeit müssen vorher die schwereren Arbeiten abgeschlossen sein. Eloxierte, vertikal angebrachte Alu-Paneele vor den Oberlichtern schützen die Halle vor direkter Sonneneinstrahlung, um die Sportlerinnen und Sportler nicht zu blenden.

Auch vor der Halle gehen die Arbeiten voran. Auf einem Kleinspielfeld und einer Vier-mal-100-Meter-Laufbahn sind die Kunststoffbeläge aufgetragen. Ein Großteil der Wege und Parkplätze ist gepflastert. In den Beeten sind die ersten Pflanzen gesetzt. BSBB-Leiter Henning Wiegert ist mit dem Baufortschritt zufrieden. „Ich habe ein gutes Gefühl“, sagt er. Er berät bereits mit den Sportvereinen, wie die Hallenzeiten ab der zweiten Jahreshälfte genutzt werden können.

(c) Text: Stadt Bottrop, Foto: Stadt Bottrop, Headline: Wir lieben Bottrop

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