One billion rising: Bottroperinnen und Bottroper setzten ein Zeichen bei eisiger Kälte

Trotz eisiger Temperaturen, Wind und leichtem Schneefall trafen sich am Samstag um 13.00 Uhr rund 80 engagierte Menschen auf dem Ernst-Wilczock Platz, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu setzen.

Das Frauenzentrum Courage hatte erneut zu dem Event „One billion rising“ eingeladen, ein internationaler Aktionstag, der weltweit darauf aufmerksam macht, dass Gewalt an Frauen und Mädchen noch immer zu wenig Beachtung findet und sie noch immer zu wenig Schutz vor männlicher Gewalt erfahren. 

Mit dabei war nicht nur Oberbürgermeister Matthias Buschfeld, sondern auch Dezernentin Karen Alexius-Eifert, Gleichstellungsbeauftragte Susanne Lehmann, Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung, Mitarbeitende aus den verschiedensten sozialen Einrichtungen und viele Unterstützer*innen. 

In diesem Jahr war das Motto „Ni una menos – Women on fire“. Insbesondere die Spitze des Eisbergs, der Mord an Frauen, oft durch Partner oder Ex-Partner, stand im Fokus.  Ein Vergleich mit gesetzlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Spanien machte deutlich, dass es hier in Deutschland noch viel zu tun gibt, um die gesellschaftlichen Bedingungen zum Schutz vor Gewalt zu verändern.

Die Aktion wurde musikalisch begleitet von der Band „A mournful Experience“, die trotz der Kälte gefühlvolle Gitarrenmusik mit Gesang präsentierte. Die Tanzchoreographie zu „Break the chain“, die fester Bestandteil von One billion rising in Bottrop ist, leitete die Tanzschule Peter Frank an, die das Tanzevent seit 2016 unterstützt. 

(c) Text/Foto: Frauenzentrum Courage e.V.

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