Tierheim Bottrop klagt: “Haben wirklich die Nase voll!” (Triggerwarnung)

Gerade erst machte die Geschichte eines ausgesetzten Löwenkopf-Kaninchens, das in einer zugebundenen Plastiktüte in Bottrop gefunden wurde, betroffen, nun berichten die Tierfreunde von einer weiteren schockierenden Geschichte.

Am Sonntagabend seien zwei weitere verletzte Kaninchen vor dem Tierheim ausgesetzt worden. Und das, obwohl die Ehrenamtlichen noch vor Ort waren. “Man hätte einfach klingeln müssen. Aber nein. Stattdessen stellt man die Tiere vor’s Tor”, schreiben die Tierfreunde in einem Posting auf der Plattform Instagram.

“Es war kalt, es hatte bereits geschneit. Wie lange die beiden dort standen, wissen wir nicht”, heißt es weiter. Gut möglich, dass sie mehrere Stunden in der Kälte ausharren mussten. Denn: Ab 18 Uhr dürfen die Hunde auf dem Gelände frei laufen; die Mitarbeitenden versorgen in dieser Zeit die anderen Tiere. Entdeckt wurden die verletzten Kaninchen allerdings erst gegen 21.30 Uhr.

“Bisswunden”: Ausgesetzte Tiere waren verletzt

Doch, es kam noch schlimmer. “Die beiden hätten dringend zum Tierarzt gemusst, bevor man sie zu uns bringt.” Beide unkastrierten Kaninchen hätten Bisswunden vorgewiesen, teilweise über den ganzen Körper verteilt. “Wir haben wirklich die Nase voll!”

Denn neuen Fall wollen sie nicht schönreden: “Sie wurden ausgesetzt. Sie standen in einer gammligen Transportkiste in der Kälte. Noch nicht einmal eine Decke drum! Sie sind krank. Sie haben gestunken. Die Kiste hat zum Himmel gestunken. Beide hatten sogar gelb verfärbte Pfoten vom Sitzen im eigenen Pipi.”

Doch, die Tierfreunde helfen den beiden verletzten Tieren natürlich. “Wir werden jetzt alles daransetzen, dass sie wieder gesund werden”, schreiben sie – fordern aber für die Zukunft: ” Bitte, habt den Mut zu klingeln. Sprecht mit uns. Wir helfen immer.”

Das ganze Reel des Tierheims

(c) Fotos: Screenshot aus Instagram-Video

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